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12. Mai 2018

EU prüft Verkaufsstopp für Fondsanteile

Die EU-Kommission wird sich bald mit dem Verbot der Rückgabe von Fondsanteilen befassen. Grund sind Empfehlungen des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken. So soll verhindert werden, dass bei einer Finanzkrise massenhafte Anteilsrückgaben den Crash verstärken.

Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) hat vor kurzem eine Reihe konkreter Empfehlungen für die weitere Regulierung von Fonds unterbreitet. Im Kern geht es um eine Verbesserung der Liquiditätssteuerung der Portfolios im Falle einer allgemeinen Marktkrise. So soll beispielsweise verhindert werden, dass die massenhafte Rückgabe von Fondsanteilen einen Kurskollaps auslöst oder beschleunigt. Eine zeitlich befristete und eingeschränkte Rücknahme von Fondsanteilen – im Fachjargon "Redemption Gate" genannt – könnte Abhilfe schaffen. Der ESRB hat diese und weitere Empfehlungen an die EU-Wertpapieraufsicht ESMA und die EU-Kommission geschickt, welche sich nun damit befassen werden. Hintergrund der Empfehlungen des ESRB ist die Rolle, die die Fondsindustrie für die Stabilität der Finanzmärkte spielt. Immerhin verwaltet die Branche weltweit Gesamtvermögen von rund 64 Billionen Euro. Der ESRB nimmt damit einen Ball des Finanzstabilitätsrates (Financial Stability Board, FSB) auf, dem Vertreter der Finanzministerien, Notenbanken und Aufsichtsbehörden aus den G20-Ländern angehören. Der FSB hatte vor rund einem Jahr Vorschläge gemacht, wie die von Fondsgesellschaften ausgehenden Systemrisiken für die Finanzmärkte beherrschbar gemacht werden können.

Zu den vom ESRB vorgeschlagenen Maßnahmen zur Liquiditätssteuerung gehört der Einsatz von bestimmten Liquiditätsmanagementtools. Dazu zählen etwa "Swing Pricing", "Gates" und "Side Pockets". Diese sollen verhindern, dass Anleger bei einem Marktcrash auf einen Schlag sämtliche Anteile zurückgeben können, was Fondsgesellschaften womöglich zu Notverkäufen zwingt.

Was wissen die Eurokraten ????

 

26. April 2018

EZB kapituliert vor 900 Milliarden Euro faulen Krediten

Ende 2017 gab die Europäische Zentralbank (EZB) bekannt, eine "tickende Zeitbombe" im Herzen Europas entschärfen zu wollen. Gemeint sind damit die knapp 1 BILLION Euro an notleidenden Krediten in der Eurozone - also Kredite, die von ihren Schuldnern nicht mehr bedient werden können und davor stehen, zu platzen. Um diese Zeitbombe zu entschärfen, wollte die EZB den europäischen Banken strengere Spielregeln aufbrummen. Die Banken sollten gezwungen werden, mehr Kapital als Sicherheit zu haben, um so den wirtschaftlichen Schaden dieser toxischen Kredite ausgleichen zu können.
Ursprünglich sollten die Richtlinien im März 2018 eingeführt werden. Die EZB kündigte diese Richtlinien als eines der wichtigsten Instrumente an, um die über 900 Milliarden Euro toxischer Kredite in den Griff zu bekommen. Diese toxischen Kredite hatten in der Vergangenheit bereits massiven wirtschaftlichen Schaden in der Eurozone angerichtet, vor allem in Griechenland, Zypern und Italien.Aber jetzt hat die EZB einen taktischen Rückzug eingeleitet. Was wird die Zentralbank stattdessen unternehmen, um diese tickende Zeitbombe zu entschärfen? Laut Reuters plant die EZB, "weiter Druck auf problematische Banken auszuüben, dafür aber konventionelle Methoden zu nutzen."
Zur Sicherheit sollte damit begonnen werden, Bankverbindungen ausserhalb der Eurozone zu eröffnen bzw. sich aus dem Bankensektor komplett verabschieden....
Norwegen: Logo BN Bank 200x50

3. April 2018

Vermögensschutz: Die Geldkrise spitzt sich dramatisch zu

Obwohl die Kreditzinssätze heute nahezu auf Nullprozent liegen, müssen einige Staaten sogar zusätzliche Schulden machen, um nur die Zinsen für ihre Schulden bezahlen zu können. Dasselbe ist auch in der Wirtschaft zu beobachten, indem die Banken einem beträchtlichen Teil ihrer Kunden (Unternehmen) zusätzliche Kredite geben müssen, damit diese wenigstens die Zinsen bezahlen können und die Kredite formal nicht als notleidend erklärt werden müssen. 
 
Der Anteil fauler Bankkredite wird bei einer sehr unberuhigenden Anzahl Banken immer bedrohlicher. Das ist selbstverständlich auch eine existentielle Bedrohung für die gesunden Staaten und die gesunden Banken, weil der Bankrott von gewichtigen Banken alle übrigen Banken und die ganze Wirtschaft in den Bankrott reissen würde. Selbst das erfolgreich wirtschaftende Deutschland hat heute eine Staatsverschuldung von gegen 3 Billionen Euro, wenn man alle Garantieverpflichtung von Deutschland gegenüber den Institutionen in der Europäischen Union mitberücksichtigt.


 

24. Februar 2018

Die Willkürherrschaft baut sich auf !

Vor geraumer Zeit stellte der CSU Politiker Horst Seehofer fest "Wir leben in Zeiten des Unrechts", dem ist nichts hinzu zu fügen! Das "Unrecht" wird EU weit in Gesetzestexte gegossen und richtet sich gegen die wirtschaftliche Existenz und Freiheit jedes Einzelnen. Hierzu werden die üblichen Schlagworte wie Steuerhinterziehung, Geldwäsche, Terrorfinanzierung benutzt.

Rechtsstaat in Gefahr:
 
Der Vorsitzende des deutschen Richterbundes Gnisa weist in einem Interview mit der "Welt" darauf hin, dass der deutsche Rechtsstaat ernsthaft in Gefahr sei und sich derzeit an einem Scheidepunkt befinde. Ursächlich für seine Aussage ist die Überlastung der Justiz, die sich auch darin zeigt, dass Bagatelldelikte für den Täter oft folgenlos bleiben.

Worauf auch das OLG Koblenz bereits im vergangenen Jahr hinwies: So würden illegale Einreisen und damit im Zusammenhang stehende Straftaten seit Jahren sehenden Auges nicht verfolgt.

Neue Gesetze gegen ehrliche, fleißige Bürger !

Automatischer Informationsaustausch zu Bankkonten, Bankdepots zwischen ca. 100 Staaten bzw. Rechtsgebieten.

Reisende, die Gold oder Schmuck oder Bargeld oder anonyme Kreditkarten und Sonstiges im Wert von zusammen mehr als 10.000 Euro dabei haben, müssen das künftig beim Zoll anmelden, oder sie riskieren, dass es konfisziert wird. Die Kommission soll darüber hinaus ermächtigt werden, zusätzliche Wertsachen auf die Liste der anmeldepflichtigen und zur Konfiszierung freigegebenen „Barmittel“ zu setzen.

Ein konstruiertes Strafmandat oder der Vorwurf eines Steuervergehens gegen einen unbescholtenen, noch nicht rechtskräftig verurteilten Bürger kann ab sofort ausreichen, sein gesamtes greifbares Vermögen zu beschlagnahmen und zu enteignen. Normalerweise müsste bei der Umsetzung eines derartigen Gesetzes ein großer Aufschrei durch die Bevölkerung gehen. Die SPD ist der Ansicht, dass dieses neue Gesetz lediglich bis an den Rand des verfassungsmäßig Möglichen geht.

Bereits seit dem 25.06.2017 haben Finanzbehörden die Möglichkeit, sogenannte Auskunftsersuchen an Banken zu stellen. Geldinstitute müssen dann sämtliche Konten von Kunden offenlegen, die die entsprechenden Kriterien erfüllen. Ein Kriterium kann beispielsweise eine bestimmte Höhe / Anzahl an Barabhebungen sein.

Laut der EZB soll schon bald die Einlagensicherung von 100.000 Euro abgeschafft werden. Das macht den Weg frei, um auch Kleinanlegern Ihr Vermögen zu enteignen.

…. gesicherte Einlagen und Ansprüche, die unter die Anleger-Entschädigung fallen, sollten durch begrenzte Ausnahmen nach freiem Ermessen ersetzt werden, die von einer kompetenten Behörde genehmigt werden können, um so eine gewisse Flexibilität zu garantieren."

Auf gut Deutsch übersetzt bedeutet das, dass die Einlagensicherung bis 100.000 Euro schon bald ein Ding der Vergangenheit sein wird. Beim nächsten Bail-In können dann auch Gelder unter 100.000 Euro beschlagnahmt werden, um so einen Bankenkollaps zu vermeiden.


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31. Januar 2018

Die zu niedrige Rente ist sicher!



Die aktuelle Standardrente beträgt in Deutschland derzeit rund 1.200 Euro. Dieser Wert ist der Netto-Betrag, den ein Berufstätiger mit einem durchschnittlichen Gehalt nach 45 Beitragsjahren aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhält. Erschreckend ist allerdings, dass heute bereits über 4 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland monatliche Bruttorenten von unter 500 Euro erhalten. Deutschland ist längst ein Niedrigrentenland. Rund 5,5 Millionen weitere Rentenzahlungen liegen unter 700 Euro. Über 8,3 Millionen Rentner erhalten derzeit eine Erwerbsminderungsrente in Höhe von 670 Euro. Der gesellschaftspolitische Sprengstoff ist auf Basis dieser ernüchternden Zahlen enorm. Für Deutschland, aber auch im Hinblick auf ein ungerechtes Europa, in dem deutsche Bürger in Relation zu fast allen anderen Ländern länger arbeiten müssen, weniger Rente bekommen und auf Basis der Euro- und ESM-Verträge noch zusätzlich mithaften müssen für die hohen Staatsausgaben und strukturellen Fehlentwicklungen der anderen EU-Staaten! Deswegen sollte zumindest Teile der Ersparnisse sowie Altersvorsorge in solide Staaten außerhalb der EU-Systeme verlagert werden.

In Deutschland gibt es mit rund 92 Millionen privaten Lebens- und Rentenversicherungsverträgen weit mehr Lebensversicherungsverträge als Einwohner. Das Volksfinanzprodukt Nr. 1 ist dadurch annähernd in jeder Familie vertreten, sei es über eine klassische deutsche Lebens- oder Rentenversicherung, eine betriebliche Direktversicherung oder über die staatlich geförderten privaten Rentenbausteine Riester- und Rürup. 

Viele Bürger sind sich der Gefahren des Deutschen Lebensversicherungssystems nach wie vor nicht bewusst. Das gesamte, auf gesetzlichen Garantiezinsen basierende deutsche Lebensversicherungssystem ist mittlerweile gefährdet. Bis zu 98 % der Kapitalanlagen von Deutschen Versicherungsgesellschaften liegen in reinen Geldwerten, vor allem in scheinbar sicheren Staatsanleihen. Die künstliche Niedrigzinspolitik führt dazu, dass zahlreiche Lebensversicherungskonzerne Ihre Verzinsungen weiter senken müssen. Veränderte Rahmenbedingungen durch die internationale Finanz- und Staatsschuldenkrise, negative Anleiherenditen an den Kapitalmärkten, sinkende Garantiezinsen und damit massiv sinkende Neuabschlüsse, strukturelle Defizite, alternative Finanzprodukte, veränderte demografische Strukturen, sowie eine allgemein steigende Skepsis gefährden das deutsche Lebensversicherungssystem mittlerweile massiv.

Russland kauft Gold von China

Die USA bearbeiten ungeliebte Nationen immer wieder mit den gleichen Methoden. Sie nutzen ihre wirtschaftliche und finanzpolitische Macht...