17. November 2020

Wenig Netto vom Brutto + kleine Renten + bunte Vielfalt = Massenarmut da keine Rücklagen !

Die Kaufkraft misst die Menge an Waren, die mit einer bestimmten Menge Geld gekauft werden können. Im Jahr 2020 verzeichnet die Pro-Kopf-Kaufkraft in Europa einen Rückgang von rund 5,3%. Durch die expansive Schulden- und Geldpolitik aller EU-Staaten – unter tatkräftiger Beihilfe der Europäischen Zentralbank EZB – wird der Euro weiter in seinem Wert ver-wässert und an Kaufkraft in der Zukunft verlieren. 

Das Fürstentum Liechtenstein ist in Europa die unangefoch-tene Nr. 1 unter aktuell 42 in einer GFK-Studie untersuchten Ländern. In dem Zwergstaat, das den stabilen Schweizer Franken als Landeswährung hat, liegt die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft bei 64.240 Euro. An zweiter Stelle folgt die Schweiz mit 41.998 Euro vor Luxemburg mit 34.119 Euro, Island mit 28.155 Euro und dem Königreich Norwe-gen mit 25.699 Euro, das sich mit seiner Landeswährung, der Norwegischen Krone, ebenfalls außerhalb des Euros befindet. Die Pro-Kopf-Kaufkraft liegt in Österreich bei 23.585 Euro und in Deutschland bei 22.388 Euro. Der Durchschnitt in Europa bewegt sich bei 13.894 Euro.

im Auftrag der Heimkapital GmbH hat die forsa Politik- und Sozialforschung GmbH unter Senioren eine Befragung zum "Sparen im Rentenalter" durchgeführt. Die Ergebnisse sind ebenso interessant wie auch höchst bedenklich. Für mich die erschreckendsten Punkte an der Studie: Fast die Hälfte der Senioren geht mit weniger als 10.000 Euro Sparguthaben in Rente. 17 Prozent können während der Rente nichts sparen und 10 Prozent haben Restschulden von über 50.000 Euro auf ihre Immobilie! Die Sparguthaben zum Rentenstart sind in Deutschland ungleich verteilt: So gaben in der Umfrage 44 Prozent der Befragten im Rentenalter an, mit weniger als 10.000 Euro Sparreserve in die Rente zu gehen, jeder zehnte (10 Prozent) der Befragten hat beziehungsweise hatte sogar gar nichts auf der hohen Kante. Immerhin ein Viertel (25 Prozent) hat 50.000 Euro oder mehr Reserven. Hinzu kommt, dass jeder zehnte der Immobilienbesitzer mit einer Restschuld von mehr als 50.000 Euro in Rente geht.

Nicht nur die Staatsschulden der USA explodieren, auch die EU-Länder nehmen derzeit neue Schulden in Milliardenhöhe auf. Am Ende des Tages werden Bürger und Steuerzahler der starken Gemeinschaftsländer wie Deutschland die finanziellen Folgen der Coronavirus-Krise bezahlen müssen. 

 


 

 

 

 

Wer glaubt an die Einlagensicherung und Sicherheit der Alterssicherungsverträge ?

Nun sparen über 80 % der Verbraucher in konventionelle Bank- oder Versicherungsprodukte, die nun auch nachweislich kein...