27. Februar 2021

Inflation und die Transformation zur Ökologischen Zombiewirtschaft 2021

Die Inflationsgefahr in Deutschland wächst. Jens Weidmann, der Präsident der Deutschen Bundesbank erwartet für die Zukunft einen deutlichen Anstieg der Inflation. Verantwortlich dafür ist nach seiner Einschätzung die Rückkehr zum alten Mehrwertsteuersatz und die neue CO2-Steuer. Diese beiden Komponenten werden kräftig steigende Verbraucherpreise mit sich bringen. Dadurch könnte die Inflationsrate gegen Jahresende über der Marke von 3% liegen. In dieselbe Kerbe schlägt auch der Wirtschaftsweise Volker Wieland, der 3% Inflation für das Jahresende für möglich erachtet. Ein weiterer Inflationstreiber könnte dabei das wieder erstarkende Nachfrageverhalten der Bürger wirken, dass nach der Überwindung der Coronavirus-Pandemie zu steigenden Preisen führt, durch das Comeback der Konsumausgaben. 

Volker Wieland äußerte sich sogar dahingehend, dass die Inflationsrate in den nächsten fünf Jahren auch durchaus bis 4% weiter ansteigen könnte. An den US-Anleihemärkten sind die Inflationserwartungen bereits auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2011 angestiegen. Weil die Produzentenpreise anzogen und in ihrem Fahrwasser auch die Verbraucherpreise. Der renommierte britische Ökonom Charles Goodhart rechnet sogar schon bald mit Inflationsraten von 5% bis 10%.

Das Konjunktur- und Schuldenprogramm der neuen US Regierung wird den globalen Inflationsdruck weiter erhöhen !!!

Im März 2020 schätzte die Auskunftei Creditreform die Zahl der verdeckt überschuldeten Unternehmen auf 550.000 in Deutschland. Sollte die Anmeldepflicht wie von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) geplant bis Ende 2021 weiter ausgesetzt werden, dann wird diese Zahl Creditreform zufolge auf 700.000 bis 800.000 Firmen steigen. 

Bereits Ende 2019 schätzte Creditreform die Zahl der Zombiefirmen auf 330.000.

Die Stabilität des Euro-Geldsystems ist offensichtlich abhängig von einem Netzteil !

Über Target2 werden nationale und grenzüberschreitende Zahlungen in Zentralbankgeld abgewickelt. Pro Tag werden dabei im Durchschnitt rund 350.000 Aufträge im Wert von rund 1,7 Billionen Euro durchgeführt. Während eines ganzen Jahres werden über Target2 knapp 90 Millionen Zahlungen in einem Gesamtwert von rund 430 Billionen Euro abgewickelt.

An einem Freitag im November 2020 kam es gegen 15:00 Uhr zu einer gravierenden Störung, die zu einem 11-stündigen Totalausfall des Target2 Systems führte. Für derartige Fälle stehen ein Ausfallsystem und Notfallmodul bereits. Aber auch diese beiden Systeme sind ausgefallen. Die EZB schrieb in einer anschließenden Pressemitteilung, dass der Grund im Ausfall eines „Netzteils“ bei einem Drittanbieter liegt.  

 


 

 

 


 

Der Negativzins ist da ... Wer sich wehrt, bekommt ein Problem !

Jetzt ist es also so weit … der Negativzins ist nicht mehr nur ein Schauermärchen, sondern handfeste Realität, wegen der einige Sparer ers...