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4. Januar 2020

2019: Gold in Euro + 22 % - Glückwunsch an alle Holdinginhaber -

Der Silberpreis stieg in Euro um knapp 20 Prozent an. Auch hier entwickelte sich der Kurs im Euro-Währungsraum im Vergleich mit den aufgeführten Ländern am stärksten.

Sollte das Gold bzw. Silber sich schon mehr als 1 Jahr in Ihrem Besitz befinden ist der Gewinn Steuerfrei (Deutschland).  -Glückwunsch-

Sofern sich an den aktuellen Rahmenbedingungen nichts ändert, werden wir dann womöglich ab Februar/März noch einmal günstigere Einkaufskurse bei Gold und Silber sehen. Denn am US-Terminmarkt bauen sich mit den stark gestiegenen Netto-Positionen der "Commercials" auf. Die kapitalstarken Short-Seller kommen irgendwann aus dem Weihnachtsurlaub zurück.

Gold in anderen Währungen !
  • in Indischen Rupien: +21 Prozent
  • in Chinesischem Yuan: +20 Prozent
  • in Australischen Dollar: +19 Prozent
  • in US-Dollar: +18 Prozent
  • in Japanischen Yen: +18 Prozent
  • in Schweizer Franken: +17 Prozent
  • in Britischen Pfund: +15 Prozent
  • in Kanadischen Dollar: +13 Prozent

BullionVault

22. Dezember 2019

Gold 2000,-- Euro Anonymitätsgrenze = Lösung: Zoll + Edelmetallholding

Vor nicht allzu langer Zeit, am 26.06.2017, wurde die Vierte EU-Geldwäscherichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Bis zu diesem Datum konnten Sie in Deutschland Gold oder andere Edelmetalle bis zu einem Gegenwert von 14.999 Euro gegen Bargeld anonym erwerben. Seither gilt die neue Grenze von 9.999,99 Euro. Zum 10.01.2020 wird diese Freigrenze für Edelmetalle nochmals um 80% abgesenkt auf dann nur noch 1.999,99 Euro. Natürlich gilt auch hier das Argument Terrorfinanzierung, Geldwäsche usw.. Laut Definition versteht man unter dem Begriff Geldwäsche die Einschleusung illegal erwirtschaften Geldes in den regulären Finanz- und Wirtschaftskreislauf. Dazu zählen etwa Einzahlungen auf Bankkonten und der Erwerb von Immobilien. Wie kann nun jemand, der beispielsweise durch Drogenhandel oder Bestechung Geld illegal erworben hat, eben dieses durch einen Barkauf von Gold waschen? Durch den Barkauf von Gold landet das Geld schließlich nicht im regulären Finanz- und Wirtschaftskreislauf. Es wird lediglich ein anonymes Wertaufbewahrungsmittel durch ein anderes ersetzt. Der eigentliche Geldwäschevorgang bleibt aus.

Die zollrechtliche Meldegrenze in Höhe von 10.000 Euro hat für den Übertritt einer EU-Außengrenze Gültigkeit. Das bedeutet das in der Edelmetallholding Rechtsgebiet Großbritanien auch nach dem Brexit Gold ohne zolltechnische Anmeldung bis zu 9.999,99 Euro pysisch entnommen werden kann. 

Das ist für pysische Goldhalter der passende Zeitpunkt eine kostenfreie Edelmetallholding zu eröffnen um den  anonymen Bezug der Bestände zur Eigenverwahrung zu gewährleisten.

Besitzer von großen Edelmetallmengen können ganze Good-Delivery-Goldbarren (je 400 Feinunzen / rund 12 kg), Good-Delivery-Silberbarren (je 1000 Feinunzen / rund 31,1 kg) und Good-Delivery-Platinbarren (in Form von ganzen Kilogramm) entnehmen.

Gold kann in Form eines oder mehreren Pamp Fortuna 100g-Barren entnommen werden. Dieses Standardformat mit regelmäßigen Versanddaten ist einfach und effizient und erlaubt es, die Kosten auf ein Minimum zu reduzieren. Das Gold wird an Ihre hinterlegte Adresse versandt und gegen eine Unterschrift zugestellt.

 Die Kosten für die Herstellung sowie den versicherten Transport der Barren betragen 165,00 Euro und werden dem Währungskonto belastet !




27. September 2019

Steuertip: Veräußerungsgeschäfte mit beweglichen Gegenständen

Dauerhaft werden alle Informationen über Auslandsanleger mit dem Wohnsitzstaat ausgetauscht

Im Rahmen des AIA werden jährlich und systematisch Informationen eines Steuerpflichtigen mit Vermögenswerten beziehungsweise mit Einkünften in einem anderen Staat an den Wohnsitzstaat übermittelt. Das Ziel ist es, eine Umgehung von Steuern durch unerklärte Auslandseinkünfte zu vermeiden. Damit ist der Ankauf von Steuer-CDs im Ausland überflüssig geworden. Das enge Informationsnetz ist ausgeworfen

Das ist der wesentliche Inhalt der übermittelten Informationen: 
  1. Alle Kapitalerträge werden gemeldet. Dazu zählen unter anderem Zinsen, Dividenden, Einkünfte aus bestimmten Versicherungsverträgen und andere ähnliche Erträge, auch Kontoguthaben und Erlöse aus der Veräußerung von Finanzvermögen.
  2. Gemeldet werden ferner die Kontonummern, Namen und Anschriften der Finanzinstitute, Namen, Anschriften und Geburtsdaten der Kontoinhaber bzw. im Falle von Rechtseinheiten der Name und Anschrift der Gesellschaft sowie der kontrollierenden Personen sowie die Steueridentifizierungsnummern (TIN = Taxpayer Identification Number).
Zu den meldepflichtigen Finanzinstituten zählen nicht nur Banken und Verwahrstellen, sondern auch andere Finanzinstitute, wie insbesondere Makler, bestimmte Organismen für die gemeinsame Anlage von Wertpapieren und bestimmte Versicherungsgesellschaften. 

Auch juristische Personen werden erfasst
Meldepflichtig sind nicht nur Konten von natürlichen Personen, sondern auch von juristischen Personen/Rechtsträgern, einschließlich Trusts und Stiftungen. Der Standard umfasst auch die Pflicht zur Prüfung passiver Rechtsträger (Gesellschaften, die keine kommerzielle Tätigkeit ausüben, sondern Vermögen verwalten, z.B. Trusts) und ggf. Meldung der natürlichen Personen, die diese Rechtsträger tatsächlich beherrschen. Der wirtschaftlich Berechtigte des Kontos muss identifiziert werden.

Wertgegenstände sind nicht vom Informationsaustausch betroffen und Gewinne nach einem Jahr steuerfrei ! (Spekulationsfrist 12 Monate)

 

Gewinne oder Verluste aus innerhalb der Spekulationsfrist von einem Jahr verkauften Wertgegenständen müssen Sie in der Steuererklärung angeben. Wertgegenstände sind insbesondere Edelmetalle (z.B. Gold- und Silberbarren), Münzen, Schmuck, Kunstgegenstände, Antiquitäten, Oldtimer, Briefmarkensammlungen. Ob Sie Ihre Bestände vor 2009 oder nach 2008 angeschafft haben, spielt keine Rolle. Die Spekulationsfrist erhöht sich auf 10 Jahre, wenn mit den Gegenständen in wenigstens einem Jahr Einkünfte erzielt wurden (siehe unten). Für die Berechnung der Veräußerungsfrist kommt es auf den wirksamen Abschluss der schuldrechtlichen Verpflichtungsgeschäfte an (BFH-Urteil vom 8.4.2014, IX R 18/13, DStR 2014 S. 1711).

Auch die Erfüllung einer Vereinbarung über die Lieferung von Gold ist ein privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG ist, für das die einjährige Spekulationsfrist gilt (BFH-Urteil vom 24.1.2012, IX R 62/10, BFH/NV 2012 S. 847). Das gilt auch für Xetra-Gold-Anleihen.

Die einjährige Spekulationsfrist ist auch für private eBay-Verkäufer relevant, die keine gewerblichen Powerseller sind.

Währungsguthaben

Zu den Wirtschaftsgütern gemäß § 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG gehören auch Devisen. Wenn Sie ein Fremdwährungskonto unterhalten (z.B. Dollar-Konto) oder Devisen im Bankschließfach aufbewahren und die durch Umtausch von Euro erworbenen Fremdwährungsbeträge innerhalb eines Jahres in Euro oder eine andere Fremdwährung zurücktauschen, liegt ein privates Veräußerungsgeschäft vor (BMF-Schreiben vom 25.10.2004, BStBl. 2004 I S. 1034Tz. 8). Ein Wechselkursgewinn ist steuerpflichtig, ein Kursverlust rück- oder vortragbar. Realisierte Kursgewinne oder -verluste mit der digitalen Internetwährung Bitcoins sind bei Veräußerung innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist ebenfalls steuerlich relevant.


14. September 2019

Libra, entmachtet die Allianz um Facebook die staatlichen Geldmonopole ?

Im kommenden Jahr will Facebook die Digitalwährung Libra starten. Facebook muss bei seiner geplanten Kryptowährung Libra mit erbittertem Widerstand in Europa rechnen. Deutschland und Frankreich warnen gemeinsam vor unkalkulierbaren Risiken.

"Wir beide sind zutiefst davon überzeugt, dass die Frage von Währungen in der Hand der Staaten bleiben sollte", sagte Le Maire. "Das ist eine Frage der Souveränität." Veröffentlicht wurde die Erklärung am Rande des Treffens der Euro-Finanzminister in Helsinki. "Frankreich und Deutschland sind entschlossen, angemessene Lösungen zum Schutz der Bürger und der Finanzstabilität zu ermöglichen."

Er und Scholz nannten neben der Souveränität der Länder eine Reihe weiterer "Herausforderungen" durch Kryptowährungen: finanzielle Sicherheit, Investorenschutz, den Schutz vor Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie den Datenschutz. Gleichzeitig brachten die Politiker erneut die Entwicklung einer staatlichen Kryptowährung ins Gespräch.



7. August 2019

Wer bezahlt die EU und wer bekommt das meiste Geld?

Im Haushaltsplan 2017 haben zehn EU-Mitglieder mehr Beiträge geleistet als sie aus der EU herausbekommen haben, zumindest was die direkten Geldbeiträge anbelangt. Laut Katharina Buchholz von Statista belegt Großbritannien mit rund 7,5 Milliarden Euro Nettobeitrag den zweiten Platz in der Rangliste. Deutschland lag mit 12,8 Milliarden Euro an der Spitze der Rangliste.

25. Juli 2019

Wertentwicklung 2019 der Liechtenstein Funds


Die Die Fürstentum Liechtenstein Funds sind optimal diversifizierte Investmentfonds mit einer zielgerichteten Strategie im physischen Edelmetallsektor und im Sektor weiterer strategischer Sachwerte. Unter realem Wertzuwachs verstehen wir nicht nur die nominelle – also in Euro oder Schweizer Franken ausgedrückte – Wertzunahme, sondern eine inflationsbereinigte, echte Wertsteigerung bzw. den Erhalt der Kaufkraft des Vermögens.

Das Anlagekapital der Anleger der Funds ist rechtlich vom Vermögen der Vermögensverwaltung, der Fondsverwaltung und der Depotbank getrennt. Wir empfehlen grundsätzlich nur Direktzeichnung mit Betreuung durch die Portfolioverwaltung.



6. Juni 2019

Die heimliche Rückkehr zum Goldstandard

Seit der Abschaffung des Goldstandards im Jahr 1971 war Gold kein offizieller Teil des Geldsystems mehr, eine Absicherung von Krediten war mit Gold nicht möglich. Mit Basel III führt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) nun standardmäßig für Gold ein Risikogewicht von Null ein. Dadurch wird Gold für Banken zu einer lukrativeren Anlage, weil das Eigenkapital nicht belastet wird. Zu diesem Zweck wurde die Liste möglicher Pakete zur Risikoabsicherung um die Komponente „Edelmetalle“ erweitert. Die Änderung soll ab 01.Januar 2022 in Kraft treten.
Diese Nachricht wird bisweilen noch unter Verschluss gehalten. Nur vereinzelt liest man Meldungen, dass die Wiedereinführung des Goldstandards zur Währungsabdeckung direkt bevor stünde und dass Gold nach Jahrzehnten der Bedeutungslosigkeit für das Geldsystem wieder unverzichtbar würde.
Wir fragen uns da natürlich, warum diese (wie wir finden) wichtige Nachricht der breiten Öffentlichkeit weitestgehend vorenthalten wird.
Sollen vielleicht die Banken noch die Chance bekommen, sich vor Privatanlegern günstig mit Gold einzudecken? Denn mit der kommenden Basel III-Regel wird der Bedarf an Gold steigen und dadurch auch die Preis.

Erinnern Sie sich, dass einflussreiche Notenbanken im letzten Jahr ihre Goldvorräte deutlich aufstockten? Laut des Gold-Produzentenverbands World Gold Council wurden insgesamt 651 Tonnen gekauft. Das ist eine Steigerung um 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Nettokauf seit 50 Jahren. Einige Zentralbanken gaben jetzt an, dass der Grund für die Aufstockung Basel III gewesen sei.

Vorteilhaft ist, dass Gold kein „Kontrahentenrisiko“ kennt. Das heißt, dass die Banken sich nicht auf das Zahlungsversprechen einer Gegenpartei verlassen müssen, wie jenes der Notenbanken für Bargeld oder die Zusage eines Anleiheemittenten, das Geld auch zurückzuzahlen. Des Weiteren müssen Banken für Gold keine Negativ-Zinsen zahlen. Interessant ist auch, dass Gold in Dollar notiert. Wenn der Euro kollabiert, wird Gold zur wertvollen Dollar-Anlage, die sogar Währungsgewinne abwirft. Zudem könnte Gold während einer Krise jederzeit in Dollar getauscht werden. Dadurch wird die Gefahr fehlender Liquidität am Interbankenmarkt während einer Großkrise reduziert.


 

29. Mai 2019

Ohne Gold werden (auch) Vermögende ausgelöscht !

Die Welt wird die größte Vermögenszerstörung erleben, die es je in der Geschichte gegeben hat. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Gold das einzige Geld ist, das historisch betrachtet überlebt hat.

Die globale Verschuldung steht mit 250 Billionen $ auf Rekordständen und das Gesamtrisiko beträgt 2 Billiarden $ mit Derivaten und ungedeckten Verbindlichkeiten. Die kommende Geldschöpfung und Entwertung aller großen Währungen könnte ohne Weiteres eine Explosion des Goldpreises wie in Venezuela hervorrufen. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Gold das einzige Geld ist, das historisch betrachtet überlebt hat. Wahr ist aber auch, dass viele Investmentanlagen in den letzten 100 Jahren besser abgeschnitten haben als Gold. Massive Geldschöpfung und Kreditexpansion haben für Investoren in praktisch allen Anlageklassen Wunder bewirkt – seien es Aktien, Anleihen, Immobilien oder Kunst. Wer in konventionellen Anlagen investiert ist, hat aber ein Problem: Die geschaffenen Blasen werden und können nur mit zusätzlicher Kreditexpansion weiterwachsen. Allerdings haben wir jetzt den Punkt schrumpfender oder negativer Erträge erreicht, und die Folgen werden so wie in Venezuela sein.

Im Westen wurden die Lebensstandards normaler Menschen durch Erhöhung persönlicher Schulden erhalten und auch durch den Staat, der immer größere Defizite einfährt. Der Staat setzt diese Defizite für den Kauf von Wählerstimmen der Durchschnittsbürger ein. Sie werden zur Verbesserung des gefühlten Lebensstandards eingesetzt – auf Kosten stetig steigender Staatsverschuldung. Und solange das Spiel weiter läuft, sorgt sich keiner um die Tatsache, dass private und staatliche Schulden niemals zurückgezahlt werden.

Trotzdem werden die gewaltigen Vermögensunterschiede den Regierungen noch zu schaffen machen; sobald die Wirtschaftsrezession und später -depression einsetzt, werden viele Menschen nicht mehr ausreichend Mittel für Essen und Wohnen haben. An diesem Punkt kann der Staat den Menschen nur noch mit geschöpftem Geld helfen. Wir brauchen uns nur Venezuela anschauen, um die Konsequenzen zu begreifen.

Der Sozialismus funktioniert nur solange, bis das Geld der anderen Leute alle ist. Genau das ist in Venezuela passiert. Man braucht auf jeden Fall enorme Geldschöpfung und Hyperinflation, um den MMT- und Keynes-Gläubigen zu beweisen, dass die Flutung des Marktes mit nutzlosen Papierzetteln, die sie Geld nennen, kein Jota Vermögen erschafft. Stattdessen verschlimmert sich nur die Notlage des Volkes.

In Venezuela leben jetzt 87 % der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Es gibt nicht ausreichend Nahrung oder Medizin, zudem werden bis Ende 2019 5 Millionen Menschen das Land verlassen haben, um irgendwie zu überleben.

So etwas passiert, wenn eine sozialistische/ marxistische Regierung ein Land zu Grunde richtet, so wie es auch in den USA, Großbritannien und anderen Länder in den kommenden Jahren der Fall sein wird.



13. Februar 2019

Steuern auf Bargeld? und Sicht- und Spareinlagen ?

All jene, welche ihre Konten bereits leer geräumt habe, sollten ihren Jubel jedoch unverzüglich beenden. Um diesem Schutz für uns Bürger einen Riegel vorzuschieben haben die IWF-Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup etwas ganz besonderes ausgeheckt. Da man auf die Schnelle Bargeld nicht abschaffen kann und auf Grund seiner Popularität nicht abschaffen möchte steht eine neue sexy  Alternative zur Debatte - die Abwertung von Bargeld durch eine Art Steuer. Dies sei ein guter Weg, die Wirtschaft anzukurbeln - besonders in Zeiten der Rezession und immer tieferen Negativzinsen, meinen die IWF-Experten.

Laut dem Arbeitspapier des IWF soll der Plan wie folgt umgesetzt werden: Die Notenbank soll die Geldmengenbasis in zwei Währungen einteilen, einerseits Bargeld und andererseits elektronisches Geld (e-Geld). Auf Letzteres, also das Buchgeld, würden automatisch die Strafzinsen anfallen. Gleichzeitig soll Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber e-Geld bekommen. „Dieser Umrechnungskurs ist entscheidend für den Plan“, so die Experten des IWF. Die Geldmenge wird also in die zwei Parallelwährungen Bargeld und elektronisches Geld (Buchgeld; Sicht- und Spareinlagen) unterteilt. Auf das Buchgeld fallen Negativzinsen an. Gleichzeitig soll das Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber Buchgeld bekommen. Der Umtauschkurs wird so festgelegt, dass das Halten von Bargeld immer exakt genauso unattraktiv ist, als ob man das Geld direkt auf dem Konto lässt. Beispielsweise würde bei einem Negativzins von minus fünf Prozent Bargeld pro Jahr um fünf Prozent gegenüber den Einlagen abgewertet. Nach einem Jahr ist ein Euro Bargeld eben nur noch 0,95 Euro elektronisches Geld wert. Somit ist es vollkommen egal, ob man Bargeld hält oder das Geld auf dem Konto belässt. Mit dieser Methode besteht die Möglichkeit auch ohne Bargeldverbot die Bürger richtig abzukassieren. All dies klingt heute noch abstrus.
 
Die Idee der Bargeldentwertung kursiert nicht nur beim IWF.  Interessanterweise hat eine gewisse Signe Krogstrup diese bereits mit Katrin Assenmacher-Wesche verfasst. Selbige arbeitet im Hauptberuf übrigens als Abteilungsleiterin für geldpolitische Strategie bei unserer EZB. Im Zuge der nächsten Krise wird dann dieser Wahnsinn als alternativlos verkauft um den Euro und die EU und folglich Europa zu retten. Dann bleibt nur noch die Flucht in  mobile Sachwerte wie beispielsweise Edelmetalle. Bitte vergessen Sie jedoch nicht: Nichts ist alternativlos und die Krise wird jemand bezahlen müssen und das sind die Bürger, denn nicht der Staat geht pleite, sondern seine Bürger.





19. Oktober 2018

EU erweitert Barmittelbegriff, Kryptowährungen nicht betroffen !


Am 02.10.2018 haben die EU-Finanzminister einer neuen Verordnung zugestimmt, mit der die Überwachung von Barmitteltransfers weiter verschärft wird. Die neuen Vorschriften erweitern dabei den Begriff des „Barmittels“ weit über das reine Bargeld in Form von Banknoten und Münzen hinaus. Auch Post-, Fracht- und Kuriersendungen fallen zukünftig unter die neuen Barmittel-Bestimmungen, für die dann bei einer Ein- oder Ausreise in bzw. aus der EU ebenfalls die derzeit gültige Meldeschwelle von 10.000 Euro gilt. 

Die Ausdehnung der Überwachung bezieht sich auch sehr pauschal auf „hochliquide Rohstoffe“ wie beispielsweise Silber, Gold, Diamanten und Bank- oder Reiseschecks sowie Prepaid-Bank- und Kreditkarten, die mit einem Guthaben aufgeladen werden können. Das ist natürlich eine weitreichende Entwicklung und gleichzeitig ein beängstigender Eingriff. Dabei stellt sich die Frage: Wie will denn ein Zollbeamter überhaupt feststellen, ob es sich bei einer bestimmten Bank- oder Kreditkarte, die man bei sich trägt, auch um eine Prepaidkarte handelt? Und wie will der Zoll nachprüfen, welcher Betrag auf dieser aufladbaren Bankkarte gebucht ist?

Kryptowährungen fallen nicht unter die  Barmittelverordnung

Kryptowährungen lagern nicht, wie angenommen, in digitalen Brieftaschen (Wallets), sondern in der sicheren Blockchain. Über die Wallets werden rein die Zugangsschlüssel verwaltet. Das ist vergleichbar mit einem Schlüssel zu einem Tresor im Ausland, in dem die Goldbarren liegen. Den Tresorschlüssel müssen Sie bei einem Grenzübertritt auch nicht angeben. Gleiches gilt für den digitalen Schlüssel zu Ihren Krypto-Wallets. Auf einer Krypto-Zahlkarte sind beim Übertritt einer EU-Außengrenze somit technisch wie juristisch keine anmeldepflichtigen Vermögenswerte vorhanden. Sie können Ihre Vermögenswerte ganz flexibel zu einem späteren Zeitpunkt von Ihrer Krypto-Wallet aufladen, wenn Sie bereits im Ausland sind. Dann können Sie damit natürlich in Kryptowährungen bezahlen oder den Betrag in konventionelle Währungen umwandeln. 

Die Rechtsrisiken für Staatsbürger, Steuerzahler und Vermögensinhaber nehmen massiv zu. Deshalb haben wir ein privates Geldsystem erstellt welches auf Banken, Versicherungen, Pensionskassen verzichtet da diese Institute am internationalen Informationsaustausch teilnehmen und somit jederzeit dem staatlichen Zugriff unterliegen.

 

Wie wird aus Sozialismus eigentlich eine linke Diktatur?

Es beginnt mit linker Unterwanderung wichtiger Medien. Universitäten sind sowieso links, und damit auch Journalisten, Lehrer, Schulen. Heute...