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9. Juli 2020

Bankenkrise für Alle ? Endkampf der Kreditschöpfer ?


Nun wagte sich auch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) aus der Deckung. Das Institut sieht wegen des Konjunktureinbruchs infolge der Corona-Pandemie eine Bankenkrise in Deutschland heraufziehen. Die IWH-Experten sagen vorher, dass wegen des Lockdowns im März und April in den nächsten Monaten zahlreiche Firmen pleitegehen würden oder Kredite nicht bedienen können.

Als Folge könnten den Experten zufolge zahlreiche Sparkassen sowie Privat- und Genossenschaftsbanken in Schieflage kommen. Wir sollten nicht unterschätzen, dass es hier um sehr, sehr hohe Kreditvolumina geht. Wir sprechen hier von dreistelligen Milliarden-Beträgen, die im Feuer stehen. Selbst wenn sich die Konjunktur rasch erholen würde, sind der Analyse des IWH zufolge rund 6 Prozent der Geldhäuser in Gefahr. Halte die Flaute monatelang an, würden demnach sogar 28 Prozent der Kreditinstitute in Not geraten. Weil der Anteil ihrer Eigenmittel unter die gesetzliche Mindestmarke von 6 Prozent der Kreditsumme rutsche, müssten dann Dutzende oder gar Hunderte Institute abgewickelt, fusioniert oder vom Staat gerettet werden. Das ist die düstere Prognose des IWH. 

Herr Gropp, der Präsident des Instituts meinte sogar, dass wahrscheinlich die Bankenkrise selbst bei einer raschen Erholung der Wirtschaft eintreten werde. Das wiederum erhöhe die Gefahr einer "zweiten Rezession". Anders gesagt, wir stehen vor einer Dauer-Krise.

Verlassen Sie sich nicht auf die EZB, sondern leiten Sie eigene Maßnahmen ein, die sich ausschließlich an Ihren eigenen Bedürfnissen orientieren. 


19. Mai 2020

Info: Bankalternative für Trader - Social Trading mit Millionen Mitgliedern

Das weltweit führende Social-Trading-Netzwerk wird von Millionen von Benutzern aus über 140 Ländern unterstützt und konnte ihr Wissen und ihre Erfahrung in praktische Trading-Werkzeuge einfließen lassen. Es ist nicht nur ein zentrale Anlaufstelle für das Trading mit Aktien, Rohstoffe, EFT, Währungen, Online-Investitionen, Krypto-Trading und vielem mehr, sondern hat auch viele neue Social-Trading-Funktionen eingeführt. Die Palette der sozialen Funktionen, sind riesig und reicht weit über die Trading-Plattform selbst hinaus.

Das Copytrader-System ist einer der Hauptgründe, warum die Plattform zu den Anführern der Fintech-Revolution gezählt wird. Die grundlegende Idee des CopyTrader-Tools ist recht einfach: Wählen Sie die Trader aus, die Sie kopieren möchten, entscheiden Sie sich für einen Betrag, den Sie investieren möchten, und Sie kopieren automatisch alles, was der kopierte Trader tut, in Echtzeit, mit einem Klick. 

OFFENE TRADES : 309,739,537 (19.05.20)





 

1. Februar 2020

Brexit - Die neue Freiheit in Europa


Winston Churchill In seiner legendären Rede vor der Universität Zürich im Jahr 1946 drängte die Europäer zwar zum Zusammenschluss: „We must build a kind of United States of Europe.“

Aber er nahm ein Land von diesen Bauarbeiten aus: das eigene. Wer damals genau hinhörte, bekam exakt jene Sicht auf Kontinentaleuropa präsentiert, die bis heute Gültigkeit besitzt: „Großbritannien, das mächtige Amerika und, ich hoffe, Sowjetrussland müssen die Freunde und Förderer des neuen Europa sein.“

Er blieb dabei. Im Jahr 1951 sagte er zu seinem deutschen Amtskollegen Konrad Adenauer:

„Sie können beruhigt sein, Großbritannien wird immer an der Seite Europas stehen.“

Adenauer, ein Kanzler der sich auf die Nuance verstand, erkannte die Distanzierung:

„Herr Premierminister, da bin ich ein wenig enttäuscht. England ist ein Teil Europas.“

Die Investoren der Londoner City sind euphorisiert. Sie hoffen auf ein von der Brüsseler Bürokratie befreites Land und damit auf eine Regulierungsarbitrage. Der Vorstand der Bundesbank, Joachim Wuermeling, hat das verstanden. Er warnt die EU vor einer „Art Offshore-Finanzplatz in Europa“.

Neue bilaterale Handelsabkommen mit den USA, Kanada oder Australien sollen der britischen Wirtschaft, die 2019 bereits fast doppelt so schnell wuchs wie die deutsche Volkswirtschaft, neue Impulse geben. „Mit Blick auf die nächsten fünf Jahre bin ich unglaublich zuversichtlich“, sagt James Hanbury, Portfolio-Manager bei Odey Asset Management.

Großbritannien ist vom Binnenmarkt nicht in gleicher Weise abhängig wie Deutschland. Das Land wickelt zwar die Hälfte seines Außenhandels mit der  Europäischen Union ab – die Handelsbilanz aber weist ein Verlustgeschäft aus. 2018 lag das Defizit bei 107,4 Milliarden Euro gegenüber der EU.

Wertvollstes britisches Unternehmen sieht den Brexit gelassen

Großbritannien kann sich – befreit von einer politisierten Außenhandelspolitik der EU – nun auch dem Geschäft mit schwierigen Ländern wie Iran und China widmen. Johnsons Entscheidung für eine Beteiligung des chinesischen Kommunikationskonzerns Huawei am Aufbau des 5G-Netzes war ein erstes Wetterleuchten.

Das wertvollste britische Unternehmen, der Banken-Multi HSBC, sieht den Brexit gelassen. Der wichtigste Markt jenseits des Heimatlandes ist Asien. Mit der HSBC France und Trinkaus & Burkhardt in Düsseldorf ist die Bank in der EU vertreten. Mehr Europa muss aus Sicht der Manager nicht sein.

US-Präsident Trump will den Briten mit einem „robusten“ Handelsabkommen unter die Arme greifen. Johnson setzt auf eine ökonomische Expansion der „special relationship“.

Fazit: Der Verbleib Großbritanniens in der EU entsprach kontitentalen Interessen, aber zuletzt nicht mehr den ihren. Die deutschen Medien sollten sich besinnen: Sie haben der Wahrheitsfindung zu dienen, nicht der Verhandlungsposition der EU-Kommission.


4. Januar 2020

2019: Gold in Euro + 22 % - Glückwunsch an alle Holdinginhaber -

Der Silberpreis stieg in Euro um knapp 20 Prozent an. Auch hier entwickelte sich der Kurs im Euro-Währungsraum im Vergleich mit den aufgeführten Ländern am stärksten.

Sollte das Gold bzw. Silber sich schon mehr als 1 Jahr in Ihrem Besitz befinden ist der Gewinn Steuerfrei (Deutschland).  -Glückwunsch-

Sofern sich an den aktuellen Rahmenbedingungen nichts ändert, werden wir dann womöglich ab Februar/März noch einmal günstigere Einkaufskurse bei Gold und Silber sehen. Denn am US-Terminmarkt bauen sich mit den stark gestiegenen Netto-Positionen der "Commercials" auf. Die kapitalstarken Short-Seller kommen irgendwann aus dem Weihnachtsurlaub zurück.

Gold in anderen Währungen !
  • in Indischen Rupien: +21 Prozent
  • in Chinesischem Yuan: +20 Prozent
  • in Australischen Dollar: +19 Prozent
  • in US-Dollar: +18 Prozent
  • in Japanischen Yen: +18 Prozent
  • in Schweizer Franken: +17 Prozent
  • in Britischen Pfund: +15 Prozent
  • in Kanadischen Dollar: +13 Prozent

BullionVault

11. Dezember 2019

310.258 deutsche Unternehmen sind finanzschwach!


Über 310.000 Unternehmen in Deutschland werden mit finanziellen Problemen in das Jahr 2020 starten. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Informationsdienstleisters Crifbürgel zum Insolvenzrisiko von Firmen in Deutschland. Die Anzahl der finanzschwachen Unternehmen steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent. Hinzu kommt die steigende Anzahl an Großinsolvenzen im Jahr 2019. In vielen Fällen sorgen so Dominoeffekte dafür, dass zahlungsunfähige Firmen weitere Unternehmen mit in die Insolvenz ziehen. In knapp jedem fünften Betrieb ist das die Ursache für die eigene Insolvenz. Zudem halten die derzeitigen Niedrigzinsen Unternehmen am Markt, die unter normalen Bedingungen nicht wettbewerbsfähig wären. Beim Blick auf die regionale Verteilung der Firmen mit hohem Zahlungsausfall- bzw. Insolvenzrisiko zeigen sich jedoch große Unterschiede. In absoluten Zahlen stehen Nordrhein-Westfalen (67.144), Bayern (39.876), Baden-Württemberg (31.391) und Niedersachsen (26.898) an der Spitze der Statistik der Bundesländer mit den meisten finanzschwachen Unternehmen. In Bremen (2.490) und im Saarland (2.996) gibt es absolut vergleichsweise wenig Firmen mit einem erhöhten Zahlungsausfallrisiko. 

Schon seit dem vergangenen Jahr 2018 befindet sich die Industrie in Deutschland im Abwärtstrend. Selbst die sog. „Wirtschaftsweisen“ räumten bei der Vorlage des jüngsten Gutachtens ein, dass die Industrie in Deutschland in einer Rezession verharren würde. Besonders deutlich fällt das Minus bei den Herstellern von Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen aus. Deren Produktion brach mit 4,4 Prozent so stark ein wie seit über fünf Jahren nicht mehr. Gegenüber Reuters betonte der Chefvolkswirt der VP Bank mit Sitz in Liechtenstein, dass eine derart schwache Entwicklung fast schon Angst auslösen würden. Nach den letzten Konjunkturdaten, die alles in allem eine gewisse Stabilisierung angedeutet haben, sei das nun wieder eine echte Schockzahl, so der Ökonom Jens-Oliver Niklasch von der LBBW.

Die Rezession der deutschen Industrie geht in die Verlängerung und Die Kurzarbeit steigt bereits merklich an. Eine Standortalternative zu Deutschland, Österreich ist das Fürstentum Liechtenstein.



Nachhaltig und Werthaltigkeit : Zahlungen in Gold, Silber empfangen und senden

Wo ? Natürlich unter dem Recht von Jersey einer privaten Insel des britischen Königshauses. Für Transaktionen die vom Holdinginhaber eige...