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6. April 2020

Globale Vermögenspyramide 2018 - Credit Suisse Research Institute -

Die breite, aus zwei Stufen bestehende Basis der Pyramide umfasst 4,5 Milliarden Personen mit niedrigen Durchschnittsvermögen, deren Gesamtwert mehr als 50 Billionen US-Dollar beträgt – eine erhebliche Summe, die häufig nicht beachtet wird. Die unterste Stufe weist die gleichmässigste Verteilung über Regionen und Länder hinweg auf, gleichzeitig aber auch die höchste Bandbreite persönlicher Lebensumstände.

In den Industrieländern gehören rund ein Drittel der Erwachsenen dieser Kategorie an, die meisten davon jedoch nur vorübergehend aufgrund von geschäftlichen Verlusten, Arbeitslosigkeit oder einer bestimmten Phase im Lebenszyklus (Jugend oder Alter). Im Gegensatz dazu fallen 90 Prozent der Erwachsenen in Indien und Afrika in diese Kategorie. Es handelt sich um Beispiele für einkommensschwache Regionen, in denen ein lebenslanges Verbleiben in der Basisstufe nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist.

28. August 2019

Der schleichende Sozialismus heißt heute Ökologismus

Dr. M. Krall Zitat: Sozialismus ist eine Ideologie derjenigen „die am Leben scheitern“!

Das neue Gewand, dass der Sozialismus heute angenommen hat, sei der Ökologismus. „Vor 30 Jahren war es noch das Ozonloch, danach das Waldsterben und jetzt der angeblich menschengemachte Klimawandel, der als Popanz herhalten muss, um uns unserer Freiheitsrechte zu berauben.“

Derzeit würde sich des Sozialismus durch eine Überflutung der Wirtschaft mit Bürokratie (Regulierungen und Vorschriften) manifestieren. Heute sehen wir in jeder Industrie, wie ein „nicht unerheblicher Teil der Kosten der gesamten Wirtschaft, in ‚compliance und reporting Übungen‘ für Bürokraten“ übergehe.

Eine Missachtung des Eigentumsrechtes sei auszumachen – kein offensichtlicher wie in der damaligen Sowjetunion, aber ein versteckter.

Sozialismus kann mit der Idee einer freien Marktwirtschaft nichts anfangen, weil der Sozialismus eine Ideologie derjenigen ist, „die am Leben scheitern“. Freie Gesellschaften würden immer durch Neid und Missgunst bedroht.

Deswegen sei der Sozialismus in der Tat eine Inspiration des Bösen (man könne es auch satanistisch nennen), weil er sich gegen alle Säulen der Zivilisation richtet.
Der Sozialismus ist der Feind der Religion. Er ist der Feind des Individuums. Er ist der Feind des Eigentums. Er ist der Feind von Ehe und Familie. Er ist der Feind von Kunst und Kultur.“

6. Juni 2019

Die heimliche Rückkehr zum Goldstandard

Seit der Abschaffung des Goldstandards im Jahr 1971 war Gold kein offizieller Teil des Geldsystems mehr, eine Absicherung von Krediten war mit Gold nicht möglich. Mit Basel III führt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) nun standardmäßig für Gold ein Risikogewicht von Null ein. Dadurch wird Gold für Banken zu einer lukrativeren Anlage, weil das Eigenkapital nicht belastet wird. Zu diesem Zweck wurde die Liste möglicher Pakete zur Risikoabsicherung um die Komponente „Edelmetalle“ erweitert. Die Änderung soll ab 01.Januar 2022 in Kraft treten.
Diese Nachricht wird bisweilen noch unter Verschluss gehalten. Nur vereinzelt liest man Meldungen, dass die Wiedereinführung des Goldstandards zur Währungsabdeckung direkt bevor stünde und dass Gold nach Jahrzehnten der Bedeutungslosigkeit für das Geldsystem wieder unverzichtbar würde.
Wir fragen uns da natürlich, warum diese (wie wir finden) wichtige Nachricht der breiten Öffentlichkeit weitestgehend vorenthalten wird.
Sollen vielleicht die Banken noch die Chance bekommen, sich vor Privatanlegern günstig mit Gold einzudecken? Denn mit der kommenden Basel III-Regel wird der Bedarf an Gold steigen und dadurch auch die Preis.

Erinnern Sie sich, dass einflussreiche Notenbanken im letzten Jahr ihre Goldvorräte deutlich aufstockten? Laut des Gold-Produzentenverbands World Gold Council wurden insgesamt 651 Tonnen gekauft. Das ist eine Steigerung um 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Nettokauf seit 50 Jahren. Einige Zentralbanken gaben jetzt an, dass der Grund für die Aufstockung Basel III gewesen sei.

Vorteilhaft ist, dass Gold kein „Kontrahentenrisiko“ kennt. Das heißt, dass die Banken sich nicht auf das Zahlungsversprechen einer Gegenpartei verlassen müssen, wie jenes der Notenbanken für Bargeld oder die Zusage eines Anleiheemittenten, das Geld auch zurückzuzahlen. Des Weiteren müssen Banken für Gold keine Negativ-Zinsen zahlen. Interessant ist auch, dass Gold in Dollar notiert. Wenn der Euro kollabiert, wird Gold zur wertvollen Dollar-Anlage, die sogar Währungsgewinne abwirft. Zudem könnte Gold während einer Krise jederzeit in Dollar getauscht werden. Dadurch wird die Gefahr fehlender Liquidität am Interbankenmarkt während einer Großkrise reduziert.


 

3. Mai 2019

Der neue IWF-Bargeldabschaffungs-Plan


Und so sieht der neue, aktuelle und zusätzliche Bargeldabschaffungs-Plan des IWF aus, wie die IWF-Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup in ihrem Report „Cashing In: How to Make Negative Interest Rates Work“ verraten:

Nur mit der Abschaffung des Bargelds lassen sich Negativzinsen durchsetzen.

Das Cash soll gleichzeitig in den großen Währungsräumen abgeschafft werden.

Nur so lässt sich eine Flucht in andere Devisen verhindern.

Kleinere Länder, wie etwa die Schweiz, sollen ebenfalls bei der Bargeldabschaffung mitziehen, weil sonst ein Run z.B. auf den Schweizer Franken erfolgen könnte.

Die Fluchtgefahr in kleinere Währungen wird als gering eingeschätzt: diese könnten das Volumen von Euro oder Dollar nicht ersetzen.

Der Personalausweis soll ab 2020 auch als Kreditkarte gelten. Somit können auch jene bargeldlos bezahlen, die derzeit über keine Kreditkarte verfügen. Denn jeder Ausweis ist maschinenlesbar und damit der Abgleich mit dem Bankkonto kein Problem.
 
Alternativ ist auch die Bezahlung per Fingerabdruck oder per Smartphone, in dem der Fingerabdruck gespeichert ist, denkbar.

Der Tausch von Bargeld gegen Waren oder Dienstleistungen soll ab 2020 komplett verboten und Zuwiderhandlungen unter Strafe gestellt werden. Somit soll auch - als Nebeneffekt - Terrorfinanzierung und Geldwäsche unterbunden werden.

In einer bargeldlosen Welt kann eine Zentralbank den Leitzins von beispielsweise zwei Prozent auf minus vier Prozent senken, um einer schweren Rezession entgegenzuwirken. Die Zinssenkung würde sich auf Bankeinlagen, Kredite und Anleihen übertragen. Also auf Sie ganz konkret!

Ohne Bargeld müssten die Einleger den Negativzinssatz zahlen, um ihr Geld bei der Bank zu behalten, wodurch Konsum und Investitionen attraktiver werden. Dies würde die Kreditvergabe erschüttern, die Nachfrage ankurbeln und die Wirtschaft stimulieren, so der IWF.

Bargeld soll so teuer gemacht werden, wie Bankeinlagen mit negativen Zinsen.

Die Zentralbank soll die Geldbasis in zwei verschiedene lokale Währungen aufteilen: in Bargeld und in elektronisches Geld (E-Geld).

E-Geld wird nur elektronisch ausgegeben (und den Leitzins zahlen). Bargeld hätte einen Wechselkurs - den Umrechnungskurs - gegen E-Geld. Diese Umrechnungsrate ist eigentlich der Schlüssel für den Vorschlag.

Bei der Festlegung eines Negativzinssatzes für E-Geld soll die Zentralbank den Umrechnungssatz von Bargeld in Form von E-Geld mit dem gleichen Zinssatz wie der Negativzinssatz für E-Geld abwerten lassen. Der Wert von Bargeld würde dadurch in Bezug auf E-Geld sinken.


Hans-Werner Sinn, der ehemalige, langjährige Präsident des Münchner ifo-Instituts erklärte, wenn sich der IWF-Bargeldabschaffungsplan durchsetzt, es an der Zeit ist, dass Deutschland den Euro aufgibt. Konkret: Wenn die EZB beim Euro das Bargeld abschaffen wolle, müsse Deutschland wieder die D-Mark einführen. Denn Bargeld sei ein wichtiger Bestandteil von Freiheit.

Zu den Alternativen, die nicht vom Negativzins betroffen sind, gehören: Fremdwährungskonten, Auslandskonten, Fonds, Aktien, Sachwerte wie Gold, Silber und Immobilien.


 

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