14. Januar 2022

Wer ist für die Reichensteuer ? Vorsicht, sie könnte bei euch zuschlagen !

Ein Nettoeinkommen von etwa 2.500 Euro (Brutto ca. 4100,00 Euro) reicht bereits aus, um zu den reichsten 20 Prozent der Deutschen zu gehören - allerdings nur, wenn der Arbeitnehmer mit seinem Partner oder seiner Partnerin zusammenlebt und keine Kinder hat. Denn das dabei herangezogene "bedarfsgewichtete Nettoeinkommen" berücksichtigt, dass zwei Erwachsene in einem Haushalt nur 1,5 Mal so viel Einkommen benötigen, wie ein alleinlebender Single. 

Das kinderlose Paar in diesem Beispiel hat ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von rund 5.000 Euro. Es entspricht dem Nettoeinkommen von zwei Singles mit je rund 3.350 Euro. 

Ein Single mit genau diesem Nettoeinkommen gehört zu den reichsten zehn Prozent der Menschen in Deutschland. Das zeigt das "Schwarzbuch Steuer(un)gerechtigkeit" der Schippke Wirtschaftsberatung, für die Studien und Analysen von Ministerien, Verwaltungen und Forschungsinstituten ausgewertet werden

Doch wie die Zahlen zeigen, reicht schon ein bedarfsgewichtetes Nettoeinkommen von 3.347 Euro, um rechnerisch zu den reichsten zwölf Prozent aller Bundesbürger in Deutschland zu zählen. Paare gehören dann zu den wohlhabenden 20 Prozent. Familien mit zwei Kindern und diesem Äquivalenzeinkommen verglichen mit einem Single zählen zu den reichsten zehn Prozent - jeder Erwachsene in dieser Familie verdient damit 3.500 Euro netto. Als reich gelten somit mehr Bürger als gedacht.


 

4. Januar 2022

Gold in Euro 2021 - 3,5 % nach 2020 +14% / 2019 + 22 % - Und in andere Währungen ?

 Wie hat sich Gold in anderen Ländern/Währungen entwickelt ?

  • Türkei (Lira): +68 %
  • Afghanistan (Afghani): +28 %
  • Argentinien (Peso): +15 %
  • Japan (Yen): +6,6 %
  • Ungarn (Forint): +4,9 %
  • Südkorea (Wong): +4,8 %
  • Schweden (Krone): +4,7 %
  • Polen (Sloty): +3,7 %
  • Eurozone (Euro): +3,5 %
  • Brasilien (Real): +2,3 %
  • Australien (AUD): +1,5 %
  • Mexiko (Peso): -1,4 %
  • Tschechien: -2,2 %
  • Norwegen (Krone): -2,5 %
  • Indien (Rupie): -2,6 %
  • Schweiz (CHF): -2,6 %
  • Großbritannien: -3,0 %
  • Russland (Rubel): -3,6 %
  • USA (USD): -3,6 %
  • Hongkong (HKD): -3,9 %
  • Vereinigte Arabische Emirate (Dirham): -4,5 %
  • China (Yuan): -6,8 %
  • Israel (Schekel): -7,7 %

Das "Private Geldsystem" besteht natürlich weiterhin aus Gold, Silber und mehr als 50 verschiedenen Währungen und mehrere globale Kontenverbindungen.  Wer also z.B. Schekel hält kann nun mit einem guten Abschlag Gold erwerben.  Privates Geldsystem, based UK


 

 

22. Dezember 2021

Sparkassengruppe bei Kryptowertpapiere auf der Blockchain führend !

Die neue Zeit kommt in großen Schritten. Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen, gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Mit Total Assets in Höhe von 378 Mrd. Euro (per 30.09.2021) sowie mehr als 5 Millionen betreuten Depots ist sie einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilien-Asset Manager in Deutschland. Die DekaBank ist als 100-prozentige Tochter der deutschen Sparkassen fest verankert in der Sparkassen-Finanzgruppe.

Was ist ein Kryptowertpapier?

Ein Kryptowertpapier ist eine Form des elektronischen Wertpapiers. Anders als bei klassischen Wertpapieren wird für die Ausgabe keine Urkunde in Papierform mehr benötigt. Ausreichend ist seit Inkrafttreten des elektronischen Wertpapiergesetzes (eWpG) im Juni 2021 der Eintrag in ein elektronisches Register. Rechte und Pflichten sind bei klassischen und elektronischen Wertpapieren jedoch identisch.

Kryptowertpapiere werden dezentral in einem Blockchain-basierten Kryptowertpapierregister eingetragen. Das zentrale Wertpapierregister entfällt damit. Die einzelnen Parteien treten also in einen direkten Austausch, meist basierend auf der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) ohne Einbezug eines Zentralverwahrers. Die Daten werden auf der Deka-Wertpapierplattform SWIAT protokolliert und fälschungssicher gespeichert.

Die Deka-Wertpapierplattform SWIAT erweitert die technischen Möglichkeiten der teilnehmenden Institute und lässt sich durch den modularen Aufbau in bestehende Infrastrukturen integrieren. Die von der Deka gestartete Marktinitiative ist offen für weitere Partner und soll zum institutionellen und digitalen Abwicklungsstandard werden. Teilnehmende Finanzdienstleister können die Plattform-Funktionen weiterentwickeln und auf der Plattform eigene Dienste und Angebote anbieten.

Mit den ersten Kryptowertpapieremissionen hat die DekaBank einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht und zusätzlich ihr Produktportfolio am Refinanzierungsmarkt vergrößert.

Die Deutsche Börse hat eine Mehrheitsbeteiligung an Crypto Finance, einem Schweizer Krypto-Dienstleister und Verwahrer für institutionelle Investor:innen, abgeschlossen. Die Vereinbarung wurde bereits im Sommer getroffen. Am Mittwoch, dem 15. Dezember, erfolgte dann der Abschluss, wie aus einem heute veröffentlichten Schreiben der Börse hervorgeht, das BTC-ECHO vorliegt. Damit unterstreicht die Deutsche Börse ihre Ambitionen im Bereich der Kryptowährungen und will den “Aufbau eines europäisch regulierten und integrierten Ökosystems für Investitionen, Handel und Nachhandel von digitalen Vermögenswerten” fördern, wie es heißt.  

Während der DAX um die 15.000-Marke kämpft, schafft die deutsche Börse schonmal Produkte für die Zukunft. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat die Deutsche Börse eine neue digitale Plattform mit dem Namen D7 aufgebaut.

Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt kooperiert mit dem Bankhaus Scheich

Das Bankhaus Scheich hat für das Land Hessen und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main Kryptowährungen aus Beschlagnahmungen im Wert von ca. 100 Millionen Euro veräußert. Das Bankhaus hat die Kryptowährungen innerhalb von einer Woche bis zum 20. Dezember 2021 abverkauft.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Bankhaus Scheich haben im Rahmen der Veräußerung der Kryptowerte ein Setup etabliert, über das nun auch zukünftig Krypto-Transaktionen rechtssicher und schnell abgewickelt werden können. Da die Kryptowährungen im Zusammenhang mit Verbrechen stehen gelten sie als „kontaminierte Coins“ und können nicht auf gängigen Börsen gehandelt werden. Der nun etablierte Prozess stellt sicher, dass Handelspartner informiert werden, dass die Währungen wieder in rechtmäßigem Besitz sind und als „sauber“ deklariert worden sind, so dass eine Veräußerung möglich ist.

Eine Rahmenvereinbarung zwischen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und dem Bankhaus Scheich begründet darüber hinaus eine langfristige Partnerschaft und dient als Grundlage für die künftige Veräußerung beschlagnahmter Kryptowerte durch das Land Hessen. Eine solch große Menge an Kryptowährungen in kürzerer Zeit abzuverkaufen ist komplex und über die klassischen auf Privatanleger fokussierte Plattformen nahezu unmöglich. Dass dem Bankhaus Scheich aufgrund seiner großen Liquidität im Bereich der Krypto-Vermögenswerte ohne Marktverwerfungen gelungen ist, bezeugt nach eigenen Angaben die führende Stellung in Deutschland im Bereich des Handels von Krypto-Vermögenswerten.

Dieser Fall ist bislang einmalig und setzt neue Standards

Aufgrund der hohen Volumina, der Vielzahl an Währungen und der Schwierigkeiten in Bezug auf das Problem der Geldwäsche war dieses Projekt äußerst vielschichtig. Das Bankhaus Scheich und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt haben somit eine rechtssichere und effiziente Lösung entwickelt, um Transaktionen dieser Art schnell und ohne den Markt zu beeinflussen, abwickeln zu können, um inkriminiertes Kryptovermögen wieder dem regulären Markt zuzuführen.

Es ist jedenfalls in Deutschland das erste Mal, dass es zu einer derart hochvolumigen Verwertung beschlagnahmter Kryptowerte gekommen ist. Das hat die Beteiligten nicht nur im Abverkauf vor große Herausforderungen gestellt. Vor allem im Umgang mit den geldwäscherechtlichen Anforderungen der Handelsteilnehmer musste praktisch Neuland beschritten werden. Dadurch wurde ein neuer Marktstandard für die Verwertung staatlich beschlagnahmter Kryptowerte geschaffen. Die rechtliche Begleitung des Projekts erfolgte durch die Anwälte von YPOG um Daniel Resas.

 Wer die Kontrolle über seine  Vermögenswerte nicht der transparenten Blockchain anvertrauen möchte, sollte über Fonds im Fürstentum Liechtenstein nachdenken die eine Direktzeichnung ohne Bankdepot ermöglichen. Prospekt / Übersicht 

 



 

16. Dezember 2021

Transparenzregister inklusive digitalen Pranger für die „Meldesünder“ !

Bereits 2017 wurde die Einführung eines sogenanntes Transparenzregisters beschlossen. Juristische Personen, also zum Beispiel Gesellschaften, Stiftungen und Genossenschaften, wurden dazu verpflichtet, ihre wirtschaftlich Berechtigten und damit die Eigentumsverhältnisse – unter Nennung von Ross und Reiter – offenzulegen. Die seither geltende Mitteilungsfunktion war in der Praxis bislang allerdings kaum relevant.

Das zum 01.08.2021 eingeführte Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz (TraFinG) ist eine der folgenschwersten Veränderungen im Gesellschaftsrecht in den letzten Jahren. Die jetzt vorgeschriebene Meldung und Hinterlegung der wirtschaftlich Berechtigten führt dabei zur Offenlegung der indirekten wie auch der direkten Gesellschafter. Im kommenden Jahr 2022 starten hierzu wichtige Fristen für die entsprechenden Meldungen und bisher gewährte Übergangsfristen enden.

Welche Gesellschaften sind meldepflichtig?

Meldepflichtig sind juristische Personen des Privatrechts wie die AG, GmbH, KGaA, SE, Genossenschaft, Europäische Genossenschaft, Partnerschaft, Stiftung und Verein. Ebenso eingetragene Personengesellschaften wie die OHG, KG (einschließlich GmbH & Co. KG), Trusts und nichtrechtsfähige Stiftungen, wenn der Stiftungszweck aus Sicht des Stifters eigennützig ist, sowie Rechtsgestaltungen, die solchen Stiftungen in ihrer Struktur oder Funktion entsprechen.

Mitgeteilt werden müssen dabei Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten: Das sind natürliche Personen, also Menschen, in deren Eigentum oder unter deren Kontrolle die Vereinigung, zum Beispiel ein Unternehmen, ist oder die die Geschäftsaktivitäten steuern. Konkret sind das Personen, die mehr als 25 Prozent der Kapitalanteile halten, mehr als 25 Prozent der Stimmrechte kontrollieren oder auf vergleichbare Weise das Unternehmen kontrollieren können.

Eine neue Verpflichtung ist beispielsweise, dass sämtliche Staatsangehörigkeiten eines wirtschaftlich Berechtigten angegeben werden müssen. Ebenso, dass unter bestimmten Umständen auch ausländische Unternehmen wirtschaftliche Berechtigte melden müssen, wenn Eigentum an einer Gesellschaft oder Grundeigentum in Deutschland vorhanden ist. 

Behörden wie Finanzämter und Staatsanwaltschaften werden dabei vollen Zugriff auf die Daten erhalten. Das ist in gewisser Weise schon auch paradox, dass die Speicherung von E-Mail -Adressen über das Bürokratie-Monster der DSGVO bis ins letzte Datenschutz-Detail geregelt wird, derart sensible Informationen aber weitestgehend ungeschützt öffentlich abrufbar werden.  

Hier drohen Bußgelder von bis zu 150.000 Euro.  Bußgeldentscheidungen über 200 Euro werden zukünftig unter Angabe des für den Verstoß "Verantwortlichen" auf der Internetseite des Bundesverwaltungsamts für die Dauer von 5 Jahren veröffentlicht und somit auch über Google angezeigt.

Das offensichtliche Ziel dieser Gesetzesverschärfung ist eine einheitliche digitale Datenerhebung und Vernetzung der Transparenzregister aller EU-Mitgliedstaaten. Damit wird auch eine bürokratische Blaupause geschaffen, für die mögliche Umsetzung eines Vermögensregisters, zu dem die Europäische Union vor kurzem eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben hat.

https://www.gdd.de/downloads/materialien/cartoons/1-2013-Griechenlandurlaub.jpg/image


 

 

 

2. Dezember 2021

Wegzugssteuer - Neue Zahlungspflichten für Unternehmer und vermögende Privatpersonen !

Früher gab es in vielen Ländern keine Wegzugssteuer. Mit der ATAD (Anti-Tax-Avoidance-Directive) der EU hat sich dies geändert und alle EU-Länder führen gerade eine Wegzug- bzw. Entstrickungssteuer (Exit-Tax) ein. Dies ist dann relevant, wenn Sie an Unternehmen im In-und Ausland beteiligt sind und ins Ausland verziehen. In Deutschland hat man diese Steuer urspünglich als Reichsfluchtsteuer erfunden und später in den gefälligen Namen Wegzugsteuer umgetauft. 

Im Grundsatz berechnet das Finanzamt einen fiktiven Veräußerungsgewinn Ihrer Unternehmensanteile. Ein Unternehmen das z.B. 100.000 Euro Gewinn im Jahr erwirtschaftet, kann dabei schnell mit 1 Million Euro bewertet werden. 

Zukünftig sollen auch beschränkt Steuerpflichtige in den Anwendungsbereich der Regelung fallen, ebenso wie Umlaufvermögen und Sachverhalte mit grenzüberschreitenden Überführungen in EWR-Staaten.

Wenn Sie das Unternehmen vor fünf Jahren mit 25.000 Euro Stammkapital gegründet haben, beläuft sich der zu versteuernde fiktive Veräußerungserlös zum Zeitpunkt des Wegzuges somit auf sagenhafte 975.000 Euro. Da fallen also schon ein paar hunderttausend Euro an Steuern an. Eine "ausgearbeitete und geplante" Insolvenz ist keine Lösung da sonst der Staatsanwalt zu Besuch kommt.

Natürlich gibt es Wege, um die Bewertung zu Ihren Gunsten zu beeinflussen. Anpassungen wird es durch die EU-Richtlinie bzw. das ATADUmsG auch bei der Wegzugsbesteuerung i.S. des § 6 AStG bei natürlichen Personen geben, die z.B. GmbH-Anteile im Privatvermögen besitzen und in das Ausland verziehen. Da Deutschland insoweit an diesen Anteilen das Besteuerungsrecht in Folge des Wegzugs und des damit verbundenen Wechsels der Ansässigkeit verliert, findet grundsätzlich eine finale Schlussbesteuerung im Zeitpunkt des Grenzübertritts statt. 

Insbesondere wird die zinslose unbefristete Stundung bei Wegzug von EU-/EWR-Bürgern innerhalb des EU-/EWR-Raums abgeschafft und durch die Möglichkeit einer siebenjährigen Ratenzahlung ersetzt, wenn der Steuerpflichtige dafür eine Sicherheit an das Finanzamt leistet.

Künftig wird beim Wegzug zur Bemessung der Dauer der unbeschränkten Steuerpflicht nicht mehr auf die gesamte Lebenszeit, sondern nur auf die letzten zwölf (Zeit-)Jahre abgestellt.

Grundsätzlich gilt !

Wer keinen Positivbeweis eines neuen Wohnsitzes erbringen kann, dem wird im Herkunftsland weiterhin eine unbeschränkte Steuerpflicht konstruiert. Gerade für in Deutschland unbeschränkt Steuerpflichtige sind die Regelungen besonders streng: Man erinnere sich, wie es einem gewissen Boris Becker erging, der in Monaco zu wohnen erklärte, aber in Wirklichkeit lieber in Schwabing weilte. Also, Abmeldung wird nicht ausreichend sein ! 

Gratis Broschüre - Offshore - 

 


 

 

Wer ist für die Reichensteuer ? Vorsicht, sie könnte bei euch zuschlagen !

Ein Nettoeinkommen von etwa 2.500 Euro (Brutto ca. 4100,00 Euro) reicht bereits aus, um zu den reichsten 20 Prozent der Deutschen zu gehöre...