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25. Mai 2018

Kapitallebensversicherungen § 314 VAG - Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen

(1) Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses dauerhaft nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, innerhalb bestimmter Fristen eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen. Alle Arten von Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden. Die Vorschriften der Insolvenzordnung zum Schutz von Zahlungsabrechnungssystemen, Wertpapierliefersystemen und Wertpapierabrechnungssystemen sowie von dinglichen Sicherheiten der Zentralbanken und von Finanzsicherheiten sind entsprechend anzuwenden.

(2) Unter der Voraussetzung nach Absatz 1 Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. Dabei kann die Aufsichtsbehörde ungleichmäßig verfahren, wenn besondere Umstände dies rechtfertigen, insbesondere, wenn bei mehreren Gruppen von Versicherungen die Notlage des Unternehmens mehr in einer Gruppe als in einer anderen Gruppe begründet ist. Bei der Herabsetzung werden, soweit Deckungsrückstellungen der einzelnen Versicherungsverträge bestehen, zunächst die Deckungsrückstellungen herabgesetzt und danach die Versicherungssummen neu festgestellt; ist dies nicht möglich, werden die Versicherungssummen unmittelbar herabgesetzt. Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.

(3) Die Maßnahmen nach den Absätzen 1 und 2 können auf eine selbständige Abteilung des Sicherungsvermögens (§ 125 Absatz 6) beschränkt werden.

12. Mai 2018

EU prüft Verkaufsstopp für Fondsanteile

Die EU-Kommission wird sich bald mit dem Verbot der Rückgabe von Fondsanteilen befassen. Grund sind Empfehlungen des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken. So soll verhindert werden, dass bei einer Finanzkrise massenhafte Anteilsrückgaben den Crash verstärken.

Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) hat vor kurzem eine Reihe konkreter Empfehlungen für die weitere Regulierung von Fonds unterbreitet. Im Kern geht es um eine Verbesserung der Liquiditätssteuerung der Portfolios im Falle einer allgemeinen Marktkrise. So soll beispielsweise verhindert werden, dass die massenhafte Rückgabe von Fondsanteilen einen Kurskollaps auslöst oder beschleunigt. Eine zeitlich befristete und eingeschränkte Rücknahme von Fondsanteilen – im Fachjargon "Redemption Gate" genannt – könnte Abhilfe schaffen. Der ESRB hat diese und weitere Empfehlungen an die EU-Wertpapieraufsicht ESMA und die EU-Kommission geschickt, welche sich nun damit befassen werden. Hintergrund der Empfehlungen des ESRB ist die Rolle, die die Fondsindustrie für die Stabilität der Finanzmärkte spielt. Immerhin verwaltet die Branche weltweit Gesamtvermögen von rund 64 Billionen Euro. Der ESRB nimmt damit einen Ball des Finanzstabilitätsrates (Financial Stability Board, FSB) auf, dem Vertreter der Finanzministerien, Notenbanken und Aufsichtsbehörden aus den G20-Ländern angehören. Der FSB hatte vor rund einem Jahr Vorschläge gemacht, wie die von Fondsgesellschaften ausgehenden Systemrisiken für die Finanzmärkte beherrschbar gemacht werden können.

Zu den vom ESRB vorgeschlagenen Maßnahmen zur Liquiditätssteuerung gehört der Einsatz von bestimmten Liquiditätsmanagementtools. Dazu zählen etwa "Swing Pricing", "Gates" und "Side Pockets". Diese sollen verhindern, dass Anleger bei einem Marktcrash auf einen Schlag sämtliche Anteile zurückgeben können, was Fondsgesellschaften womöglich zu Notverkäufen zwingt.

Was wissen die Eurokraten ????

 

29. März 2018

Die globale Schuldenkrise ist zurück!


Von der Politik und den Mainstreammedien wurde und wird Ihnen noch immer eingebläut, die Schuldenkrise wäre vorbei. Doch Pustekuchen. Es ist alles noch viel schlimmer als zuvor!

Die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development) hat derzeit 35 Mitgliedsländer: Belgien, Irland, Niederlande, Schweiz, Dänemark, Island, Norwegen, Spanien, Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich, Kanada, Portugal, Griechenland, Luxemburg, Schweden, Türkei, USA, Großbritannien, Japan, Tschechien, Chile, Finnland, Südkorea, Slowenien, Australien, Ungarn, Israel, Neuseeland, Polen, Estland, Lettland, Slowakei, Mexiko.

Die OECD will eine Politik befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert. Deshalb bietet die Organisation Regierungen ein Forum für Zusammenarbeit (Erfahrungsaustausch, Lösungssuche für gemeinsame Probleme etc.). Dementsprechend werden zum Beispiel die weltweiten Waren- und Finanzströme und die Produktivität gemessen. Mit diesen Analysen und Daten können künftige Trends vorausgesagt werden. Aufgrund derer spricht die OECD dann Politikempfehlungen voraus.

Doch nun ist es Fakt: In den letzten zehn Jahren hat sich die Staatsverschuldung der OECD-Mitgliedsländer annähernd verdoppelt! Lag diese im Jahr 2008 noch bei 25 Billionen US-Dollar, wird sie 2018 rund 45 Billionen US-Dollar betragen. Durch die Niedrigzinsen haben diese ihre Staatsschulden sehr günstig finanzieren können. So lagen beispielsweise in den USA und Japan die Zinsen in den letzten beiden Jahren bei unter 2,5 % bzw. unter 0,1 %.

Konkrete Zahlen für die Staatsschulden bei den OECD-Mitgliedsländern stieg die Verschuldungsquote von 2007 bis 2016 um über 24 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) an! Konkret: Von 49,5 % auf 74 %. Richtig ungemütlich wird es angesichts der Tatsache, dass 40 % dieser 45 Billionen US-Dollar in den nächsten drei Jahren refinanziert werden müssen. 

Und auch das sagt Ihnen niemand: Die Zentralbanken senkten in der Vergangenheit nicht nur die Leitzinsen, sondern kauften auch im großen Stil Staatsanleihen auf. Und damit auch das Risiko im Sack. Denn dadurch halten Sie heute über 10 Billionen US-Dollar der OECD-Staatsverschuldung. Beispiele gefällig? Die Zentralbanken in Deutschland, Schweden und Großbritannien halten 30 % der marktfähigen Staatsschulden. Japan sogar 40 %.So empfiehlt die OECD auf Schulden mit langer Laufzeit auszuweichen, um die Refinanzierungsbelastung in den Fälligkeitsjahren gering zu halten. Damit steigt die durchschnittliche Schuldenrestlaufzeit 2017 auf 8 Jahre an. Für die wirtschaftlich schwachen OECD-Länder mit hoher Staatsverschuldung bedeutet das alles eine Rückkehr der Schuldenkrise. 

Trauen Sie weder der Politik, noch den Banken. Gleich gar nicht den Mainstreammedien. 

Selbst das erfolgreich wirtschaftende Deutschland hat nach den Ausführungen von Dr. Markus Krall heute eine Staatsverschuldung von gegen 3 Billionen Euro, wenn man alle Garantieverpflichtung von Deutschland gegenüber den Institutionen in der Europäischen Union mitberücksichtigt. Obwohl die Kreditzinssätze heute nahezu auf Nullprozent liegen, müssen einige Staaten sogar zusätzliche Schulden machen, um nur die Zinsen für ihre Schulden bezahlen zu können. 

Dasselbe ist auch in der Wirtschaft zu beobachten, indem die Banken einem beträchtlichen Teil ihrer Kunden (Unternehmen) zusätzliche Kredite geben müssen, damit diese wenigstens die Zinsen bezahlen können und die Kredite formal nicht als notleidend erklärt werden müssen.

22. August 2017

Wandern Sie aus, solange Sie noch können!



Sie kennen bestimmt das alte Sprichwort: „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff!“ Oder anders ausgedrückt: Bevor das Schiff ganz untergeht, sollte man sich in Sicherheit bringen. 

Nach dem voran genannten Motto handeln auch viele Reiche. Denn sie kehren der Krisen-, Terror- und Migrationsgeschüttelten EU schon längst den Rücken. Und sie wissen in der Regel, was sie tun. Vor allem mit ihrem Vermögen. Denn in Europa, in Deutschland wird es immer ungemütlicher. Die Risiken steigen. In allen Bereichen und Belangen. Fast täglich können Sie das selbst hören, lesen oder sehen.

Schon im Frühjahr 2017 wurde eine Studie der südafrikanischen Beratungsgesellschaft „New World Wealth“ veröffentlicht. Demnach verließen in den letzten beiden Jahren tausende Millionäre Deutschland und Frankreich. Konkret waren es 2016 rund 4.000 Menschen, die jeweils über ein Vermögen von über einer Million US-Dollar besitzen, die der Bundesrepublik den Rücken kehrten. Das sind viermal so viel „Flucht-Millionäre“ wie noch 2015! In Frankreich verabschiedeten sich 2016 sogar 12.000 Millionäre. 2015 waren es 10.000. In Italien gaben 6.000, in Griechenland 3.000 und in Spanien 2.000 Millionäre ihren Wohnort in ihrem Heimatland auf. Und damit auch ihren Steuersitz! Und fallen so als wichtige Steuer- und Beitragszahler für die betroffenen Staaten weg. So sind die Gründe für ihre Massenflucht außerdem „religiöse und ethnische Spannungen“ und „Spannungen in der Gesellschaft“, die vermögende Menschen zur Ausreise zwingen. Damit ist wohl auch die Massenzuwanderung gemeint. Hinzu kommen die zunehmende Islamisierung der Gesellschaft, die steigende Gewaltkriminalität sowie die großflächige Vermögensenteignung durch EZB & Co. Nicht zu vergessen die massiven Schuldenprobleme der europäischen Staaten und Banken und die strukturellen Defizite, vor allem der sogenannten „Krisenländer“. 

Das ist fatal! Vor allem Deutschland haftet über den ESM und die Bankenunion für marode EU-Staaten wie die „Schwergewichte“ Frankreich, Italien oder Spanien. Wandern in diesen Ländern die Vermögenden aus, bedeutet das für die deutschen Steuerzahler und Bankkunden, weiter steigende Haftungsrisiken. 

Tatsächlich sehen die Zukunftsaussichten für die EU düster aus: Auf langfristige Sicht werden die Steuern und die Sozialbeiträge steigen, sich das Wirtschaftswachstum verringern, die Nettolöhne stagnieren oder gar sinken und die Sicherheitslage immer prekärer. Zu Recht verlieren also immer mehr Deutsche und andere Europäer das Vertrauen in Grundpfeiler und Institutionen, die eigentlich Halt und Orientierung geben sollten. Oder sie zweifeln daran: an Staaten, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Sicherheit, Rechtsprechung, Geld und Banken. Vor allem in Hinblick auf das eigene Vermögen schwindet angesichts der desaströsen Wirtschafts- und Finanzpolitik immer mehr die Zuversicht. Aus Sicht der Analytiker sind die nächsten Länder, die vor gravierenden religiösen Spannungen durch Muslime und Auswanderungen einheimischer Millionäre stehen, Deutschland, Belgien und Schweden. Weltweit gesehen kehrten mehr als 82.000 Millionäre ihrer Heimat den Rücken. Im Vorjahr waren es lediglich 64.000.

Das alles sollte zu denken geben! Denn: Die Abwanderung von Vermögenden ist ein alarmierendes Zeichen. Warum? Ganz einfach: Gerade sie sind aufgrund ihrer hohen persönlichen Flexibilität normalerweise immer die ersten die gehen. Dabei ist die Auswanderung der Reichen nicht nur eine persönliche Angelegenheit. Denn durch ihre Migration verlieren viele Menschen ihre Jobs in deren Unternehmen. Auch das besagen Studien.



14. Juli 2017

23 Millionen Menschen planen die Auswanderung!



Die UNO, die NATO, die OECD oder der IWF sind supranationale Organisationen die sicherlich bekannt sind. Die IOM hingegen dürfte nach unserer Einschätzung relativ unbekannt sein. Dieser Organisation kommt aber in der nahen Zukunft eine immer größer werdende Bedeutung zu. IOM steht für „Internationale Organisation für Migration“. Diese weltweit und in diesem Segment führende Vereinigung beschäftigt sich mit der Thematik internationaler Migrationsbewegungen in jeglicher Hinsicht. Die IOM wurde bereits im Jahr 1951 gegründet und arbeitet mit Regierungen und weiteren internationalen Organisationen eng zusammen. Die IOM hat aktuell eine ebenso interessante wie auch für mich erschreckende Studie des Gallup-Institutes veröffentlicht. Demnach können sich weltweit sage und schreibe 710 Millionen Menschen aus 160 Staaten ganz grundsätzlich eine Auswanderung vorstellen. In den letzten Jahren ist diese Zahl immer weiter angestiegen. Die Experten des Gallup-Institutes gehen davon aus, dass sich derzeit rund 23 Millionen Menschen in ganz konkreten Vorbereitungen für ihre Auswanderung befinden. Sehr interessant an der Studie ist  der Aspekt, dass rund die Hälfte aller Auswanderungswilligen aus lediglich 20 Staaten stammen.
Acht Staaten davon liegen in Afrika. Nigeria ist der Spitzenreiter. Nigeria hat 182 Millionen Einwohner. In die USA können Nigerianer kaum auswandern. Nach Kanada und Saudi-Arabien auch nicht. Was macht eigentlich Europa und Deutschland, falls es in Nigeria – vergleichbar mit Syrien oder Afghanistan - zu einer großen Migrationswelle kommt? In Deutschland ist zu beobachten, dass in den letzten Jahren verstärkt Millionäre auswandern. Im Jahr 2015 kehrten bereits 1.000 Millionäre Deutschland den Rücken. Diese Zahl verdreifachte sich im Jahr 2016 auf 4.000 ausgewanderte Millionäre.

Dies wird nicht ohne negative Auswirkungen für Innere Sicherheit, Sozialsysteme, Gesundheitsversorgung in den Ankunftsstaaten bleiben !

Schon Johann Wolfgang von Goethe, der zahlreiche Auslandsreisen zu seiner Zeit unternahm, stellte fest: „Wer sich den Gesetzen nicht beugen will, muss die Gegend verlassen in der sie gelten.“

Russland kauft Gold von China

Die USA bearbeiten ungeliebte Nationen immer wieder mit den gleichen Methoden. Sie nutzen ihre wirtschaftliche und finanzpolitische Macht...