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26. März 2020

Corona, Staatsschuldenkrisen, Geld drucken und Dauerkrisen



Weite Kreise in der Wirtschaft, in der Banken- und Finanzwelt sowie auch viele  Privatpersonen haben leider bis heute jeden Gedanken an eine Krise nach dem Motto „was nicht sein darf, nicht sein kann“ verdrängt oder nach der Bayrischen Redensart „schaun wir mal“ den Eintritt einer Krisensituation verharmlost oder sogar als unsinnig betrachtet und keine Vorkehrungen für diesen Fall getroffen. 

Man muss sich aber ehrlich eingestehen, dass schon vor Ausbruch dieser allgegenwärtigen Corona-Krise weltweit unverantwortliche finanzpolitische Grundlagen wie z.B. Negativzinsen, unkontrolliert wachsende Staatsschulden und unlimitierte Geldvermehrung etc. geschaffen worden sind. Die wichtigsten Indices (z.B. Dow Jones, S&P 500, EURO STOXX 50, DAX, SMI etc.) sind seit dem 01. Januar 2020 um ca. 20% bis deutlich über 30% zurückgegangen. 

Diese schlechte Kursentwicklung an der Börse dürfte sich noch signifikant ausweiten. Im gleichen Zeitraum hat sich Gold in der gleichen Crash Periode mit einem Plus von über 1% als sicherer Hafen profiliert. Die führenden US-Finanzinstitute erwarten für das 2. Quartal 2020 gemessen am Bruttoinlandprodukt ein negatives Wirtschaftswachstum von ca. 15 bis 25 %. Durch den crash-artigen Preisverfall an den Börsen sind viele Kapitalanleger in einen Liquiditätsnotstand geraten und mussten ihren Goldbestand – im Prinzip ihre eiserne Reserve für Notfälle – verkaufen. Im Fachjargon sagt man dazu, dass große Goldpositionen in den letzten Tagen von schwachen in starke Hände gekommen sind.

Im Zuge der sich verstärkenden Finanz- und Wirtschaftskrise dürfte sich jedoch eine stark zunehmende Fluchtbewegung von traditionellen Geld- und Aktienanlagen in physisches Gold und in ein paar weitere krisenresistente Sachwerte einstellen.

Die Bankenwelt hat aus Angst vor weiteren Verlusten selbst den für die ganze Volkswirtschaft wichtigen Gesellschaften wie z.B. die Lufthansa noch keine Kredithilfe gewährt, sondern jede Kündigungsmöglichkeit ausnutzen wollen, um bestehende Kreditlinien zu kürzen.

Die Regierungen und Zentralbanken aller Staaten haben nun gar keine andere Wahl mehr als durch eine noch massivere Geldvermehrung und Erhöhung der Staatsschulden aktiv zu werden, d.h. praktisch ohne Sicherheitsüberlegungen „Helikoptergeld“ zu verteilen, Darlehen zu gewähren oder sogar bei wichtigen notleidenden Firmen als Aktionär (Risikokapitalgeber) einzusteigen.

Darüber ist man im ersten Moment natürlich sehr erleichtert, aber alle (das Volk) werden dafür einen sehr hohen Preis zu bezahlen haben !

Es ist evident, dass alle offiziellen Währungen in allen Ländern und Währungsgebieten durch die immer wahnsinniger werdende Finanzpolitik (z. B. Helikoptergeld) ihre Kaufkraft ständig entwerten. Das ist von der Finanzpolitik einkalkuliert und gewollt, damit sich die wahnwitzigen Schuldenberge automatisch entwerten und mit dieser Taktik politische Unruhen vermieden werden sollen.

Wahrscheinlich werden wir als Folge der praktizierten Finanzpolitik auf internationaler Ebene in vielen Ländern schmerzhafte Währungsreformen hinnehmen müssen, um mit einer solchen Maßnahme wieder neuen Spielraum und neues Vertrauen in das Geld schaffen zu können.

Solche Währungsreformen werden durch einen kurzen gesetzlichen Staatsakt abgewickelt, bei dem von einer Sekunde auf die andere die riesigen Staatsschulden mit einem Federstrich sehr stark reduziert werden. Das hat aber unvermeidbar die Herabsetzung der Kaufkraft des Geldes zur Folge. 

Manchmal wird noch drastischer gehandelt, indem für Banknoten und für Geldguthaben jeglicher Art ein neues Austauschverhältnis zwischen dem bisherigen Geld und dem neuem Geld festgelegt wird. Die Politik wird ein solche Maßnahme als höhere Gewalt bezeichnen und selbstverständlich die ganze Schuld dem bösen Corona-Virus zuschieben. 

Wer sein Vermögen in krisenresistente Sachwerte diversifiziert - und es ist nach unserer Auffassung jetzt höchste Zeit dafür - darf zuversichtlich sein, dass die Kaufkraft des Vermögens auch in der bevorstehenden schwierigen Zeit bewahrt werden kann, indem der Anlagewert des Sachwertes (in Franken, Euro oder US Dollar ausgedrückt) kontinuierlich ansteigen wird und somit den Geldwert-Kaufkraftverlust kompensiert.

Gesundheit und viele Grüße aus dem Fürstentum Liechtenstein






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