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23. November 2020

Wer glaubt an die Einlagensicherung und Sicherheit der Alterssicherungsverträge ?

Nun sparen über 80 % der Verbraucher in konventionelle Bank- oder Versicherungsprodukte, die nun auch nachweislich keine oder nur geringste Renditen erwirtschaften. Wir erlauben uns auf diese Mainstreamprodukte auch in die Tiefe näher einzugehen

Das SAG-Gesetz 

Nahezu kaum jemand in der Finanzbranche und als Verbraucher hat jemals von diesem einschneidenden Gesetz aus Dezember 2014 gehört oder gelesen. Das SAG besagt, dass eine neue „Bankennotrettungsinstitution“ anordnen kann, sofern eine systemrelevante Bank eine Insolvenz droht, die Bank nun Kunden-gelder einziehen oder in Aktien der Bank zu einem von ihr festgelegten Nennwert umwandeln darf und zwar kraft dieses Gesetzes! Interessanterweise wurde in § 5 SAG festgehalten, dass alle Funktions-träger über das nach dem SAG ablaufende Verfahren Stillschweigen zu wahren haben. Wer ist seit 2014 betroffen? Alle Privatkunden und Firmenkunden, die Einlagen ab 100.000 € bei einer system-relevanten Bank führen. Die Einlagen können sich aus verschiedenen Bereichen zusammensetzen. Die Summe aller Positionen ergeben die exakte Einlage, welche, wenn diese 100.000 € überschreitet, nun unter das SAG fallen. Das sind das Sparbuch, Festgeld, Tagesgeld, Giroguthaben, Sparverträge, Namensschuldverschreibungen und auch die Liquidität aus Wertpapier depots. Das SAG Gesetz erlaubt es nunmehr alle Konten und Sparvarianten bei insolvenzbedrohten Banken zu „konfiszieren“, auch wenn sogar die Durchschnittshöhe im Jahr oberhalb von 100.000 € lagen oder diese Gesamtsumme eines Familienstammes (bitte vergegenwärtigen!) bei einer gemeinsame Bank die genannte Summe überschreitet. Der Sparer oder vielmehr der Bürger bürgt wieder einmal mit großen Teilen (oder der Gesamtheit) seines Vermögens. 

Collective Action Clause

Die kollektive Handlungsklausel besagt, dass es den Euroländern künftig erlaubt ist, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein. Es ist quasi ein Angriff auf die Ersparnisse der Bürger, nach geplantem Schuldenschnitt und rücksichtsloser Enteignung. Alle neuen Staatsanleihen der Eurozone enthalten seit 2013 eine solche  Klausel. Das klingt für Laien paradox und viele dürften glauben, davon nicht betroffen zu sein - wer besitzt schon direkt Staatsanleihen. Es kann aber praktisch tatsächlich jeden treffen. In jeder Lebensver-sicherung und in jedem privaten Rentensparvertrag sind solche Papiere enthalten. Und mit der Klausel können die Staaten zukünftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es wiederum doch jeden Sparer in Deutschland treffen. 

§ 314 VAG (vormals § 89)

Der Gesetzgeber weiß systemrelevante Institutionen zu schützen, sicherlich ist es auch die Aufgabe so etwas zu tun. Nur wenn die eigene private oder betriebliche Altersversorgung daran hängt, sollte man mehrfach überlegen, solche Verträge fortzuführen. Was besagt dieser Paragraf? Er besagt, wenn Versicherungsunternehmen „echte Finanznot“ erleiden, Leistungen komplett verweigert, herabgesenkt werden und auch vorzeitige Auszahlungen bei Kündigungen verweigert werden dürfen. Dazu besteht aber die Verpflichtung der Weiterzahlung durch den Versicherungsnehmer! Somit hängt ein Kunde so einer Versicherungsgesellschaft komplett am Tropf des Versicherers und des Gesetzgebers.

§ 98 KAGB

Dieser Paragraf aus dem Kapitalanlagegesetzbuch ist wenigen Menschen bekannt. Er besagt, dass Kapitalverwaltungsgesellschaften die Rücknahmen von Fondsanteilen verweigern beziehungsweise aussetzen darf, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen. Natürlich muss so etwas öffentlich bekannt gegeben werden usw., aber es handelt sich hierbei ganz klar um den „Notausgang“ für Be-teiligungsunternehmen (AIF-Fonds) und von Investmentfondsgesellschaften, wenn diese Not leiden oder sich dramatisch verspekuliert haben, auf Kosten der Anleger und Kunden. Welche weiteren Einflüsse haben wir, wenn jemand sparen, Investieren oder Geld anlegen möchte ? ?

-0,5 % oder +0.5 % ergibt  1,0%, deshalb Tagesgeld, Festgeld außerhalb der EU in Norwegen !

Geldanlage Norwegen

21. Oktober 2020

Laut IWF große Wohlstandsverluste mit Pleitewelle und möglicher Bankenkrise ! Alterssicherung unsicher.

IWF

Die Wirtschaftskrise nimmt ihren Lauf. Verursacht durch die Corona-Maßnahmen verschiedener Länder bricht die Wirtschaft offenbar zusammen. Der Internationale Währungsfonds geht von einem Wohlstandsverlust in Höhe von 28 Billionen Dollar aus. Eine immense Zahl, die kaum dazu passt, dass Medien teils beschreiben, die Krise würde nicht ganz so schlimm ausfallen wie erwartet.

Italien

Vollkommen neuartiger Vorstoß gegen Bargeld. Bisher war es schwer, die Italiener vom Bargeld zu entwöhnen. Der ehemalige Premier Mario Monti begrenzte die Bargeld-Zahlungen auf 1.000 Euro, aber das erwies sich als so unpopulär, dass sie von seinem Nachfolger Matteo Renzi umgehend abgemildert werden musste (Bargeld-Grenze jetzt wieder 2000,-- €). Doch um Verbote scheren sich Italiener wenig, bei Anreizen werden sie dagegen schwach. Davon bin ich überzeugt. Die italienische Regierung plant, den Konsumenten des Landes bei Kartenzahlungen 10% des Transaktionswertes zurückzuzahlen (maximal 300 Euro pro Person). Dieser innovative Plan zur Verteilung von Helikoptergeld ist kurz vor der Einführung und soll bis 2022 laufen. Wann wird er Schule machen in der EU?

Pleitewelle 

Im Moment können sich viele Unternehmen mit Staatshilfen, Kurzarbeiterprogrammen für Mitarbeiter sowie eigenen Reserven noch über Wasser halten. Zudem konnten mit der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht zahlreiche Unternehmen gute Miene zum bösen Spiel machen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Für zahlungsunfähige Unternehmen ist die Aussetzung Ende September ausgelaufen, für überschuldete Krisenfälle läuft sie nur noch bis zum Jahresende.

Ökonomen gehen davon aus, dass die Zahl der Pleiten auf jeden Fall steigen wird – und damit auch die Zahl der Kreditausfälle bei den Banken.

 Bankenkrise ?

Guntram Wolff, Direktor des Brüsseler Thinktanks Bruegel spricht aus, was viele Experten befürchten: „Es ist wahrscheinlich, dass wir in den kommenden Monaten wieder über Bankenrettungen reden werden. Die Frage ist lediglich, wie groß die Bankenkrise werden wird.“ Laut Bundesbank wäre die damit einhergehende Abwärtsspirale besonders gefährlich. Banken könnte schlimmstenfalls die Kreditvergabe einschränken, um die Vorgaben für ihre Eigenkapitalquoten einzuhalten. 

In der Zeitung „Welt“ wird eine unveröffentlichte interne Präsentation der EU-Kommission zitiert, dass vor allem in den ehemaligen Krisenländern die Bankbilanzen erneut ins Wanken geraten könnten, weil diese Häuser noch geschwächt aus der letzten Krise in die neue gegangen sind. In Griechenland sind beispielsweise mehr als ein Drittel aller ausstehenden Kredite ausfallgefährdet. In Zypern lag der Anteil bei 18 Prozent. Außerdem warnen die Analysten vor einer dramatischen Entwicklung, wenn die Rezession tiefer als erwartet ausfällt. Im schlimmsten Fall könnten die europäischen Banken eine Billion Euro an ausstehenden Krediten verlieren. Das entspräche der Hälfte ihres Kapitals.

Alterssicherung

Laut der Mercer-Studie verschärft COVID-19 die Unsicherheit in Bezug auf die Entwicklung der Rentensysteme. Die durch die weltweite Gesundheitskrise verursachte wirtschaftliche Rezession hat in den meisten Ländern zu geringeren Rentenbeiträgen, niedrigeren Anlagerenditen und einer höheren Staatsverschuldung geführt. Dies wird sich unweigerlich auf die künftigen Renten auswirken, was bedeutet, dass einige Menschen länger arbeiten müssen, während sich andere mit einem niedrigeren Lebensstandard im Ruhestand abfinden müssen.

Die gestiegene Staatsverschuldung in vielen Ländern dürfte die Fähigkeit künftiger Regierungen einschränken, ihre ältere Bevölkerung zu unterstützen, entweder durch Renten oder durch die Bereitstellung anderer Dienstleistungen wie Gesundheits- oder Altenpflege.


 

18. August 2020

Bundesbank kritisiert gemeinsame EU-Verschuldung: 'Bedenkliches Novum'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bundesbank hat sich kritisch zu der geplanten gemeinsamen Verschuldung der Europäischen Union (EU) geäußert. Die umfangreiche Schuldenfinanzierung sei ein "bedenkliches Novum", schreiben die Währungshüter in ihrem neuen Monatsbericht vom Montag. "Eine Kreditaufnahme auf der EU-Ebene ist in den EU-Verträgen eigentlich nicht vorgesehen." Um Haftung und Kontrolle in der Balance zu halten, wäre ein deutlich stärkerer Integrationsgrad in der EU erforderlich, mahnt die Bundesbank. Derzeit ist die Finanzpolitik weitgehend Sache der EU-Staaten. 

Die EU-Staaten hatten sich im Juli auf einen mehrjährigen Finanzrahmen verständigt, der auch einen schuldenfinanzierten Extrahaushalt zur Bewältigung der Corona-Folgen umfasst. Dieser sieht sowohl Kredite als auch nicht rückzahlbare Zuschüsse für einzelne EU-Länder vor. Wenngleich die Bundesbank dieses solidarische Vorgehen grundsätzlich gutheißt, moniert sie, "dass sich für die wachstumsfördernde Wirkung von EU-Mitteln in der Vergangenheit ein gemischtes Bild zeigte."

Schon vor Corona befand sich die Bankenwelt in einem desolaten Zustand. Jetzt hat sich die Lage dramatisch zugespitzt, weil eine Pleitewelle für Unternehmen droht. Dadurch werden massenhaft Kredite ausfallen, die Risiken für die Banken werden stark ansteigen.

Der Weg zur wirtschaftlichen Erholung in Spanien und Italien wird trotz Steuerstundungen und Liquiditätsgarantien lang und beschwerlich so eine aktuelle Analyse des Kreditversicherers Coface. Die Coface-Analysten prognostizieren für Spanien einen Einbruch der Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 um 12,8 Prozent und für Italien um 13,6 Prozent. Die Unternehmensinsolvenzen werden in Spanien bis 2021 voraussichtlich um 22 Prozent und in Italien um 37 Prozent gegenüber 2019 zunehmen. 
 
Bei TARGET2 lassen Länder wie Italien und Spanien seit Jahren ihre Rechnungen anschreiben, überwiegend zu Lasten Deutschlands. Die TARGET2-Salden sind somit ungedeckte Kredite, die nicht in der Staatsverschuldung Deutschlands auftauchen. Ein Wirt, der einen Gast über Jahre anschreiben lässt, läuft Gefahr, dass er sein Geld nicht mehr wiedersieht. Gleiches gilt für Deutschland und seine Steuerzahler!

 

22. Mai 2020

Droht Hartz4 mit Vermögensverzehr, Insolvenz, Pfändungen ?



Stellt das Amt bei Beantragung von Arbeitslosengeld II ein zu hohes Vermögen fest, müssen Sie dieses vor dem Leistungsbezug verbrauchen. In der Regel wird dabei ein monatlicher Verbrauch in Höhe des theoretischen Zahlbetrages zuzüglich der Krankenversicherungskosten (Sie müssen sich dann freiwillig versichern) zu Grunde gelegt. Nach der so ermittelten Zeit (überschüssiges Vermögen geteilt durch Verbrauchszeit) darf dann ein erneuter Antrag gestellt werden. Achtung: Bundesagentur für Arbeit: Jobcenter sollen Kontoauszüge für 6 Monate von Hartz IV Beziehenden fordern.

Wenn es an der Haustür klingelt

Der Hausbesuch muss nicht angekündigt werden, da sich das Amt bei unklaren Sachverhalten mit dem Überraschungscharakter eine zusätzliche Aufklärungsmöglichkeit verspricht. Klingelt es dann tatsächlich an der Haustür, sollte sich der Betroffene den Dienstausweis des Behördenmitarbeiters zeigen lassen und nach dem konkreten Grund für den Hausbesuch fragen. Der Mitarbeiter sollte eine Kopie des Prüfauftrages überreichen können. Der Betroffene ist nicht verpflichtet, den Behördenmitarbeiter in seine Wohnung zu lassen (Bayr. Landessozialgericht Beschluss v. 11.3.2011, L7 AS 83/11 B ER). Die Wohnung ist grundgesetzlich geschützt (Art. 13 GG).

Als Schonvermögen wird zunächst der gesamte angemessene Hausrat gezählt. Hängt im Wohnzimmer jedoch ein Picasso, muss dieser sehr wahrscheinlich zu Geld gemacht werden. Als angemessen werden alle zum Hausrat gehörenden Gegenstände gezählt, die zur Haushaltsführung und zum Wohnen notwendig oder zumindest üblich sind. Für die Bewertung legt der Leistungsträger den normalen durchschnittlichen Standard zugrunde, so dass sowohl Möbel und Elektrogeräte als auch Dekoration in der Regel zum Schonvermögen zählen und weder auf Hartz IV noch auf die Leistungen der Sozialhilfe angerechnet werden.

Schonvermögen bei Hartz IV

Minderjährige dürfen höchstens 3.100,-- EUR besitzen.

Volljährige 150,-- EUR pro Lebensjahr.

 Ansparbetrag von 750,-- EUR für Anschaffungen.
  • eine selbst genutzte Immobilie bis zu einer Größe von 130 qm (vier Personen)
  • ein angemessenes Auto für jeden erwerbsfähigen Erwachsenen (bis ca. 7.500 EUR Verkaufswert. Im Einzelfall sind aber auch teurere Fahrzeuge zulässig)
  • das angesparte Vermögen der “Riester Rente”
  • eine private Alterssicherung bei ehemaliger Selbständigkeit
  • 250 € pro Lebensjahr private Alterssicherung
  • Gegenstände zur Aufnahme oder Fortführung einer Erwerbstätigkeit

Sollten höhere Vermögenswerte (Lebensleistung) vorhanden sein ist dringender Regulierungsbedarf vorhanden, damit die persönliche Verarmung verhindert werden kann.

Mit der Insolvenzeröffnung nimmt der Insolvenzverwalter das pfändbare Schuldnervermögen - die sogenannte Insolvenzmasse - in Beschlag, um diese zu verwerten und den Erlös an die Gläubiger zu verteilen. Auf diese Art werden die Schulden zumindest teilweise getilgt.

Die benötigten Instrumente werden als Website zur Verfügung gestellt. Im Kostensatz vom 99,-- Euro sind 1 Stunde Beratung via Skype bzw. Festnetztelefon enthalten.  Die Mitteilung der Webseite erfolgt im Mailversand.





8. Januar 2020

28. August 2019

Der schleichende Sozialismus heißt heute Ökologismus

Dr. M. Krall Zitat: Sozialismus ist eine Ideologie derjenigen „die am Leben scheitern“!

Das neue Gewand, dass der Sozialismus heute angenommen hat, sei der Ökologismus. „Vor 30 Jahren war es noch das Ozonloch, danach das Waldsterben und jetzt der angeblich menschengemachte Klimawandel, der als Popanz herhalten muss, um uns unserer Freiheitsrechte zu berauben.“

Derzeit würde sich des Sozialismus durch eine Überflutung der Wirtschaft mit Bürokratie (Regulierungen und Vorschriften) manifestieren. Heute sehen wir in jeder Industrie, wie ein „nicht unerheblicher Teil der Kosten der gesamten Wirtschaft, in ‚compliance und reporting Übungen‘ für Bürokraten“ übergehe.

Eine Missachtung des Eigentumsrechtes sei auszumachen – kein offensichtlicher wie in der damaligen Sowjetunion, aber ein versteckter.

Sozialismus kann mit der Idee einer freien Marktwirtschaft nichts anfangen, weil der Sozialismus eine Ideologie derjenigen ist, „die am Leben scheitern“. Freie Gesellschaften würden immer durch Neid und Missgunst bedroht.

Deswegen sei der Sozialismus in der Tat eine Inspiration des Bösen (man könne es auch satanistisch nennen), weil er sich gegen alle Säulen der Zivilisation richtet.
Der Sozialismus ist der Feind der Religion. Er ist der Feind des Individuums. Er ist der Feind des Eigentums. Er ist der Feind von Ehe und Familie. Er ist der Feind von Kunst und Kultur.“

25. Juli 2019

Wertentwicklung 2019 der Liechtenstein Funds


Die Die Fürstentum Liechtenstein Funds sind optimal diversifizierte Investmentfonds mit einer zielgerichteten Strategie im physischen Edelmetallsektor und im Sektor weiterer strategischer Sachwerte. Unter realem Wertzuwachs verstehen wir nicht nur die nominelle – also in Euro oder Schweizer Franken ausgedrückte – Wertzunahme, sondern eine inflationsbereinigte, echte Wertsteigerung bzw. den Erhalt der Kaufkraft des Vermögens.

Das Anlagekapital der Anleger der Funds ist rechtlich vom Vermögen der Vermögensverwaltung, der Fondsverwaltung und der Depotbank getrennt. Wir empfehlen grundsätzlich nur Direktzeichnung mit Betreuung durch die Portfolioverwaltung.



19. Oktober 2018

EU erweitert Barmittelbegriff, Kryptowährungen nicht betroffen !


Am 02.10.2018 haben die EU-Finanzminister einer neuen Verordnung zugestimmt, mit der die Überwachung von Barmitteltransfers weiter verschärft wird. Die neuen Vorschriften erweitern dabei den Begriff des „Barmittels“ weit über das reine Bargeld in Form von Banknoten und Münzen hinaus. Auch Post-, Fracht- und Kuriersendungen fallen zukünftig unter die neuen Barmittel-Bestimmungen, für die dann bei einer Ein- oder Ausreise in bzw. aus der EU ebenfalls die derzeit gültige Meldeschwelle von 10.000 Euro gilt. 

Die Ausdehnung der Überwachung bezieht sich auch sehr pauschal auf „hochliquide Rohstoffe“ wie beispielsweise Silber, Gold, Diamanten und Bank- oder Reiseschecks sowie Prepaid-Bank- und Kreditkarten, die mit einem Guthaben aufgeladen werden können. Das ist natürlich eine weitreichende Entwicklung und gleichzeitig ein beängstigender Eingriff. Dabei stellt sich die Frage: Wie will denn ein Zollbeamter überhaupt feststellen, ob es sich bei einer bestimmten Bank- oder Kreditkarte, die man bei sich trägt, auch um eine Prepaidkarte handelt? Und wie will der Zoll nachprüfen, welcher Betrag auf dieser aufladbaren Bankkarte gebucht ist?

Kryptowährungen fallen nicht unter die  Barmittelverordnung

Kryptowährungen lagern nicht, wie angenommen, in digitalen Brieftaschen (Wallets), sondern in der sicheren Blockchain. Über die Wallets werden rein die Zugangsschlüssel verwaltet. Das ist vergleichbar mit einem Schlüssel zu einem Tresor im Ausland, in dem die Goldbarren liegen. Den Tresorschlüssel müssen Sie bei einem Grenzübertritt auch nicht angeben. Gleiches gilt für den digitalen Schlüssel zu Ihren Krypto-Wallets. Auf einer Krypto-Zahlkarte sind beim Übertritt einer EU-Außengrenze somit technisch wie juristisch keine anmeldepflichtigen Vermögenswerte vorhanden. Sie können Ihre Vermögenswerte ganz flexibel zu einem späteren Zeitpunkt von Ihrer Krypto-Wallet aufladen, wenn Sie bereits im Ausland sind. Dann können Sie damit natürlich in Kryptowährungen bezahlen oder den Betrag in konventionelle Währungen umwandeln. 

Die Rechtsrisiken für Staatsbürger, Steuerzahler und Vermögensinhaber nehmen massiv zu. Deshalb haben wir ein privates Geldsystem erstellt welches auf Banken, Versicherungen, Pensionskassen verzichtet da diese Institute am internationalen Informationsaustausch teilnehmen und somit jederzeit dem staatlichen Zugriff unterliegen.

 

Bankschließfächer werden in Zukunft zu Glashäusern !

Neue Vorgaben der kleptokratischen Eurokratie in Brüssel Die 5. EU-Geldwäsche-Richtlinie beinhaltet eine Novelle, die den Zugriff auf Daten ...