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5. Dezember 2018

Was macht das Barzahlungsverbot und die Enteignungsmöglichkeiten ?

Alles begann 2010 mit der Staatschuldenkrise in Griechenland. 2013 mussten zypriotische Sparer dran glauben. Dann schränkte als erstes großes Land Italien den Bargeldverkehr an. Inzwischen ist der „Krieg gegen Bargeld“ auch im Norden der EU angekommen. – Überblick über die Entwicklung, der derzeitige Stand in den einzelnen Ländern und was die Politiker noch alles planen:

Als erste Bank in Deutschland verweigert die Sparda-Bank Hannover seit Anfang 2017 die Annahme und Ausgabe von Münzen.

Italien: Die Zurückdrängung von Bargeldbezahlungen ist in Italien bereits seit 2011 gang und gebe. Bis 1.000 Euro gilt dort die Obergrenze von Bezahlungen mittels Bargeld. Es gibt Überlegungen, das Limit auf 300 Euro zu senken. Die Eindämmung der Schattenwirtschaft und der einhergehenden Steuerhinterziehung ist das angebliche Ziel. Dazu hat der italienische Fiskus auch hochgerüstet: Das spezielle Überwachungsprogramm Serpico (hat nichts mit dem berühmten Kriminalfilm zu tun, sondern ist die Abkürzung für Servizi per i contribuenti = Dienstleistungen für die Steuerzahler) überwacht sämtliche(!) italienischen Bankkonten. Und nicht nur das – unter anderem werden auch die Grundbuchämter, die KFZ-Zulassungsstellen, Renten- und Autoversicherungen erfasst. Es wird nun praktisch jede größere Rechnung, vom Möbelkauf bis zum Reitunterricht, analysiert.

Frankreich-Reisende und Leute, die physisches Eigentum in Frankreich besitzen, seien gewarnt: Das Land hat die Verwendung von Bargeld drastisch eingeschränkt! Seit September 2015 wurde das Limit für Barzahlungen von 3.000 Euro auf 1.000 Euro gesenkt. Bei Beträgen über 1.500 Euro herrscht Rechnungspflicht. Touristen (!) dürfen nur noch bis 10.000 Euro in bar bezahlen! Wenn ein französischer Bürger Geld in eine andere Währung wechseln will, darf er das nur noch bis 1.000 Euro ohne Ausweis tun. Bisher waren es 8.000 Euro. Es kommt noch schlimmer: Wenn ein Bankkunde mehr als 10.000 Euro in einem Monat von seinem Konto abhebt, muss die Bank diese Transaktion zwingend der Geldwäsche-Behörde „Tracfin“ melden. Das gilt auch für Ausländer, die französische Bankkonten unterhalten!

Griechenland: Sind seit 1.1.2011 Bargeldgeschäfte über 1.500 Euro für Privatpersonen verboten. Geschäftlich liegt die Grenze bei 3.000 Euro. Geplant ist, dass Beträge sogar ab 70 Euro nur per Scheck oder Kreditkarte zahlbar sein sollen.

Großbritannien: Seit 2010 ist es verboten, 500-Euro-Scheine in Britische Pfund zu wechseln. Begründung der Regierung: 500er Euros sind vornehmlich im Besitz von Kriminellen, und 1 Million Euro in diesen Scheinen wiegen nur 2,5 Kilo…

Australien: Auch der 5. Kontinent sieht die Zukunft in einer bargeldlosen Gesellschaft. Die $50 und $100 Noten sollen demnächst abgeschafft werden. Im November 2016 hat die Citibank angekündigt, dass in einigen Branchen kein Bargeld mehr angenommen wird. Per 1. Juli 2019 dürfen australische Unternehmen Geschäfte über 10.000 australischen Dollar (ca. 6.300 Euro) nicht mehr in bar abwickeln. Zudem sollen mobile Team Händler entdecken, die sich nicht daran halten. Für die Bürger wurde eine Hotline eingerichtet, bei der man anonym Gesetzesverstöße melden kann. Die Westpac Bank glaubt, dass Australien bis 2022 bargeldfrei sein wird.

Österreich, Luxemburg, Malta oder Zypern, Island, Lettland und Litauen sind derzeit beliebig hohe Bargeldgeschäfte möglich, wobei Österreich wohl bald eine Beschränkung einführen wird.

 Hinter verschlossen Türen haben Ende Mai 2015 in London die wichtigsten Zentralbanken der westlichen Welt beraten, wie Sparer auf „legalem“ Weg und ohne Unruhen zu provozieren, zur direkten Finanzierung von Staatsausgaben herangezogen werden können. Zu den externen Referenten gehören u.a. der Harvard-Professor Kenneth Rogoff und Willem Buiter, Chef-Ökonom der Citigroup. Im Vordergrund stehen offensichtlich Planspiele für die drastische Einschränkung des Bargeldumlaufs. Alles soll klar als „Notmaßnahmen“ bezeichnet werden, die nur im Falle von Finanzierungsproblemen der westlichen Staaten eingesetzt werden sollen, aber der Trend zur Abschaffung von Bargeld zeichnet sich schon ab … Durchgesickert sind erste Diskussionsentwürfe zu dieser Konferenz … Um eine neue Finanzkrise in der westlichen Welt abzuwenden, müsste der Negativzins demnach auf drei bis fünf Prozent pro Jahr erhöht werden. Unter den Sparern könnten innerhalb von zwei Jahrzehnten im Extremfall ihre gesamten Ersparnisse bei „Buchgeld“ (z.B. Sparbüchern und Sparguthaben) herbeigezogen werden…

Kroatien: Derzeit noch 15.000 Euro
Polen: 62.220 PLN (≈ 15.000 €)
Portugal: Bargeldgrenze: 1.000 Euro
Rumänien: 10.000 RON (≈ 2.260 €) pro Person/Tag
Slowakei: Geschäftliche Bargeldzahlungen über 5.000 Euro sind verboten. 15.000 € bei natürlichen Personen, die außerhalb ihres normalen Geschäfts handeln.
Spanien: Bargeldgrenze: 2.500 Euro für Ansässige; 15.000 Euro bei Nichtansässigen.
Tschechien: 350.000 CZK (≈ 14.000 €) pro Tag






19. Oktober 2018

EU erweitert Barmittelbegriff, Kryptowährungen nicht betroffen !


Am 02.10.2018 haben die EU-Finanzminister einer neuen Verordnung zugestimmt, mit der die Überwachung von Barmitteltransfers weiter verschärft wird. Die neuen Vorschriften erweitern dabei den Begriff des „Barmittels“ weit über das reine Bargeld in Form von Banknoten und Münzen hinaus. Auch Post-, Fracht- und Kuriersendungen fallen zukünftig unter die neuen Barmittel-Bestimmungen, für die dann bei einer Ein- oder Ausreise in bzw. aus der EU ebenfalls die derzeit gültige Meldeschwelle von 10.000 Euro gilt. 

Die Ausdehnung der Überwachung bezieht sich auch sehr pauschal auf „hochliquide Rohstoffe“ wie beispielsweise Silber, Gold, Diamanten und Bank- oder Reiseschecks sowie Prepaid-Bank- und Kreditkarten, die mit einem Guthaben aufgeladen werden können. Das ist natürlich eine weitreichende Entwicklung und gleichzeitig ein beängstigender Eingriff. Dabei stellt sich die Frage: Wie will denn ein Zollbeamter überhaupt feststellen, ob es sich bei einer bestimmten Bank- oder Kreditkarte, die man bei sich trägt, auch um eine Prepaidkarte handelt? Und wie will der Zoll nachprüfen, welcher Betrag auf dieser aufladbaren Bankkarte gebucht ist?

Kryptowährungen fallen nicht unter die  Barmittelverordnung

Kryptowährungen lagern nicht, wie angenommen, in digitalen Brieftaschen (Wallets), sondern in der sicheren Blockchain. Über die Wallets werden rein die Zugangsschlüssel verwaltet. Das ist vergleichbar mit einem Schlüssel zu einem Tresor im Ausland, in dem die Goldbarren liegen. Den Tresorschlüssel müssen Sie bei einem Grenzübertritt auch nicht angeben. Gleiches gilt für den digitalen Schlüssel zu Ihren Krypto-Wallets. Auf einer Krypto-Zahlkarte sind beim Übertritt einer EU-Außengrenze somit technisch wie juristisch keine anmeldepflichtigen Vermögenswerte vorhanden. Sie können Ihre Vermögenswerte ganz flexibel zu einem späteren Zeitpunkt von Ihrer Krypto-Wallet aufladen, wenn Sie bereits im Ausland sind. Dann können Sie damit natürlich in Kryptowährungen bezahlen oder den Betrag in konventionelle Währungen umwandeln. 

Die Rechtsrisiken für Staatsbürger, Steuerzahler und Vermögensinhaber nehmen massiv zu. Deshalb haben wir ein privates Geldsystem erstellt welches auf Banken, Versicherungen, Pensionskassen verzichtet da diese Institute am internationalen Informationsaustausch teilnehmen und somit jederzeit dem staatlichen Zugriff unterliegen.

 

16. August 2018

Bankalternative Borderless-Konto mit 40+ Währungen

Für Privatpersonen, Business und Wohnsitzlose Nomaden und Devisenspekulanten

Das Multi-Währungs-Konto ist für Privat und Business und bietet internationale Bankverbindungen, mit denen man kostenlos Überweisungen aus aller Welt empfangen kann. Kontoführung und Zahlungsverkehr sind gebührenfrei! Zahlungen in über 50 Staaten senden. Besser als die staatliche Einlagensicherung, denn im Insolvenzfall fällt Ihr Geld nicht in die Insolvenzmasse, sondern wird Ihnen innerhalb von 10 Werktagen zurückerstattet. Kein postalischer Versand von Dokumenten nötig ! Keine Fixkosten ! Nur Reisepass bzw Ausweis und Adressnachweis erforderlich !


Bankverbindungen im Borderless Konto:
  • Australische Kontonummer mit BSB-Code
  • Britische Kontonummer mit Sort-Code
  • Europäische IBAN
  • US-Kontonummer und Routing Number
  • Mastercard (Nicht für jedes Land erhältlich)

12. Mai 2018

EU prüft Verkaufsstopp für Fondsanteile

Die EU-Kommission wird sich bald mit dem Verbot der Rückgabe von Fondsanteilen befassen. Grund sind Empfehlungen des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken. So soll verhindert werden, dass bei einer Finanzkrise massenhafte Anteilsrückgaben den Crash verstärken.

Der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) hat vor kurzem eine Reihe konkreter Empfehlungen für die weitere Regulierung von Fonds unterbreitet. Im Kern geht es um eine Verbesserung der Liquiditätssteuerung der Portfolios im Falle einer allgemeinen Marktkrise. So soll beispielsweise verhindert werden, dass die massenhafte Rückgabe von Fondsanteilen einen Kurskollaps auslöst oder beschleunigt. Eine zeitlich befristete und eingeschränkte Rücknahme von Fondsanteilen – im Fachjargon "Redemption Gate" genannt – könnte Abhilfe schaffen. Der ESRB hat diese und weitere Empfehlungen an die EU-Wertpapieraufsicht ESMA und die EU-Kommission geschickt, welche sich nun damit befassen werden. Hintergrund der Empfehlungen des ESRB ist die Rolle, die die Fondsindustrie für die Stabilität der Finanzmärkte spielt. Immerhin verwaltet die Branche weltweit Gesamtvermögen von rund 64 Billionen Euro. Der ESRB nimmt damit einen Ball des Finanzstabilitätsrates (Financial Stability Board, FSB) auf, dem Vertreter der Finanzministerien, Notenbanken und Aufsichtsbehörden aus den G20-Ländern angehören. Der FSB hatte vor rund einem Jahr Vorschläge gemacht, wie die von Fondsgesellschaften ausgehenden Systemrisiken für die Finanzmärkte beherrschbar gemacht werden können.

Zu den vom ESRB vorgeschlagenen Maßnahmen zur Liquiditätssteuerung gehört der Einsatz von bestimmten Liquiditätsmanagementtools. Dazu zählen etwa "Swing Pricing", "Gates" und "Side Pockets". Diese sollen verhindern, dass Anleger bei einem Marktcrash auf einen Schlag sämtliche Anteile zurückgeben können, was Fondsgesellschaften womöglich zu Notverkäufen zwingt.

Was wissen die Eurokraten ????

 

20. Dezember 2017

2018 werden Bankdaten für Dritte einsehbar, EZB plant Abschaffung der Einlagesicherung !

haben Sie in den letzten Wochen auch bereits die neuen AGB Ihrer Bank erhalten? Alle Banken informieren ihre Kunden derzeit über neue, europaweit einheitliche Regeln für den Zahlungsverkehr – für Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen und Online-Banking. Ziel der Zweiten Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2. Diese EU-Richtlinie bringt neben den unbestrittenen Vorteilen allerdings auch massive Einschränkungen in Bezug auf Ihre Privatsphäre und Diskretion mit sich.


Bereits seit dem 25.06.2017 können behördliche Auskunftsersuchen an Banken gestellt werden. Der Weg hin zu einem Überwachungsstaat ist mittlerweile eine breite Datenautobahn, die immer weiter ausgebaut wird. Bereits seit dem 25.06.2017 haben Finanzbehörden die Möglichkeit, sogenannte Auskunftsersuchen an Banken zu stellen. Geldinstitute müssen dann sämtliche Konten von Kunden offenlegen, die die entsprechenden Kriterien erfüllen. Ein Kriterium kann beispielsweise eine bestimmte Höhe an Barabhebungen oder auch eine Überweisung ins Ausland sein. Bis zum 13.01.2018 muss Deutschland wie alle anderen Länder der EU eine neue EU-Richtlinie mit dem Namen PSD2 (Payment Services Directive) in die Praxis umsetzen. Banken müssen dann nicht nur Behörden, sondern auch privaten Dienstleistern wie Zahlungs- und Kreditkartenanbietern einen Zugang zu wichtigen Daten Ihres Bankkontos geben. Das betrifft nicht nur personenbezogene Daten wie Name, Adresse und Geburtsdatum, sondern auch Kontostände und Transaktionsdaten. 

E-Geld-Institute fallen nicht unter die PSD2-Richtlinie, deshalb haben wir zum Schutz der Privatsphäre ein deutsches E Geld Institut verlinkt:

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EZB enthüllt die Pläne zur Einlagensicherung !


Laut der EZB soll schon bald die Einlagensicherung von 100.000 Euro abgeschafft werden. Das macht den Weg frei, um auch Kleinanlegern Ihr Vermögen zu enteignen.



…. gesicherte Einlagen und Ansprüche, die unter die Anleger-Entschädigung fallen, sollten durch begrenzte Ausnahmen nach freiem Ermessen ersetzt werden, die von einer kompetenten Behörde genehmigt werden können, um so eine gewisse Flexibilität zu garantieren." 

Auf gut Deutsch übersetzt bedeutet das, dass die Einlagensicherung bis 100.000 Euro schon bald ein Ding der Vergangenheit sein wird. Beim nächsten Bail-In können dann auch Gelder unter 100.000 Euro beschlagnahmt werden, um so einen Bankenkollaps zu vermeiden.

Zur Erinnerung: Selbst bei der Zwangsenteignung der Bankkunden in Zypern 2013 galten die Einlagen bis 100.000 Euro als gesichert. Die Regierung vergriff sich also nur an Privatvermögen über dieser Grenze. 

Denn wie im EZB-Papier weiter steht..."...während einer Übergangsphase sollten die Bankkunden innerhalb von fünf Tagen nach Antragsstellung Zugriff auf einen angemessenen Teil ihrer Bankeinlagen haben, um so die täglichen Lebenskosten bezahlen zu können."

Na das ist eine Erleichterung! Wenn es zu einem Bankkollaps kommt müssen Sie nur einen Antrag stellen und fünf Tage warten. Und dann bekommen Sie einen "angemessenen Anteil" Ihrer Bankeinlagen ausgezahlt, damit Sie wenigstens noch Essen kaufen und Ihre Rechnungen bezahlen können. Da soll noch einer sagen, die Eliten wären herzlose Parasiten. 

Wir empfehlen daher sich auf unserer Seite in die Edelmetallholding, Festgeld International oder Fürstentum Liechtenstein einzulesen. 
 

Incamas SRL 


Was macht das Barzahlungsverbot und die Enteignungsmöglichkeiten ?

Alles begann 2010 mit der Staatschuldenkrise in Griechenland. 2013 mussten zypriotische Sparer dran glauben. Dann schränkte als erstes große...