28. Februar 2021

(TraFinG Gw) Bundesregierung verlangt, Krypto-Zahlungen ab 1.000 Euro offenzulegen.

 Die jetzigen Änderungen ergeben sich dabei aus der Einführung des “Trans­pa­renz-Fi­nanz­in­for­ma­ti­ons­ge­setzes Geld­wä­sche” (TraFinG Gw) und den damit einhergehenden Änderungen am Geldwäschegesetz (GWG), unter anderem an Paragraf 10 Abs. 3 Nr. 2 GwG. Dieser Gesetzesabschnitt wird nun im Rahmen des TraFinG Gw um einen weiteren Punkt erweitert. Dabei werden explizit Krypto-Transaktionen ab 1.000 Euro meldepflichtig. Finanzminister Scholz sprach sich auf dem europäischen Bankenkongress 02/21 offen gegen digitale Währungen des Privatsektors aus. Im gleichen Zug lädt er die US-amerikanische Regierung ein, sich einem Vorschlag zur Bekämpfung derselbigen anzuschließen. In Berlin ist man schon länger bemüht, mit europäischen sowie internationalen Verbündeten zusammenzuarbeiten. Man möchte somit verhindern, dass Kryptowährungen zu Parallelwährungen des regulären Finanzsystem werden.

Zudem erhielt die FDP jüngst Aufmerksamkeit im Krypto-Space, als die Partei Kritik am “Gesetz zur Einführung digitaler Wertpapiere” (eWpG) der Bundesregierung sowie der “Market in Crypto-Assets”-Verordnung (MiCA) äußerte und Verbesserungsvorschläge lieferte.So sei in Bezug auf MiCA beispielsweise die Klassifikation vieler Blockchain-Unternehmen als Finanzdienstleister, die im Grunde jedoch nichts mit Zahlungsdienstleistungen zu tun hätten, ein Problem.

Das übliche Todschlagargument der Regierung

Dabei begründet die Bundesregierung den Schritt mit vereinzelten Verdachtsfällen, in denen beispielsweise Terrorismusfinanzierungen in Syrien mithilfe von Krypto-Transaktionen stattgefunden hätten, die als Spenden an Angehörige oder Bedürftige deklariert gewesen seien. Eine genaue Statistik zum konkreten Umfang der Nutzung von Kryptowährungen im Bereich von Terrorismusfinanzierung und zur Zahlung von Spenden an terroristische Gruppierungen konnte auf Anfrage der FDP jedoch nicht vorgelegt werden. Auch Daten zur Nutzung von Krypto-Werten in Verbindung mit Geldwäsche waren dem Antwortschreiben nicht zu entnehmen. 

Die Regierung will die Anonymität von Krypto-Zahlungen einschränken. Das wird ihr nicht gelingen, sondern Wallet-Anbieter und Verwahrer nur ins Ausland vertreiben. Rechtsunsicherheit wird die Folge sein. Der Kampf gegen die Kryptowährungen ist Teil der finanziellen Repression dieser Bundesregierung. Erst vor einem Jahr wurde die Anonymität von Goldgeschäften auf 2.000 Euro reduziert. Bei Krypto-Assets geht die Regierung jetzt sogar darüber hinaus.

Frank Schäffler, FDP-Bundestagsfraktion gegenüber BTC-ECHO.

 


 

 

27. Februar 2021

Inflation und die Transformation zur Ökologischen Zombiewirtschaft 2021

Die Inflationsgefahr in Deutschland wächst. Jens Weidmann, der Präsident der Deutschen Bundesbank erwartet für die Zukunft einen deutlichen Anstieg der Inflation. Verantwortlich dafür ist nach seiner Einschätzung die Rückkehr zum alten Mehrwertsteuersatz und die neue CO2-Steuer. Diese beiden Komponenten werden kräftig steigende Verbraucherpreise mit sich bringen. Dadurch könnte die Inflationsrate gegen Jahresende über der Marke von 3% liegen. In dieselbe Kerbe schlägt auch der Wirtschaftsweise Volker Wieland, der 3% Inflation für das Jahresende für möglich erachtet. Ein weiterer Inflationstreiber könnte dabei das wieder erstarkende Nachfrageverhalten der Bürger wirken, dass nach der Überwindung der Coronavirus-Pandemie zu steigenden Preisen führt, durch das Comeback der Konsumausgaben. 

Volker Wieland äußerte sich sogar dahingehend, dass die Inflationsrate in den nächsten fünf Jahren auch durchaus bis 4% weiter ansteigen könnte. An den US-Anleihemärkten sind die Inflationserwartungen bereits auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2011 angestiegen. Weil die Produzentenpreise anzogen und in ihrem Fahrwasser auch die Verbraucherpreise. Der renommierte britische Ökonom Charles Goodhart rechnet sogar schon bald mit Inflationsraten von 5% bis 10%.

Das Konjunktur- und Schuldenprogramm der neuen US Regierung wird den globalen Inflationsdruck weiter erhöhen !!!

Im März 2020 schätzte die Auskunftei Creditreform die Zahl der verdeckt überschuldeten Unternehmen auf 550.000 in Deutschland. Sollte die Anmeldepflicht wie von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geplant bis Ende 2021 weiter ausgesetzt werden, dann wird diese Zahl Creditreform zufolge auf 700.000 bis 800.000 Firmen steigen. 

Bereits Ende 2019 schätzte Creditreform die Zahl der Zombiefirmen auf 330.000.

Die Stabilität des Euro-Geldsystems ist offensichtlich abhängig von einem Netzteil !

Über Target2 werden nationale und grenzüberschreitende Zahlungen in Zentralbankgeld abgewickelt. Pro Tag werden dabei im Durchschnitt rund 350.000 Aufträge im Wert von rund 1,7 Billionen Euro durchgeführt. Während eines ganzen Jahres werden über Target2 knapp 90 Millionen Zahlungen in einem Gesamtwert von rund 430 Billionen Euro abgewickelt.

An einem Freitag im November 2020 kam es gegen 15:00 Uhr zu einer gravierenden Störung, die zu einem 11-stündigen Totalausfall des Target2 Systems führte. Für derartige Fälle stehen ein Ausfallsystem und Notfallmodul bereits. Aber auch diese beiden Systeme sind ausgefallen. Die EZB schrieb in einer anschließenden Pressemitteilung, dass der Grund im Ausfall eines „Netzteils“ bei einem Drittanbieter liegt.  

 


 

 

 


 

14. Januar 2021

Bankschließfächer werden in Zukunft zu Glashäusern !

Neue Vorgaben der kleptokratischen Eurokratie in Brüssel

Die 5. EU-Geldwäsche-Richtlinie beinhaltet eine Novelle, die den Zugriff auf Daten von Bankkonten erweitert. Zahlreiche Behörden können zukünftig durch eine elektronische Direktabfrage Einsicht in das Register für Bankschließfächer nehmen. Der Weg zur Meldung und Erfassung der Schließfachinhalte ist damit vorgezeichnet. Diese Entwicklungen sind ein weiterer, massiver Eingriff in den Datenschutz und die bislang noch letzte Bastion der Privatsphäre für Bankkunden.

In Österreich werden sowohl Banksafes als auch gewerblich vermietete Schließfächer von privaten Anbietern im Kontenregister erfasst. Derartige Entwicklungen sind auch für Deutschland vorprogrammiert.  

In Österreich hatten Behörden bislang keinen Überblick, wer bei welcher Bank ein Schließfach führt. Für Bankschließfächer war Österreich daher bislang sehr empfehlenswert. Das wird sich mit Jahresbeginn 2021 ändern, wenn das neue Gesetz rückwirkend verabschiedet wird, wovon auszugehen ist. Die Verschärfungen in Österreich werden dabei nicht nur für Schließfächer bei Banken gelten, denn das Kontenregister wird auch gewerbliche Schließfachanbieter mitein-beziehen. Dadurch geht ein Wettbewerbsvorteil, mit dem die bankenunabhängigen Schließfachanbieter in Österreich heute noch werben, verloren. Der Behördenzugriff auf die erfassten Daten wird gleichzeitig massiv ausgeweitet. Abfragemöglichkeiten haben jetzt beispielsweise auch die Geldwäschemeldestelle, das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismus-bekämpfung (BVT), die Abgabenbehörden und die Finanz-marktaufsicht (FMA).

In Deutschland werden bankenunabhängige Schließfachanbieter bislang noch nicht durch das Kontenregister für Bankschließfächer erfasst. Wir erwarten allerdings, dass die Ausweitung dieser Überwachungsmaßnahmen analog dem Vorbild aus Österreich nur noch eine Frage der Zeit ist.   

In der Schweiz gibt es hingegen derartige Bestrebungen nicht, da die Eidgenossen weder EU- noch EWR-Mitglied sind. 

Sind Sie ein Client von uns ? Gerne können Sie bei uns ein bankenunabhängiger Schließfachanbieter in der Schweiz erfragen.  

Die EU-Kommission erwägt eine europaweite Obergrenze bei der Nutzung von Bargeld. Experten der Kommission behaupten, dass sie dadurch gegen die Geldwäsche vorgehen wollen. 

Weltweites Vermögens / Schuldenwachstum !



 

 

 

 

1. Januar 2021

2020: Gold in Euro + 14 % - Glückwunsch an alle Holdinginhaber -

2019 legte der Goldpreis um 22% zu, 2020 ist ein weiteres Goldjahr mit +14% gewesen. Die Silberunze kostete per Tagesschlusskurs am 31.Dezember 2020 26,39 US-Dollar beziehungsweise 21,61 Euro. Damit stand der Silberpreis 46 Prozent (in USD) oder 36 Prozent (EURO) höher als vor einem Jahr.

Sollte das Gold bzw. Silber sich schon mehr als 1 Jahr in Ihrem Besitz befinden ist der Gewinn Steuerfrei (Deutschland).  -Glückwunsch-

Übersicht Goldpreis 31.12.2020 und Anstieg gegenüber Vorjahr (% gerundet)

  • Venezuela         2.099.529.583 VES +3.020 %
  • Argentinien       159.624 ARS +76 %
  • Brasilien           9.860 BRL +62 %
  • Türkei               14.152 TRY +56 %
  • Russland          140.532 RUB +50 %
  • Mexiko             37.780 MXN +32 %
  • Südafrika         27.774 ZAR +31 %
  • Indien               138.747 IDR +28 %
  • Ungarn             563.732 HUF +26 %
  • VAE                 6.974 AED +25 %
  • Iran                  80.073.755 +25 %
  • USA                  1.898 USD +24 %
  • Singapur          2.509 SGD +23 %
  • Kanada            2.417 CAD +22 %
  • Norwegen         16.160 NOK +22 %
  • Großbritannien  1.388 GBP +21 %
  • Japan               196.011 JPY +19 %
  • Polen               7.103 PLN +19 %
  • Tschechien       40.763 CZK +19 %
  • China               12.403 CNY +17 %
  • Australien         2.464 AUD +16 %
  • Europa             1.554 EUR +14 %
  • Schweiz           1.705 CHF +14 %
  • Schweden        15.700 SEK +10 %

Alle Angaben ohne Gewähr (Quelle: Goldbroker.com)


 BullionVault

 

 

2. Dezember 2020

RCEP Asien: Das größte Handelsabkommen der Welt !

China ist die mit Abstand größte Volkswirtschaft in RCEP. Gleichzeitig handelt es sich nicht um ein Abkommen von Pekings Gnaden. Im Gegenteil, zu verdanken ist sein Zustandekommen dem regionalen Staatenverbund ASEAN. Auf ihn ging die ambitionierte Initiative im Jahr 2011 zurück und er führte die Verhandlungen in den vergangenen neun Jahren. Bis Ende vergangenen Jahres hat die chinesische Regierung 445 Dokumente verabschiedet, in denen sie konkrete Maßnahmen und Instrumente der MIC25-Strategie definiert. Welche Summen insgesamt bereits geflossen sind, lässt sich nicht beziffern. Allein im vergangenen Jahr investierte China rund 300 Mrd. USD in Forschung und Entwicklung, dies entspricht fast 2,2 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts. Beijing kündigte zudem bis Ende vergangenen Jahres knapp 4000 Pilotprojekte zu neuen Technologien an. Selbst Kanzlerin Angela Merkel spricht von erhöhtem Wettbewerbsdruck aus Asien infolge des neuen Abkommens. 

Das neue Freihandelsabkommen wird den Schwerpunkt der Weltwirtschaft weiter nach Osten verschieben. Im Vergleich zum RCEP-Marktvolumen verliert der europäische Binnenmarkt an Bedeutung. Obwohl es jedem Unternehmen freisteht, in der Freihandelszone zu produzieren und somit an die Vorteile des Freihandels zu partizipieren, würde die Produktionsverlagerung die Arbeitsplätze an europäischen Standorten dauerhaft vernichten. Die Schwächung der europäischen Industrie kann auch dazuführen, dass die europäischen Standards bei globalen auf regionalen Normen reduziert werden.

Was plant nun die EU ? Die EU möchte 2050 klimaneutral sein.

 




Der „IMF Coin“ , die neue Leitwährung der Welt ?

Nach der Corona-Krise wird wahrscheinlich der „IMF Coin“ die neue Leitwährung der kommenden Epoche. Er wird voraussichtlich an den US-Dollar...