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1. Februar 2020

Brexit - Die neue Freiheit in Europa


Winston Churchill In seiner legendären Rede vor der Universität Zürich im Jahr 1946 drängte die Europäer zwar zum Zusammenschluss: „We must build a kind of United States of Europe.“

Aber er nahm ein Land von diesen Bauarbeiten aus: das eigene. Wer damals genau hinhörte, bekam exakt jene Sicht auf Kontinentaleuropa präsentiert, die bis heute Gültigkeit besitzt: „Großbritannien, das mächtige Amerika und, ich hoffe, Sowjetrussland müssen die Freunde und Förderer des neuen Europa sein.“

Er blieb dabei. Im Jahr 1951 sagte er zu seinem deutschen Amtskollegen Konrad Adenauer:

„Sie können beruhigt sein, Großbritannien wird immer an der Seite Europas stehen.“

Adenauer, ein Kanzler der sich auf die Nuance verstand, erkannte die Distanzierung:

„Herr Premierminister, da bin ich ein wenig enttäuscht. England ist ein Teil Europas.“

Die Investoren der Londoner City sind euphorisiert. Sie hoffen auf ein von der Brüsseler Bürokratie befreites Land und damit auf eine Regulierungsarbitrage. Der Vorstand der Bundesbank, Joachim Wuermeling, hat das verstanden. Er warnt die EU vor einer „Art Offshore-Finanzplatz in Europa“.

Neue bilaterale Handelsabkommen mit den USA, Kanada oder Australien sollen der britischen Wirtschaft, die 2019 bereits fast doppelt so schnell wuchs wie die deutsche Volkswirtschaft, neue Impulse geben. „Mit Blick auf die nächsten fünf Jahre bin ich unglaublich zuversichtlich“, sagt James Hanbury, Portfolio-Manager bei Odey Asset Management.

Großbritannien ist vom Binnenmarkt nicht in gleicher Weise abhängig wie Deutschland. Das Land wickelt zwar die Hälfte seines Außenhandels mit der  Europäischen Union ab – die Handelsbilanz aber weist ein Verlustgeschäft aus. 2018 lag das Defizit bei 107,4 Milliarden Euro gegenüber der EU.

Wertvollstes britisches Unternehmen sieht den Brexit gelassen

Großbritannien kann sich – befreit von einer politisierten Außenhandelspolitik der EU – nun auch dem Geschäft mit schwierigen Ländern wie Iran und China widmen. Johnsons Entscheidung für eine Beteiligung des chinesischen Kommunikationskonzerns Huawei am Aufbau des 5G-Netzes war ein erstes Wetterleuchten.

Das wertvollste britische Unternehmen, der Banken-Multi HSBC, sieht den Brexit gelassen. Der wichtigste Markt jenseits des Heimatlandes ist Asien. Mit der HSBC France und Trinkaus & Burkhardt in Düsseldorf ist die Bank in der EU vertreten. Mehr Europa muss aus Sicht der Manager nicht sein.

US-Präsident Trump will den Briten mit einem „robusten“ Handelsabkommen unter die Arme greifen. Johnson setzt auf eine ökonomische Expansion der „special relationship“.

Fazit: Der Verbleib Großbritanniens in der EU entsprach kontitentalen Interessen, aber zuletzt nicht mehr den ihren. Die deutschen Medien sollten sich besinnen: Sie haben der Wahrheitsfindung zu dienen, nicht der Verhandlungsposition der EU-Kommission.


22. November 2019

Deutschlands Abstieg, Erosion Devisen + Goldreserven, Geschäftsfreundlichkeit


Strukturell lastet ferner die Erosion der Wettbewerbsfähigkeit auf der deutschen Wirtschaft. Diese hat sich nach Einschätzung vieler Experten in den vergangenen Jahren substanziell verschlechtert. Im “Ease of Doing Business Index” der Weltbank - einem Gradmesser für die Geschäftsfreundlichkeit von Volkswirtschaften - rutschte Deutschland zuletzt fünf Jahre in Folge ab. 

Aktuell belegt die Bundesrepublik nur noch den 24. Platz und ist hinter Länder wie Nordmazedonien und Georgien zurückgefallen. Gegenüber Reuters beklagt der Chefvolkswirt der Commerzbank, dass darüber hinaus die verkehrliche und digitale Infrastruktur wegen unzureichender Investitionen mangelhaft sei. Diese Erosion der Wettbewerbsfähigkeit schlage sich mittlerweile sogar in den harten Daten nieder.

Immer mehr Branchen fallen in Europa der Klimarettung zum Opfer. Nach der Automobilindustrie wird die Landwirtschaft abgewickelt werden.  Nahrungsmittel, Mobilität wird also in Zukunft teurer werden. Auch wird es somit zu massiven Wohlstandsverlusten kommen. 

Wie sagte Henry Ford: „Wenn das Volk das System verstehen würde, dann gäbe es morgen kein Geld mehr“.

 
 

8. November 2019

IWF warnt vor dem Ausfall von 19 Billionen Dollar Unternehmensschulden

Auf den ersten Blick ist die Lage an den Finanzmärkten ruhig. Doch unter der Oberfläche brodelt es. Das zeigen immer mehr Äußerungen von Finanzexperten. So hat jetzt die neue Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, kürzlich auf die weltweit massiv angestiegenen Unternehmensschulden hingewiesen. Sie äußerte die Befürchtung, dass bei einem größeren Abschwung der Weltwirtschaft ganze 19 Billionen Dollar an Unternehmenskrediten gefährdet sind. Diese Summe entspricht 40 Prozent der Gesamtschulden der acht größten Industrienationen der Welt. 

Ein solcher Abschwung wird immer wahrscheinlicher. Noch vor zwei Jahren wiesen nach IWF-Angaben 75 Prozent aller Länder ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum auf. Inzwischen sind ganze 90 Prozent der Länder in einem Abschwung gefangen. Die Weltwirtschaft wird deshalb dieses und nächstes Jahr so langsam wachsen wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr. Doch die IWF-Analyse geht noch weiter: Speziell in den USA ist das Verhältnis zwischen Unternehmensschulden und Wirtschaftsleistung sogar auf ein Rekordniveau geklettert. Mit anderen Worten: Es werden immer mehr Schulden gemacht, um überhaupt noch ein Wirtschaftswachstum zu generieren.

Das System an sich beruht darauf, dass die Schulden immer mehr anwachsen. Da jedoch das Wachstum der realen Wirtschaft durch Marktsättigung begrenzt ist, können diese wachsenden Schulden immer weniger durch höhere Unternehmergewinne getragen werden – das System fährt unweigerlich gegen die Wand. Da helfen dann in der nächsten Krise auch keine Zinssenkungen oder Anleihenkäufe mehr, wenn die Banken wegen der ausfallenden Unternehmensschulden kollabieren. Der nächste Crash wird deshalb nicht so glimpflich ablaufen wie die Finanzkrise 2008. Diesmal wird es eine breite Vermögensvernichtung geben. 




3. Oktober 2019

Ochlokratie bedeutet „Pöbelherrschaft“, in der Demokratien enden!

Der am Eigennutz orientierte Pöbel setzt nun per Stigmatisierung, Einschüchterung und Dogmatisierung seine politischen Forderungen durch, notfalls auch mit Gewalt. Die Demokratie interessiert ihn nur insofern, als er sie für die Verwirklichung seiner egoistischen Ziele benötigt. Längst hat er es über seine Interessenvertreter in die Parlamente und sämtliche staatlichen Institutionen geschafft. Wo in einer immer unübersichtlicheren Welt Führungspersönlichkeiten und Fachleute dringender denn je gebraucht werden, verhilft der Pöbel jenen Parteien zum Erfolg, deren unzureichend gebildetes und unterdurchschnittlich kompetentes Personal eine möglichst minimale Beschäftigung mit Sachfragen verspricht.

Denn Klugheit und Wissen sind die Feinde jeder Ideologie, ohne die die Pöbelherrschaft nicht funktioniert. Über seine mediokren Marionetten in den politischen Gremien sichert er sich eine immer üppiger fließende staatliche Alimentierung. Er gewinnt auf diese Weise an Kraft und zieht immer neue Kreise an, die darauf hoffen, ebenfalls Einfluss zu gewinnen und mitzuverdienen. Dem Pöbel haben sich inzwischen weite Teile der Wissenschaft angeschlossen, aber auch unzählige Kulturschaffende und ein Großteil der Medienvertreter. Sie alle leben davon, dass der Staat eine bestimmte politische Haltung unterstützt und jeden belohnt, der ihr zur Geltung verhilft. Mit ihrer Autorität und Popularität verleihen Wissenschaftler und Künstler dem ochlokratischen Regime eine Stärke, gegen die die Vernunft keine Chance mehr hat.

Besonders anschaulich lässt sich dies an der aktuellen Klimapolitik zeigen, die alle Merkmale einer Massenhysterie aufweist und keinem Argument mehr zugänglich ist. Basierend auf einer scheinbaren wissenschaftlichen Grundlage, fordert sie den bedingungslosen Glauben an Behauptungen ein, die wir erst in Jahrzehnten überprüfen können. Mittels eines immer mehr zugespitzten Bedrohungsszenarios sprechen die angeblichen „Klimaretter“ die Urängste des Menschen vor einer ungewissen Zukunft an. Die politische Kaste schürt diese Ängste und verleiht dem Wirken der Hysteriker damit die moralische Legitimation. Sie nutzt das (Gefühls-)Chaos zur Etablierung zusätzlicher Steuern und Durchsetzung weiterer Eingriffe in die Freiheitsrechte der Bürger. Noch glauben die Regierenden, die Massenhysterie beherrschen und für die gewünschten Zwecke nutzen zu können. Mehr und mehr deutet sich aber an, dass die zunehmend radikale und immer schlagkräftigere Klimabewegung außer Kontrolle geraten könnte. Dass die pubertäre Sinnsuche der klimahysterischen Pöbelarmeen inzwischen zum Maßstab der Regierungspolitik geworden ist, sagt viel über die herrschende politische Klasse. Sie sollte sich in ihrer eigenen Bewusstseinskrise jedoch klarmachen, dass sie dem Verfall der Demokratie Vorschub leistet, wenn sie zu überleben hofft, indem sie sich mit dem Pöbel verbündet.


21. Juni 2019

Weniger Netto vom Brutto - Noch ein Wort zur „Mittelschicht“

Die Mittelschicht stellt mit 47,5 Prozent in Deutschland die größte Bevölkerungsgruppe dar. Demnach zählen jene dazu, die Einkünfte um das mittlere Einkommen der Gesellschaft erzielen.

Exakt ausgedrückt: Bei 80 bis 150 Prozent des Mittelwerts, sprich: bei einem Single zwischen 1440 bis 2710 Euro netto im Monat. 32,9 Prozent der Bevölkerung liegt darunter, 19,5 Prozent darüber. Stirbt der Mittelstand, stirbt auch die soziale Marktwirtschaft. Und stirbt die soziale Marktwirtschaft, stirbt auch die Demokratie! Nicht zu vergessen, dass die deutsche Mittelschicht mitunter hoch verschuldet ist.

Wenn Sie jetzt vielleicht meinen, das ist etwas zu krass formuliert, müssen Wir Sie leider eines Besseren belehren. Werfen Sie nur mal einen Blick in die Geschichte. Denn die Bürger haben ihre Rechte erst erworben, als sie finanziell weitgehend unabhängig waren.

Außerdem lehrte die Geschichte, dass der Sprung vom Entwicklungsland auf eine höhere Stufe von niemand anderem als der Mittelklasse der Bürger, also dem Mittelstand, angetrieben wurde und wird! Immer weniger Menschen können sich etwas auf die sprichwörtliche „hohe Kante“ legen, um Altersarmut zu entrinnen.

Und immer mehr Menschen kommen in Schwierigkeiten, überhaupt am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen zu können (etwa Rentner, Alleinerziehende, Geringverdiener etc.). Das alles rüttelt an den Grundfesten der Demokratie. Einer, der verhindert, dass Menschen sozial aufsteigen können ist - der Staat! Und zwar durch die Besteuerung der Arbeit.

Oder was halten Sie davon, dass Sie als Single über 40 Prozent Ihrer Arbeitseinnahmen abgeben müssen und nachher nicht mal mehr wissen, wie Sie die völlig überteuerte Miete zahlen sollen?

6. Juni 2019

Die heimliche Rückkehr zum Goldstandard

Seit der Abschaffung des Goldstandards im Jahr 1971 war Gold kein offizieller Teil des Geldsystems mehr, eine Absicherung von Krediten war mit Gold nicht möglich. Mit Basel III führt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) nun standardmäßig für Gold ein Risikogewicht von Null ein. Dadurch wird Gold für Banken zu einer lukrativeren Anlage, weil das Eigenkapital nicht belastet wird. Zu diesem Zweck wurde die Liste möglicher Pakete zur Risikoabsicherung um die Komponente „Edelmetalle“ erweitert. Die Änderung soll ab 01.Januar 2022 in Kraft treten.
Diese Nachricht wird bisweilen noch unter Verschluss gehalten. Nur vereinzelt liest man Meldungen, dass die Wiedereinführung des Goldstandards zur Währungsabdeckung direkt bevor stünde und dass Gold nach Jahrzehnten der Bedeutungslosigkeit für das Geldsystem wieder unverzichtbar würde.
Wir fragen uns da natürlich, warum diese (wie wir finden) wichtige Nachricht der breiten Öffentlichkeit weitestgehend vorenthalten wird.
Sollen vielleicht die Banken noch die Chance bekommen, sich vor Privatanlegern günstig mit Gold einzudecken? Denn mit der kommenden Basel III-Regel wird der Bedarf an Gold steigen und dadurch auch die Preis.

Erinnern Sie sich, dass einflussreiche Notenbanken im letzten Jahr ihre Goldvorräte deutlich aufstockten? Laut des Gold-Produzentenverbands World Gold Council wurden insgesamt 651 Tonnen gekauft. Das ist eine Steigerung um 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der höchste Nettokauf seit 50 Jahren. Einige Zentralbanken gaben jetzt an, dass der Grund für die Aufstockung Basel III gewesen sei.

Vorteilhaft ist, dass Gold kein „Kontrahentenrisiko“ kennt. Das heißt, dass die Banken sich nicht auf das Zahlungsversprechen einer Gegenpartei verlassen müssen, wie jenes der Notenbanken für Bargeld oder die Zusage eines Anleiheemittenten, das Geld auch zurückzuzahlen. Des Weiteren müssen Banken für Gold keine Negativ-Zinsen zahlen. Interessant ist auch, dass Gold in Dollar notiert. Wenn der Euro kollabiert, wird Gold zur wertvollen Dollar-Anlage, die sogar Währungsgewinne abwirft. Zudem könnte Gold während einer Krise jederzeit in Dollar getauscht werden. Dadurch wird die Gefahr fehlender Liquidität am Interbankenmarkt während einer Großkrise reduziert.


 

29. Mai 2019

Ohne Gold werden (auch) Vermögende ausgelöscht !

Die Welt wird die größte Vermögenszerstörung erleben, die es je in der Geschichte gegeben hat. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Gold das einzige Geld ist, das historisch betrachtet überlebt hat.

Die globale Verschuldung steht mit 250 Billionen $ auf Rekordständen und das Gesamtrisiko beträgt 2 Billiarden $ mit Derivaten und ungedeckten Verbindlichkeiten. Die kommende Geldschöpfung und Entwertung aller großen Währungen könnte ohne Weiteres eine Explosion des Goldpreises wie in Venezuela hervorrufen. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Gold das einzige Geld ist, das historisch betrachtet überlebt hat. Wahr ist aber auch, dass viele Investmentanlagen in den letzten 100 Jahren besser abgeschnitten haben als Gold. Massive Geldschöpfung und Kreditexpansion haben für Investoren in praktisch allen Anlageklassen Wunder bewirkt – seien es Aktien, Anleihen, Immobilien oder Kunst. Wer in konventionellen Anlagen investiert ist, hat aber ein Problem: Die geschaffenen Blasen werden und können nur mit zusätzlicher Kreditexpansion weiterwachsen. Allerdings haben wir jetzt den Punkt schrumpfender oder negativer Erträge erreicht, und die Folgen werden so wie in Venezuela sein.

Im Westen wurden die Lebensstandards normaler Menschen durch Erhöhung persönlicher Schulden erhalten und auch durch den Staat, der immer größere Defizite einfährt. Der Staat setzt diese Defizite für den Kauf von Wählerstimmen der Durchschnittsbürger ein. Sie werden zur Verbesserung des gefühlten Lebensstandards eingesetzt – auf Kosten stetig steigender Staatsverschuldung. Und solange das Spiel weiter läuft, sorgt sich keiner um die Tatsache, dass private und staatliche Schulden niemals zurückgezahlt werden.

Trotzdem werden die gewaltigen Vermögensunterschiede den Regierungen noch zu schaffen machen; sobald die Wirtschaftsrezession und später -depression einsetzt, werden viele Menschen nicht mehr ausreichend Mittel für Essen und Wohnen haben. An diesem Punkt kann der Staat den Menschen nur noch mit geschöpftem Geld helfen. Wir brauchen uns nur Venezuela anschauen, um die Konsequenzen zu begreifen.

Der Sozialismus funktioniert nur solange, bis das Geld der anderen Leute alle ist. Genau das ist in Venezuela passiert. Man braucht auf jeden Fall enorme Geldschöpfung und Hyperinflation, um den MMT- und Keynes-Gläubigen zu beweisen, dass die Flutung des Marktes mit nutzlosen Papierzetteln, die sie Geld nennen, kein Jota Vermögen erschafft. Stattdessen verschlimmert sich nur die Notlage des Volkes.

In Venezuela leben jetzt 87 % der Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Es gibt nicht ausreichend Nahrung oder Medizin, zudem werden bis Ende 2019 5 Millionen Menschen das Land verlassen haben, um irgendwie zu überleben.

So etwas passiert, wenn eine sozialistische/ marxistische Regierung ein Land zu Grunde richtet, so wie es auch in den USA, Großbritannien und anderen Länder in den kommenden Jahren der Fall sein wird.



8. Mai 2019

Die EU-Kommission erinnert an das sowjetische Politbüro

Der in Großbritannien lebende russische Querdenker Wladimir Bukowski ist der Ansicht, dass die EU-Kommission immer mehr dem autoritären System der Sowjetunion ähnele: Die EU-Kommission sei ein nicht gewähltes Organ, das Politik mache.

Das einzige, gewählte EU-Organ sei das Parlament, das jedoch wiederum kaum wichtige Entscheidungsbefugnisse habe, sagte Bukowski in einem Gespräch mit „Tichys Einblick“. Die EU-Architektur sei darauf ausgelegt, an der Demokratie vorbeizugehen, denn mehrmals hätten Leute in verschiedenen Ländern gegen eine weitere Integration in der Europäischen Union gestimmt – jedoch vergeblich.

Wie repressiv die EU ist, sieht man am Vorgehen gegen Großbritannien, Ungarn oder Polen. Aufstände gegen ein Regime, das die Maxime der EU-Kommission vertritt, werden mit Gewalt niedergeschlagen, wie derzeit in Frankreich (Gelbwestenproteste) zu sehen.

Die aktuelle „grüne“ Bewegung in Europa habe die „Neigung, das Leben der anderen zu kontrollieren, ihre persönlichen Freiheiten zu beschränken und ihnen ihre Meinung aufzuzwingen.“ Politische Korrektheit werde immer mehr zum Maß der Dinge. Political correctness begann im Westen jedoch bereits in den 80er Jahren. Während man im Osten begann, seine persönlichen Freiheiten wiederzuerlangen, habe der Westen begonnen, seine Freiheiten zu verlieren – ganz freiwillig und von sich aus, so Bukowski.

Bukowski, der in Cambridge lebt, sieht auch in den wissenschaftlichen Fachbereichen das Prinzip der Wissenschaft der offenen Ergebnisse verlorengehen. Die Akademische Freiheit gebe es nicht mehr. Bestimmte Annahmen dürften in der Öffentlichkeit gar nicht mehr getroffen werden – sonst sei es aus mit der Karriere, stellt Bukowski fest. Das verändere längst auch den wissenschaftlichen Diskurs.
Wladmir Bukowski verbrachte zwölf Jahre in sowjetischen Gefängnissen und Straflagern. In den 1960er und 1970er-Jahren wurde er zu einem der bekanntesten Aktivisten in der Sowjetunion:  Tausende Bücher wurden unter der Hand und von Freund zu Freund weitergereicht. Autoren wie Alexander Solschenizyn wurden damals prominent, wenngleich keines seiner Werke jemals in der Sowjetunion erschienen ist.

3. Mai 2019

Der neue IWF-Bargeldabschaffungs-Plan


Und so sieht der neue, aktuelle und zusätzliche Bargeldabschaffungs-Plan des IWF aus, wie die IWF-Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup in ihrem Report „Cashing In: How to Make Negative Interest Rates Work“ verraten:

Nur mit der Abschaffung des Bargelds lassen sich Negativzinsen durchsetzen.

Das Cash soll gleichzeitig in den großen Währungsräumen abgeschafft werden.

Nur so lässt sich eine Flucht in andere Devisen verhindern.

Kleinere Länder, wie etwa die Schweiz, sollen ebenfalls bei der Bargeldabschaffung mitziehen, weil sonst ein Run z.B. auf den Schweizer Franken erfolgen könnte.

Die Fluchtgefahr in kleinere Währungen wird als gering eingeschätzt: diese könnten das Volumen von Euro oder Dollar nicht ersetzen.

Der Personalausweis soll ab 2020 auch als Kreditkarte gelten. Somit können auch jene bargeldlos bezahlen, die derzeit über keine Kreditkarte verfügen. Denn jeder Ausweis ist maschinenlesbar und damit der Abgleich mit dem Bankkonto kein Problem.
 
Alternativ ist auch die Bezahlung per Fingerabdruck oder per Smartphone, in dem der Fingerabdruck gespeichert ist, denkbar.

Der Tausch von Bargeld gegen Waren oder Dienstleistungen soll ab 2020 komplett verboten und Zuwiderhandlungen unter Strafe gestellt werden. Somit soll auch - als Nebeneffekt - Terrorfinanzierung und Geldwäsche unterbunden werden.

In einer bargeldlosen Welt kann eine Zentralbank den Leitzins von beispielsweise zwei Prozent auf minus vier Prozent senken, um einer schweren Rezession entgegenzuwirken. Die Zinssenkung würde sich auf Bankeinlagen, Kredite und Anleihen übertragen. Also auf Sie ganz konkret!

Ohne Bargeld müssten die Einleger den Negativzinssatz zahlen, um ihr Geld bei der Bank zu behalten, wodurch Konsum und Investitionen attraktiver werden. Dies würde die Kreditvergabe erschüttern, die Nachfrage ankurbeln und die Wirtschaft stimulieren, so der IWF.

Bargeld soll so teuer gemacht werden, wie Bankeinlagen mit negativen Zinsen.

Die Zentralbank soll die Geldbasis in zwei verschiedene lokale Währungen aufteilen: in Bargeld und in elektronisches Geld (E-Geld).

E-Geld wird nur elektronisch ausgegeben (und den Leitzins zahlen). Bargeld hätte einen Wechselkurs - den Umrechnungskurs - gegen E-Geld. Diese Umrechnungsrate ist eigentlich der Schlüssel für den Vorschlag.

Bei der Festlegung eines Negativzinssatzes für E-Geld soll die Zentralbank den Umrechnungssatz von Bargeld in Form von E-Geld mit dem gleichen Zinssatz wie der Negativzinssatz für E-Geld abwerten lassen. Der Wert von Bargeld würde dadurch in Bezug auf E-Geld sinken.


Hans-Werner Sinn, der ehemalige, langjährige Präsident des Münchner ifo-Instituts erklärte, wenn sich der IWF-Bargeldabschaffungsplan durchsetzt, es an der Zeit ist, dass Deutschland den Euro aufgibt. Konkret: Wenn die EZB beim Euro das Bargeld abschaffen wolle, müsse Deutschland wieder die D-Mark einführen. Denn Bargeld sei ein wichtiger Bestandteil von Freiheit.

Zu den Alternativen, die nicht vom Negativzins betroffen sind, gehören: Fremdwährungskonten, Auslandskonten, Fonds, Aktien, Sachwerte wie Gold, Silber und Immobilien.


 

Wie wird aus Sozialismus eigentlich eine linke Diktatur?

Es beginnt mit linker Unterwanderung wichtiger Medien. Universitäten sind sowieso links, und damit auch Journalisten, Lehrer, Schulen. Heute...