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10. November 2020

Wie gewonnen – so zerronnen, „Unser Geld & Covid 19“ !

So lautet der Untertitel der ING-Studie welche sich mit den Auswirkungen des Virus auf das Vermögen der Bürger in Deutschland und Europa im 1. Quartal 2020 beschäftigt. 

Das Finanzvermögen bei Privatpersonen reduzierte sich um insgesamt 771 Milliarden Euro gegenüber Dezember 2019. Das sei mit Abstand der höchste Finanzvermögensverlust der letzten 20 Jahre, haben die Fachleute ausgerechnet. Die Bundesbürger horten in der Krise nicht nur Mehl, Hefe und Toilettenpapier, sondern auch Bargeld.

Die Corona-Pandemie hat mehrere beunruhigende Trends beschleunigt, die schon vorher ihr Unwesen trieben: Dazu gehört ein exponentielles Schuldenwachstum, eine zunehmende Abhängigkeit von Regierungen und verstärkte Interventionen der Zentralbanken auf den Märkten und in der Wirtschaft. So wurde aktuell weltweit die Schulden-Marke von 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschritten. Das heißt im Klartext: Sämtliche Staaten der Welt sind höher verschuldet als die jährliche globale Wirtschaftsleistung. In Europa wackelt es ganz gewaltig.In der Eurozone sind die Verbindlichkeiten in diesem Jahr insgesamt um noch einmal 1,5 Billionen Dollar gestiegen und werden auf 53 Billionen Dollar taxiert. Dies wären gut 46,5 Billionen Euro.  Der kontinentweite Lockdown trifft die ohnehin überschuldete EU gewaltig.

Kristalina Georgieva, die Direktorin des Internationalen Währungsfonds: 

Um diese Verwerfungen abzufedern, plane der IWF deshalb zusammen mit der Weltbank ein völlig neues digitales Währungssystem. Sie nannte es kurz in Ihrer Ansprache „A New Bretton Woods Moment“ und verwies auf die potenziellen Vorteile der Verwendung digitaler Währungen durch Zentralbanken.  Ins gleiche Horn bläst übrigens auch die EZB ! Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), planen 7 der weltweit führenden Notenbanken digitale Währungen einzuführen. Dabei handelt es sich um die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank (EZB), die Schweizer Notenbank, die Bank von Japan, die Bank von England, die Bank von Kanada und die Schwedische Nationalbank. Die Gesetze sind mit Bail-In und einigen weiteren Entmachtungsgesetzen bzw. Enteignungsgesetzen bereits vorbereitet. Es wird auf den E-Euro hingearbeitet. 5G wurde während dem Lockdown extrem ausgebaut. Also die Infrastruktur für eine vollumfängliche Überwachung und Abgabestruktur durch das digitale Währungssystem ist perfekt vorbereitet.
 
Der Systemwandel ist ohnehin unumgänglich.

„Die Kommission zielt auf volle Durchsetzung von Instant Payments in der EU bis Ende 2021", heißt es in dem Strategiepapier der EU.

Während im Handel weiter auch mit Bargeld bezahlt werden darf, sollen Payment Service Provider (PSP) zum Echtzeit-Service verpflichtet werden - notfalls per Gesetz. Nach Ablauf der Übergangsfrist zur Bereitstellung von "SEPA Instant Credit Transfers" im November dieses Jahres will Brüssel überprüfen, wie viele PSP und Bankkonten für Instant Payments bereitstehen. Reicht das Ergebnis der Kommission nicht aus, wird ein Gesetzentwurf zur obligatorischen Teilnahme am SCT Instant Scheme bis Ende 2021 vorgelegt.

Damit werden PSP verpflichtet, Instant Payments abzuwickeln. Für Banken ist es daher generell empfehlenswert, die Digitalisierungsstrategie zu beschleunigen, um auch dem Echtzeit-Aspekt gerecht zu werden.

Das Fürstentum Liechtenstein ist in Europa die unangefochtene Nr. 1 unter aktuell 42 in einer GFK-Studie untersuchten Ländern. In dem Zwergstaat, das den stabilen Schweizer Franken als Landeswährung hat, liegt die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft bei 64.240 Euro. An zweiter Stelle folgt die Schweiz mit 41.998 Euro vor Luxemburg mit 34.119 Euro, Island mit 28.155 Euro und dem Königreich Norwegen mit 25.699 Euro, das sich mit seiner Landeswährung, der Norwegischen Krone, ebenfalls außerhalb des Euros befindet. Die Pro-Kopf-Kaufkraft liegt in Österreich bei 23.585 Euro und in Deutschland bei 22.388 Euro. Der Durchschnitt in Europa bewegt sich bei 13.894 Euro.

 



 


 

24. September 2020

Epochaler Wandel - Studie Jim Reid von Deutsche Bank Research ( Auszug)

Laut der diesjährigen „Long-Term Asset Return Study“, befindet sich die Welt an der Schwelle zu einer neuen Ära, welche von Chaos geprägt sein wird. Die Experten gehen davon aus, dass die Ära der Globalisierung zu Ende geht und damit die treibende Kraft einer florierenden Wirtschaft und steigender Vermögenspreise vor dem Aus steht.

Die Welt befinde sich am Anfang eines neuen „strukturellen Superzyklus, der alles prägt, von den Volkswirtschaften bis hin zu den Vermögenspreisen, der Politik und unsere Lebensweise insgesamt“. Die Ökonomen prognostizieren ein „Zeitalter der Unordnung“, das die derzeitigen hohen Vermögenspreise weltweit gefährdet und in dem sich Regierungen und Unternehmen noch höher verschulden dürften.

Die vergangenen 40 Jahre seien durch geradezu paradiesische Bedingungen für Anleger weltweit gekennzeichnet gewesen. Die aktuelle Corona-Pandemie sei nicht der Auslöser für diese beängstigende Entwicklung gewesen, würde diese jedoch beschleunigen.

Der Ausblick für Europa ist alles andere als rosig. Demnach könne das Zeitalter der Unordnung „ein Jahrzehnt sein, in dem es für Europa um alles oder nichts geht“. Die Ökonomen sind der Ansicht, dass es in Zukunft nicht mehr möglich sein wird sich „durchzuwursteln“. Der gemeinsame Rettungsfonds wird zwar als gemeinsame Vision positiv hervorgehoben, was jedoch nicht ausreicht, um die wirtschaftlichen Abgründe zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten zu beseitigen. Im Gegenteil. Die Corona-Pandemie wird die Kluft verstärken und zu weiteren Unruhen führen.  

Aufgrund der Wertvorstellungen im Reich der Mitte, die sich deutlich vom westlichen Liberalismus unterscheiden, entstehen neue Krisenherde. „Daher droht ein Konflikt der Kulturen und Interessen – vor allem, weil China drauf und dran ist, die größte Volkswirtschaft der Welt zu werden“ !

Das „Zeitalter der Unordnung“ dürfte laut der Studie von diesen Themen geprägt werden:

  • Zunehmende Spannungen zwischen China und den USA, welche zu einem Ende der ungezügelten Globalisierung führen.
  • Das Jahrzehnt, in dem es für Europa um alles oder nichts geht.
  • Noch höhere Schulden und extrem lockere Geldpolitik bis hin zu „Helikopter-Geld“ werden die Regel.
  • Inflation oder Deflation?
  • Die Ungleichheit nimmt zu, bevor es schließlich zu Gegenreaktionen kommt und die Situation sich umkehrt.
  • Die Kluft zwischen den Generationen wird größer.
  • Die Klimadebatte verschärft sich.
  • Technologie: Revolution oder Blase? 

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19. Mai 2020

Info: Bankalternative für Trader - Social Trading mit Millionen Mitgliedern

Das weltweit führende Social-Trading-Netzwerk wird von Millionen von Benutzern aus über 140 Ländern unterstützt und konnte ihr Wissen und ihre Erfahrung in praktische Trading-Werkzeuge einfließen lassen. Es ist nicht nur ein zentrale Anlaufstelle für das Trading mit Aktien, Rohstoffe, EFT, Währungen, Online-Investitionen, Krypto-Trading und vielem mehr, sondern hat auch viele neue Social-Trading-Funktionen eingeführt. Die Palette der sozialen Funktionen, sind riesig und reicht weit über die Trading-Plattform selbst hinaus.

Das Copytrader-System ist einer der Hauptgründe, warum die Plattform zu den Anführern der Fintech-Revolution gezählt wird. Die grundlegende Idee des CopyTrader-Tools ist recht einfach: Wählen Sie die Trader aus, die Sie kopieren möchten, entscheiden Sie sich für einen Betrag, den Sie investieren möchten, und Sie kopieren automatisch alles, was der kopierte Trader tut, in Echtzeit, mit einem Klick. 

OFFENE TRADES : 309,739,537 (19.05.20)





 

14. September 2019

Libra, entmachtet die Allianz um Facebook die staatlichen Geldmonopole ?

Im kommenden Jahr will Facebook die Digitalwährung Libra starten. Facebook muss bei seiner geplanten Kryptowährung Libra mit erbittertem Widerstand in Europa rechnen. Deutschland und Frankreich warnen gemeinsam vor unkalkulierbaren Risiken.

"Wir beide sind zutiefst davon überzeugt, dass die Frage von Währungen in der Hand der Staaten bleiben sollte", sagte Le Maire. "Das ist eine Frage der Souveränität." Veröffentlicht wurde die Erklärung am Rande des Treffens der Euro-Finanzminister in Helsinki. "Frankreich und Deutschland sind entschlossen, angemessene Lösungen zum Schutz der Bürger und der Finanzstabilität zu ermöglichen."

Er und Scholz nannten neben der Souveränität der Länder eine Reihe weiterer "Herausforderungen" durch Kryptowährungen: finanzielle Sicherheit, Investorenschutz, den Schutz vor Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie den Datenschutz. Gleichzeitig brachten die Politiker erneut die Entwicklung einer staatlichen Kryptowährung ins Gespräch.



Bankschließfächer werden in Zukunft zu Glashäusern !

Neue Vorgaben der kleptokratischen Eurokratie in Brüssel Die 5. EU-Geldwäsche-Richtlinie beinhaltet eine Novelle, die den Zugriff auf Daten ...