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6. Juni 2019

Die heimliche Rückkehr zum Goldstandard

Seit der Abschaffung des Goldstandards im Jahr 1971 war Gold kein offizieller Teil des Geldsystems mehr, eine Absicherung von Krediten war mit Gold nicht möglich. Mit Basel III führt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) nun standardmäßig für Gold ein Risikogewicht von Null ein. Dadurch wird Gold für Banken zu einer lukrativeren Anlage, weil das Eigenkapital nicht belastet wird. Zu diesem Zweck wurde die Liste möglicher Pakete zur Risikoabsicherung um die Komponente „Edelmetalle“ erweitert. Die Änderung soll ab 01.Januar 2022 in Kraft treten.
Diese Nachricht wird bisweilen noch unter Verschluss gehalten. Nur vereinzelt liest man Meldungen, dass die Wiedereinführung des Goldstandards zur Währungsabdeckung direkt bevor stünde und dass Gold nach Jahrzehnten der Bedeutungslosigkeit für das Geldsystem wieder unverzichtbar würde.
Wir fragen uns da natürlich, warum diese (wie wir finden) wichtige Nachricht der breiten Öffentlichkeit weitestgehend vorenthalten wird.
Sollen vielleicht die Banken noch die Chance bekommen, sich vor Privatanlegern günstig mit Gold einzudecken? Denn mit der kommenden Basel III-Regel wird der Bedarf an Gold steigen und dadurch auch die Preis.

Erinnern Sie sich, dass einflussreiche Notenbanken im letzten Jahr ihre Goldvorräte deutlich aufstockten? Laut des Gold-Produzentenverbands World Gold Council wurden insgesamt 651 Tonnen gekauft. Das ist eine Steigerung um 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Nettokauf seit 50 Jahren. Einige Zentralbanken gaben jetzt an, dass der Grund für die Aufstockung Basel III gewesen sei.

Vorteilhaft ist, dass Gold kein „Kontrahentenrisiko“ kennt. Das heißt, dass die Banken sich nicht auf das Zahlungsversprechen einer Gegenpartei verlassen müssen, wie jenes der Notenbanken für Bargeld oder die Zusage eines Anleiheemittenten, das Geld auch zurückzuzahlen. Des Weiteren müssen Banken für Gold keine Negativ-Zinsen zahlen. Interessant ist auch, dass Gold in Dollar notiert. Wenn der Euro kollabiert, wird Gold zur wertvollen Dollar-Anlage, die sogar Währungsgewinne abwirft. Zudem könnte Gold während einer Krise jederzeit in Dollar getauscht werden. Dadurch wird die Gefahr fehlender Liquidität am Interbankenmarkt während einer Großkrise reduziert.


 

29. Mai 2019

Ohne Gold werden Vermögende ausgelöscht

Die Welt wird die größte Vermögenszerstörung erleben, die es je in der Geschichte gegeben hat. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Gold das einzige Geld ist, das historisch betrachtet überlebt hat.

Die globale Verschuldung steht mit 250 Billionen $ auf Rekordständen und das Gesamtrisiko beträgt 2 Billiarden $ mit Derivaten und ungedeckten Verbindlichkeiten. Die kommende Geldschöpfung und Entwertung aller großen Währungen könnte ohne Weiteres eine Explosion des Goldpreises wie in Venezuela hervorrufen. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Gold das einzige Geld ist, das historisch betrachtet überlebt hat. Wahr ist aber auch, dass viele Investmentanlagen in den letzten 100 Jahren besser abgeschnitten haben als Gold. Massive Geldschöpfung und Kreditexpansion haben für Investoren in praktisch allen Anlageklassen Wunder bewirkt – seien es Aktien, Anleihen, Immobilien oder Kunst. Wer in konventionellen Anlagen investiert ist, hat aber ein Problem: Die geschaffenen Blasen werden und können nur mit zusätzlicher Kreditexpansion weiterwachsen. Allerdings haben wir jetzt den Punkt schrumpfender oder negativer Erträge erreicht, und die Folgen werden so wie in Venezuela sein.

Im Westen wurden die Lebensstandards normaler Menschen durch Erhöhung persönlicher Schulden erhalten und auch durch den Staat, der immer größere Defizite einfährt. Der Staat setzt diese Defizite für den Kauf von Wählerstimmen der Durchschnittsbürger ein. Sie werden zur Verbesserung des gefühlten Lebensstandards eingesetzt – auf Kosten stetig steigender Staatsverschuldung. Und solange das Spiel weiter läuft, sorgt sich keiner um die Tatsache, dass private und staatliche Schulden niemals zurückgezahlt werden.

Trotzdem werden die gewaltigen Vermögensunterschiede den Regierungen noch zu schaffen machen; sobald die Wirtschaftsrezession und später -depression einsetzt, werden viele Menschen nicht mehr ausreichend Mittel für Essen und Wohnen haben. An diesem Punkt kann der Staat den Menschen nur noch mit geschöpftem Geld helfen. Wir brauchen uns nur Venezuela anschauen, um die Konsequenzen zu begreifen.

Der Sozialismus funktioniert nur solange, bis das Geld der anderen Leute alle ist. Genau das ist in Venezuela passiert. Man braucht auf jeden Fall enorme Geldschöpfung und Hyperinflation, um den MMT- und Keynes-Gläubigen zu beweisen, dass die Flutung des Marktes mit nutzlosen Papierzetteln, die sie Geld nennen, kein Jota Vermögen erschafft. Stattdessen verschlimmert sich nur die Notlage des Volkes.

In Venezuela leben jetzt 87 % der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Es gibt nicht ausreichend Nahrung oder Medizin, zudem werden bis Ende 2019 5 Millionen Menschen das Land verlassen haben, um irgendwie zu überleben.

So etwas passiert, wenn eine sozialistische/ marxistische Regierung ein Land zu Grunde richtet, so wie es auch in den USA, Großbritannien und anderen Länder in den kommenden Jahren der Fall sein wird.



13. Februar 2019

Steuern auf Bargeld? und Sicht- und Spareinlagen ?

All jene, welche ihre Konten bereits leer geräumt habe, sollten ihren Jubel jedoch unverzüglich beenden. Um diesem Schutz für uns Bürger einen Riegel vorzuschieben haben die IWF-Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup etwas ganz besonderes ausgeheckt. Da man auf die Schnelle Bargeld nicht abschaffen kann und auf Grund seiner Popularität nicht abschaffen möchte steht eine neue sexy  Alternative zur Debatte - die Abwertung von Bargeld durch eine Art Steuer. Dies sei ein guter Weg, die Wirtschaft anzukurbeln - besonders in Zeiten der Rezession und immer tieferen Negativzinsen, meinen die IWF-Experten.

Laut dem Arbeitspapier des IWF soll der Plan wie folgt umgesetzt werden: Die Notenbank soll die Geldmengenbasis in zwei Währungen einteilen, einerseits Bargeld und andererseits elektronisches Geld (e-Geld). Auf Letzteres, also das Buchgeld, würden automatisch die Strafzinsen anfallen. Gleichzeitig soll Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber e-Geld bekommen. „Dieser Umrechnungskurs ist entscheidend für den Plan“, so die Experten des IWF. Die Geldmenge wird also in die zwei Parallelwährungen Bargeld und elektronisches Geld (Buchgeld; Sicht- und Spareinlagen) unterteilt. Auf das Buchgeld fallen Negativzinsen an. Gleichzeitig soll das Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber Buchgeld bekommen. Der Umtauschkurs wird so festgelegt, dass das Halten von Bargeld immer exakt genauso unattraktiv ist, als ob man das Geld direkt auf dem Konto lässt. Beispielsweise würde bei einem Negativzins von minus fünf Prozent Bargeld pro Jahr um fünf Prozent gegenüber den Einlagen abgewertet. Nach einem Jahr ist ein Euro Bargeld eben nur noch 0,95 Euro elektronisches Geld wert. Somit ist es vollkommen egal, ob man Bargeld hält oder das Geld auf dem Konto belässt. Mit dieser Methode besteht die Möglichkeit auch ohne Bargeldverbot die Bürger richtig abzukassieren. All dies klingt heute noch abstrus.
 
Die Idee der Bargeldentwertung kursiert nicht nur beim IWF.  Interessanterweise hat eine gewisse Signe Krogstrup diese bereits mit Katrin Assenmacher-Wesche verfasst. Selbige arbeitet im Hauptberuf übrigens als Abteilungsleiterin für geldpolitische Strategie bei unserer EZB. Im Zuge der nächsten Krise wird dann dieser Wahnsinn als alternativlos verkauft um den Euro und die EU und folglich Europa zu retten. Dann bleibt nur noch die Flucht in  mobile Sachwerte wie beispielsweise Edelmetalle. Bitte vergessen Sie jedoch nicht: Nichts ist alternativlos und die Krise wird jemand bezahlen müssen und das sind die Bürger, denn nicht der Staat geht pleite, sondern seine Bürger.





19. Oktober 2018

EU erweitert Barmittelbegriff, Kryptowährungen nicht betroffen !


Am 02.10.2018 haben die EU-Finanzminister einer neuen Verordnung zugestimmt, mit der die Überwachung von Barmitteltransfers weiter verschärft wird. Die neuen Vorschriften erweitern dabei den Begriff des „Barmittels“ weit über das reine Bargeld in Form von Banknoten und Münzen hinaus. Auch Post-, Fracht- und Kuriersendungen fallen zukünftig unter die neuen Barmittel-Bestimmungen, für die dann bei einer Ein- oder Ausreise in bzw. aus der EU ebenfalls die derzeit gültige Meldeschwelle von 10.000 Euro gilt. 

Die Ausdehnung der Überwachung bezieht sich auch sehr pauschal auf „hochliquide Rohstoffe“ wie beispielsweise Silber, Gold, Diamanten und Bank- oder Reiseschecks sowie Prepaid-Bank- und Kreditkarten, die mit einem Guthaben aufgeladen werden können. Das ist natürlich eine weitreichende Entwicklung und gleichzeitig ein beängstigender Eingriff. Dabei stellt sich die Frage: Wie will denn ein Zollbeamter überhaupt feststellen, ob es sich bei einer bestimmten Bank- oder Kreditkarte, die man bei sich trägt, auch um eine Prepaidkarte handelt? Und wie will der Zoll nachprüfen, welcher Betrag auf dieser aufladbaren Bankkarte gebucht ist?

Kryptowährungen fallen nicht unter die  Barmittelverordnung

Kryptowährungen lagern nicht, wie angenommen, in digitalen Brieftaschen (Wallets), sondern in der sicheren Blockchain. Über die Wallets werden rein die Zugangsschlüssel verwaltet. Das ist vergleichbar mit einem Schlüssel zu einem Tresor im Ausland, in dem die Goldbarren liegen. Den Tresorschlüssel müssen Sie bei einem Grenzübertritt auch nicht angeben. Gleiches gilt für den digitalen Schlüssel zu Ihren Krypto-Wallets. Auf einer Krypto-Zahlkarte sind beim Übertritt einer EU-Außengrenze somit technisch wie juristisch keine anmeldepflichtigen Vermögenswerte vorhanden. Sie können Ihre Vermögenswerte ganz flexibel zu einem späteren Zeitpunkt von Ihrer Krypto-Wallet aufladen, wenn Sie bereits im Ausland sind. Dann können Sie damit natürlich in Kryptowährungen bezahlen oder den Betrag in konventionelle Währungen umwandeln. 

Die Rechtsrisiken für Staatsbürger, Steuerzahler und Vermögensinhaber nehmen massiv zu. Deshalb haben wir ein privates Geldsystem erstellt welches auf Banken, Versicherungen, Pensionskassen verzichtet da diese Institute am internationalen Informationsaustausch teilnehmen und somit jederzeit dem staatlichen Zugriff unterliegen.

 

7. September 2018

Russland kauft Gold von China

Die USA bearbeiten ungeliebte Nationen immer wieder mit den gleichen Methoden. Sie nutzen ihre wirtschaftliche und finanzpolitische Macht, um Gegner einzuschüchtern.  Man kann den Ländern den Zugang zum internationalen (westlichen) Bankensystem kappen, Wirtschaftssanktionen verhängen und Auslandsvermögen einfrieren. Es gelingt den USA (mit Hilfe der Banken) sogar immer wieder, Regierungen das eigene Gold streitig zu machen. In Venezuela beispielsweise müsste die Führung ihr Edelmetall gegen Devisen verpfänden. 

Solange man das Gold nicht an Zahlungsversprechen knüpft oder durch wirtschaftliche Abhängigkeit dringend darin gebundene Liquidität benötigt, ist der Besitz des Edelmetalls auf internationaler Ebene unantastbar. Diese Eigenschaft des Goldes als unabhängiges Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel machen sich nun Länder wie der Iran, die Türkei, Russland und natürlich China zunutze.
 In einem Prawda-Bericht wird über die Verwendung der russischen Erlöse aus dem Verkauf von US-Staatsanleihen spekuliert. Man geht davon aus, dass Russland Gold gegen Rubel aus China erworben hat und diese Bezugsquelle künftig forciert.
„Die russische Regierung hat Maßnahmen unternommen, um die Abhängigkeit der russischen Wirtschaft von den Vereinigten Staaten zu verringern, in dem sie US-Schuldverschreibungen abstößt und Goldreserven akkumuliert“, heißt es in einem aktuellen Online-Bericht der russischen Tageszeitung Prawda. Man geht davon aus, dass Russland zumindest Teile der 80 Milliarden US-Dollar aus dem Verkauf von US-Staatsanleihen in Gold investiert hat. Und man ist sich ziemlich sicher, woher das Edelmetall stammt: aus China. Denn es sei aus der Sicht Russlands seltsam, Gold gegen US-Dollar zu kaufen, wenn es möglich sei, es gegen Rubel zu bekommen. Prawda lehnt ihren Bericht an Artikel zweier Nachrichtenseiten an. Dabei handelt es sich um das chinesische Newsportal Fenghuang Wang (www.ifeng.com) sowie die russische Internetseite Nezavisimaya Gazeta (www.ng.ru). In beiden Fällen beruft man sich wiederum auf Quellen innerhalb des russischen Finanzsektors.
Im chinesischen Artikel heißt es: „Der Yuan-Anteil in den Gold- und Währungsreserven der Russischen Zentralbank hat sich fast verdreifacht und sich dem des Kanadischen Dollars angenähert, während Gold und Devisen der Volksrepublik China ein Fünftel der Zentralbank-Reserven ausmacht“. Das unterstreiche die finanzpolitische Annäherung beider Staaten. Und man verweist darauf, dass die Börsen in Moskau und Shanghai zuletzt eine Vereinbarung über einen Ausbau des Goldhandels zwischen den Ländern getroffen hätten. „Offiziell nennt die Russische Zentralbank keine Quellen ihrer Goldkäufe. Aber es ist auch nicht wichtig, woher das Gold stammt. Generell verstärkt sich der Trend der russischen Wirtschaft zu einer Neuausrichtung von Westen nach Osten, jedes Mal, wenn der Westen gegen Russland neue Sanktionen verhängt“, erklärt der russische Analyst Valery Bezuglov.
 
 

25. Mai 2018

Kapitallebensversicherungen § 314 VAG - Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen

(1) Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses dauerhaft nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, innerhalb bestimmter Fristen eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen. Alle Arten von Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden. Die Vorschriften der Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungsabrechnungssystemen, Wertpapierliefersystemen und Wertpapierabrechnungssystemen sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten sind entsprechend anzuwenden.

(2) Unter der Voraussetzung nach Absatz 1 Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. Dabei kann die Aufsichtsbehörde ungleichmäßig verfahren, wenn besondere Umstände dies rechtfertigen, insbesondere, wenn bei mehreren Gruppen von Versicherungen die Notlage des Unternehmens mehr in einer Gruppe als in einer anderen Gruppe begründet ist. Bei der Herabsetzung werden, soweit Deckungsrückstellungen der einzelnen Versicherungsverträge bestehen, zunächst die Deckungsrückstellungen herabgesetzt und danach die Versicherungssummen neu festgestellt; ist dies nicht möglich, werden die Versicherungssummen unmittelbar herabgesetzt. Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.

(3) Die Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2 können auf eine selbständige Abteilung des Sicherungsvermögens (§ 125 Absatz 6) beschränkt werden.

26. April 2018

EZB kapituliert vor 900 Milliarden Euro faulen Krediten

Ende 2017 gab die Europäische Zentralbank (EZB) bekannt, eine "tickende Zeitbombe" im Herzen Europas entschärfen zu wollen. Gemeint sind damit die knapp 1 BILLION Euro an notleidenden Krediten in der Eurozone - also Kredite, die von ihren Schuldnern nicht mehr bedient werden können und davor stehen, zu platzen. Um diese Zeitbombe zu entschärfen, wollte die EZB den europäischen Banken strengere Spielregeln aufbrummen. Die Banken sollten gezwungen werden, mehr Kapital als Sicherheit zu haben, um so den wirtschaftlichen Schaden dieser toxischen Kredite ausgleichen zu können.
Ursprünglich sollten die Richtlinien im März 2018 eingeführt werden. Die EZB kündigte diese Richtlinien als eines der wichtigsten Instrumente an, um die über 900 Milliarden Euro toxischer Kredite in den Griff zu bekommen. Diese toxischen Kredite hatten in der Vergangenheit bereits massiven wirtschaftlichen Schaden in der Eurozone angerichtet, vor allem in Griechenland, Zypern und Italien.Aber jetzt hat die EZB einen taktischen Rückzug eingeleitet. Was wird die Zentralbank stattdessen unternehmen, um diese tickende Zeitbombe zu entschärfen? Laut Reuters plant die EZB, "weiter Druck auf problematische Banken auszuüben, dafür aber konventionelle Methoden zu nutzen."
Zur Sicherheit sollte damit begonnen werden, Bankverbindungen ausserhalb der Eurozone zu eröffnen bzw. sich aus dem Bankensektor komplett verabschieden....
Norwegen: Logo BN Bank 200x50

29. März 2018

Die globale Schuldenkrise ist zurück!


Von der Politik und den Mainstreammedien wurde und wird Ihnen noch immer eingebläut, die Schuldenkrise wäre vorbei. Doch Pustekuchen. Es ist alles noch viel schlimmer als zuvor!

Die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development) hat derzeit 35 Mitgliedsländer: Belgien, Irland, Niederlande, Schweiz, Dänemark, Island, Norwegen, Spanien, Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich, Kanada, Portugal, Griechenland, Luxemburg, Schweden, Türkei, USA, Großbritannien, Japan, Tschechien, Chile, Finnland, Südkorea, Slowenien, Australien, Ungarn, Israel, Neuseeland, Polen, Estland, Lettland, Slowakei, Mexiko.

Die OECD will eine Politik befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert. Deshalb bietet die Organisation Regierungen ein Forum für Zusammenarbeit (Erfahrungsaustausch, Lösungssuche für gemeinsame Probleme etc.). Dementsprechend werden zum Beispiel die weltweiten Waren- und Finanzströme und die Produktivität gemessen. Mit diesen Analysen und Daten können künftige Trends vorausgesagt werden. Aufgrund derer spricht die OECD dann Politikempfehlungen voraus.

Doch nun ist es Fakt: In den letzten zehn Jahren hat sich die Staatsverschuldung der OECD-Mitgliedsländer annähernd verdoppelt! Lag diese im Jahr 2008 noch bei 25 Billionen US-Dollar, wird sie 2018 rund 45 Billionen US-Dollar betragen. Durch die Niedrigzinsen haben diese ihre Staatsschulden sehr günstig finanzieren können. So lagen beispielsweise in den USA und Japan die Zinsen in den letzten beiden Jahren bei unter 2,5 % bzw. unter 0,1 %.

Konkrete Zahlen für die Staatsschulden bei den OECD-Mitgliedsländern stieg die Verschuldungsquote von 2007 bis 2016 um über 24 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an! Konkret: Von 49,5 % auf 74 %. Richtig ungemütlich wird es angesichts der Tatsache, dass 40 % dieser 45 Billionen US-Dollar in den nächsten drei Jahren refinanziert werden müssen. 

Und auch das sagt Ihnen niemand: Die Zentralbanken senkten in der Vergangenheit nicht nur die Leitzinsen, sondern kauften auch im großen Stil Staatsanleihen auf. Und damit auch das Risiko im Sack. Denn dadurch halten Sie heute über 10 Billionen US-Dollar der OECD-Staatsverschuldung. Beispiele gefällig? Die Zentralbanken in Deutschland, Schweden und Großbritannien halten 30 % der marktfähigen Staatsschulden. Japan sogar 40 %.So empfiehlt die OECD auf Schulden mit langer Laufzeit auszuweichen, um die Refinanzierungsbelastung in den Fälligkeitsjahren gering zu halten. Damit steigt die durchschnittliche Schuldenrestlaufzeit 2017 auf 8 Jahre an. Für die wirtschaftlich schwachen OECD-Länder mit hoher Staatsverschuldung bedeutet das alles eine Rückkehr der Schuldenkrise. 

Trauen Sie weder der Politik, noch den Banken. Gleich gar nicht den Mainstreammedien. 

Selbst das erfolgreich wirtschaftende Deutschland hat nach den Ausführungen von Dr. Markus Krall heute eine Staatsverschuldung von gegen 3 Billionen Euro, wenn man alle Garantieverpflichtung von Deutschland gegenüber den Institutionen in der Europäischen Union mitberücksichtigt. Obwohl die Kreditzinssätze heute nahezu auf Nullprozent liegen, müssen einige Staaten sogar zusätzliche Schulden machen, um nur die Zinsen für ihre Schulden bezahlen zu können. 

Dasselbe ist auch in der Wirtschaft zu beobachten, indem die Banken einem beträchtlichen Teil ihrer Kunden (Unternehmen) zusätzliche Kredite geben müssen, damit diese wenigstens die Zinsen bezahlen können und die Kredite formal nicht als notleidend erklärt werden müssen.

Die heimliche Rückkehr zum Goldstandard

Seit der Abschaffung des Goldstandards im Jahr 1971 war Gold kein offizieller Teil des Geldsystems mehr, eine Absicherung von Krediten wa...