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1. Februar 2020

Brexit - Die neue Freiheit in Europa


Winston Churchill In seiner legendären Rede vor der Universität Zürich im Jahr 1946 drängte die Europäer zwar zum Zusammenschluss: „We must build a kind of United States of Europe.“

Aber er nahm ein Land von diesen Bauarbeiten aus: das eigene. Wer damals genau hinhörte, bekam exakt jene Sicht auf Kontinentaleuropa präsentiert, die bis heute Gültigkeit besitzt: „Großbritannien, das mächtige Amerika und, ich hoffe, Sowjetrussland müssen die Freunde und Förderer des neuen Europa sein.“

Er blieb dabei. Im Jahr 1951 sagte er zu seinem deutschen Amtskollegen Konrad Adenauer:

„Sie können beruhigt sein, Großbritannien wird immer an der Seite Europas stehen.“

Adenauer, ein Kanzler der sich auf die Nuance verstand, erkannte die Distanzierung:

„Herr Premierminister, da bin ich ein wenig enttäuscht. England ist ein Teil Europas.“

Die Investoren der Londoner City sind euphorisiert. Sie hoffen auf ein von der Brüsseler Bürokratie befreites Land und damit auf eine Regulierungsarbitrage. Der Vorstand der Bundesbank, Joachim Wuermeling, hat das verstanden. Er warnt die EU vor einer „Art Offshore-Finanzplatz in Europa“.

Neue bilaterale Handelsabkommen mit den USA, Kanada oder Australien sollen der britischen Wirtschaft, die 2019 bereits fast doppelt so schnell wuchs wie die deutsche Volkswirtschaft, neue Impulse geben. „Mit Blick auf die nächsten fünf Jahre bin ich unglaublich zuversichtlich“, sagt James Hanbury, Portfolio-Manager bei Odey Asset Management.

Großbritannien ist vom Binnenmarkt nicht in gleicher Weise abhängig wie Deutschland. Das Land wickelt zwar die Hälfte seines Außenhandels mit der  Europäischen Union ab – die Handelsbilanz aber weist ein Verlustgeschäft aus. 2018 lag das Defizit bei 107,4 Milliarden Euro gegenüber der EU.

Wertvollstes britisches Unternehmen sieht den Brexit gelassen

Großbritannien kann sich – befreit von einer politisierten Außenhandelspolitik der EU – nun auch dem Geschäft mit schwierigen Ländern wie Iran und China widmen. Johnsons Entscheidung für eine Beteiligung des chinesischen Kommunikationskonzerns Huawei am Aufbau des 5G-Netzes war ein erstes Wetterleuchten.

Das wertvollste britische Unternehmen, der Banken-Multi HSBC, sieht den Brexit gelassen. Der wichtigste Markt jenseits des Heimatlandes ist Asien. Mit der HSBC France und Trinkaus & Burkhardt in Düsseldorf ist die Bank in der EU vertreten. Mehr Europa muss aus Sicht der Manager nicht sein.

US-Präsident Trump will den Briten mit einem „robusten“ Handelsabkommen unter die Arme greifen. Johnson setzt auf eine ökonomische Expansion der „special relationship“.

Fazit: Der Verbleib Großbritanniens in der EU entsprach kontitentalen Interessen, aber zuletzt nicht mehr den ihren. Die deutschen Medien sollten sich besinnen: Sie haben der Wahrheitsfindung zu dienen, nicht der Verhandlungsposition der EU-Kommission.


12. Mai 2019

Flucht aus Deutschland, Gründe: Steuerlast und die überbordende Bürokratie

Mit immer weniger Netto vom Brutto lässt sich kein Vermögen aufbauen !

Jedes Jahr wandert eine Kleinstadt wie Würzburg aus. Immer mehr Deutsche kehren ihrem Land den Rücken. Meist sind es hochqualifizierte Fachkräfte. Wie soll das enden?

Vor allem in der bürgerlichen Elite greift die Auswanderung inzwischen tief in jede Familie ein. Noch hofft man, dass möglichst viele wieder zurückkehren. Doch insgesamt verbreitet sich eine Ahnung, dass etwas faul ist im Staate. In Universitäten wird offen vom „Exodus der Klugen“, von „Braindrain“ und „Massenflucht“ geredet.  Rund 165.000 waren es 2018. 180.000 dürften es in diesem Jahr werden. Seit 2001 sind knapp eine Million Bundesbürger ins Ausland gegangen !

Per Saldo ist Deutschland für viele einfach nicht mehr gut genug. Vor allem für die Hochqualifizierten, denn über zwei Drittel der Auswanderer sind Fach- und Führungskräfte. Und es gehen die Jungen: Das Durchschnittsalter beträgt 32 Jahre. Es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker, Techniker und ehrgeizige Dienstleister. Nach Angaben der OECD verliert derzeit kein anderer Staat so viele Akademiker. Diese Talente fehlen der Wissenschaft als Ideenlieferanten, sie fehlen den Unternehmen als Fachkräfte, sie fehlen dem Staat als Steuerzahler, dem Standort als Gründer.„Wenn durch die schleichende Progression mittlerweile immer größere Teile der Arbeitnehmerschaft den Spitzensteuersatz zahlen, kann man es den Leistungsträgern nicht vorwerfen, wenn sie nüchtern ihre Vorteile abwägen.“ Auch in den Auswanderer-Blogs im Internet sind hohe Steuern ein Hauptthema.

Steuerbelastung in OECD Länder:



1. April 2019

Ab 1.666 Euro Netto im Monat (2017) gehört man zu Deutschlands oberen 50 Prozent

1.666 Euro verdient der ganz normale deutsche Single netto pro Monat. Je nachdem, wo man lebt, sieht diese Summe aber ganz anders aus. Stand 2017 - In Deutschland bleibt von allen OECD Ländern das geringste Netto vom Brutto übrig !






27. Januar 2019

So sieht die CIA die Zukunft in der EU!


Das Jahr 2019 ist erst wenige Tage alt. Und doch machen sich die Menschen Gedanken darüber, was die Zukunft bringt.  Nicht etwa mit Hilfe von irgendwelchen einschlägigen Quacksalbern, dubiosen Wahrsagen oder historischen Astrologen. Wir jedenfalls halten uns viel lieber an den Bericht eines der bekanntesten Geheimdienste der Welt: der Central Intelligence Agency (CIA). Bereits im Januar 2017 wurde der Report Global Trends. Paradox of Progress des National Intelligence Council (NIC) veröffentlicht. Weltweite Treffen mit einer Vielzahl von Gesprächspartnern - einschließlich Regierungsvertretern, Wissenschaftlern, Geschäftsleuten, Vertretern der Zivilgesellschaft und anderen. Ob in Workshops, sonstigem Austausch oder anderen Veranstaltungen, die das Nachdenken über mögliche globale Anreize anregen. Nach eigenen Angaben waren und sind das über 2.500 Personen aus verschiedenen Lebensbereichen in 36 Ländern. 

Prognosen des National Intelligence Council (NIC) der nächsten Jahre in Europa.

Aufgrund von Zuwanderungsströmen sowie durch die Zwänge einer globalisierten Wirtschaft hinsichtlich einer verstärkten ökonomischen Ungleichheit wird die Existenzkrise der EU anhalten. 

Die Wachstumsaussichten werden sich verringern.

Die Nationalisten werden weiter auf dem Vormarsch sein, weil unter anderem auch eine europäische Identität fehlt. 

Die Streitigkeiten zwischen nationalen Regierungschefs, politischen Beamten und Vertretern der EU-Institutionen über die Funktionen und Machtbefugnisse der Europäischen Union wird es weiterhin geben.

Der islamistische Terror aus dem Nahen Osten und Afrika wird zu keiner einheitlichen  Reaktion der EU führen. 

Mit dem Brexit, dem Ausscheiden der Briten aus der EU, wird diese an geopolitischer Bedeutung verlieren und die transatlantische Zusammenarbeit schwächen.

Die EU wird weiter bei der Umsetzung nötiger Wirtschaftsreformen sowie bezüglich der Ankurbelung des Wachstums scheitern. 

Ebenso bei einer einheitlichen Koordinierung der Flüchtlingspolitik. 

Das NIC resümiert: „Diese Belastungen könnten einen hässlichen Bruch einleiten, der die ökonomische Abwärtsspirale verstärken und zu einer weiteren Abkehr von der Demokratie führen würde.“

 Laut US-amerikanischen Geheimdienstberichten sieht die Zukunft Europas also nicht gerade rosig aus. Dennoch sollten Sie nicht vergessen, dass die Idee des europäischen Projekts die Umsetzung und Vereinheitlichung von Frieden, Toleranz, Demokratie und kultureller Vielfalt ist.

19. Oktober 2018

EU erweitert Barmittelbegriff, Kryptowährungen nicht betroffen !


Am 02.10.2018 haben die EU-Finanzminister einer neuen Verordnung zugestimmt, mit der die Überwachung von Barmitteltransfers weiter verschärft wird. Die neuen Vorschriften erweitern dabei den Begriff des „Barmittels“ weit über das reine Bargeld in Form von Banknoten und Münzen hinaus. Auch Post-, Fracht- und Kuriersendungen fallen zukünftig unter die neuen Barmittel-Bestimmungen, für die dann bei einer Ein- oder Ausreise in bzw. aus der EU ebenfalls die derzeit gültige Meldeschwelle von 10.000 Euro gilt. 

Die Ausdehnung der Überwachung bezieht sich auch sehr pauschal auf „hochliquide Rohstoffe“ wie beispielsweise Silber, Gold, Diamanten und Bank- oder Reiseschecks sowie Prepaid-Bank- und Kreditkarten, die mit einem Guthaben aufgeladen werden können. Das ist natürlich eine weitreichende Entwicklung und gleichzeitig ein beängstigender Eingriff. Dabei stellt sich die Frage: Wie will denn ein Zollbeamter überhaupt feststellen, ob es sich bei einer bestimmten Bank- oder Kreditkarte, die man bei sich trägt, auch um eine Prepaidkarte handelt? Und wie will der Zoll nachprüfen, welcher Betrag auf dieser aufladbaren Bankkarte gebucht ist?

Kryptowährungen fallen nicht unter die  Barmittelverordnung

Kryptowährungen lagern nicht, wie angenommen, in digitalen Brieftaschen (Wallets), sondern in der sicheren Blockchain. Über die Wallets werden rein die Zugangsschlüssel verwaltet. Das ist vergleichbar mit einem Schlüssel zu einem Tresor im Ausland, in dem die Goldbarren liegen. Den Tresorschlüssel müssen Sie bei einem Grenzübertritt auch nicht angeben. Gleiches gilt für den digitalen Schlüssel zu Ihren Krypto-Wallets. Auf einer Krypto-Zahlkarte sind beim Übertritt einer EU-Außengrenze somit technisch wie juristisch keine anmeldepflichtigen Vermögenswerte vorhanden. Sie können Ihre Vermögenswerte ganz flexibel zu einem späteren Zeitpunkt von Ihrer Krypto-Wallet aufladen, wenn Sie bereits im Ausland sind. Dann können Sie damit natürlich in Kryptowährungen bezahlen oder den Betrag in konventionelle Währungen umwandeln. 

Die Rechtsrisiken für Staatsbürger, Steuerzahler und Vermögensinhaber nehmen massiv zu. Deshalb haben wir ein privates Geldsystem erstellt welches auf Banken, Versicherungen, Pensionskassen verzichtet da diese Institute am internationalen Informationsaustausch teilnehmen und somit jederzeit dem staatlichen Zugriff unterliegen.

 

Nachhaltig und Werthaltigkeit : Zahlungen in Gold, Silber empfangen und senden

Wo ? Natürlich unter dem Recht von Jersey einer privaten Insel des britischen Königshauses. Für Transaktionen die vom Holdinginhaber eige...