7. November 2017

„EU New Order“ – Blaupause aus Frankreich- Römisches Reich 2.0



Nach Plänen des französischen Präsidenten Emmanuelle Macron soll ein Neues Europa entstehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Gabriel will auch ein Neues Europa und hat viele Ideen von Macron bereits abgesegnet. Ebenso signalisierte der Noch-Außenminister Sigmar Gabriel Zustimmung dafür. Selbst EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker begrüßte diese Pläne. Konkret sagte er dazu: „Ja, wir brauchen jetzt ein enger vereintes, stärkeres und demokratischeres Europa. Europa braucht Mut.“ Und aus den großen Fraktionen des Europaparlaments bekam Macron ebenfalls Rückendeckung zu seinen „mutigen Initiativen und den klaren politischen Willen, Europa zu reformieren.“

Der radikale Umbau der EU soll wie folgt aussehen:

EU-Interventionstruppe und Budget bis 2020

Europäische Geheimdienst-Akademie, um Spione auszubilden

Europäische Zivilschutztruppe für die Beantwortung von Katastrophen

Europäischer Staatsanwalt für Terrorismus und organisiertes Verbrechen

Europäisches Asylamt für die gemeinsame Bearbeitung von Ansprüchen, gemeinsame Verfahren

Europäische Grenzpolizei

Kohlendioxidsteuer, die auf Einfuhren in die EU erhoben wird

Europäische Innovationsagentur zur Erforschung der künstlichen Intelligenz

EU-Subventionen zur Unterstützung der Entwicklung von Elektrofahrzeugen

Besteuerung von US-Tech-Unternehmen mit einer Steuer auf Umsätze, anstatt auf Gewinne

Größerer EU-Haushalt, um Investitionen zu finanzieren und wirtschaftliche Schocks zu dämpfen

Überprüfung der Agrarpolitik und neuem EU-Lebensmittelbehörde

Beschleunigte Harmonisierung der Körperschaftssteuerbemessungsgrundlagen

Schrittweise Harmonisierung der Körperschaftssteuersätze und 

Sozialversicherungsbeiträge

Garantierter Mindestlohn für jedes Land

Alle jungen Europäer sollen sechs Monate als Student oder Auszubildende in einem anderen EU-Land verbringen können

Schaffung von europäischen Universitäten auf der Grundlage von Netzwerken von Institutionen

Sechsmonatige Reihe von nationalen und lokalen Konventionen, um die Zukunft Europas zu diskutieren

Hälfte der Abgeordneten zu EU-Parlament soll aus EU-weiten Listen bis 2024 kommen

kleinere europäische Kommission, nur 15 Kommissare

Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, in das auch Großbritannien zurückkehren könnte

Europäischer Staatsanwalt sorgt dafür, dass die Konkurrenten an den EU-Vorschriften festhalten

Deutsch-französischer Kooperationsvertrag mit Schwerpunkt auf der Harmonisierung der Unternehmensregulierung

Ungeachtet dessen lobte der Internationale Währungsfonds (IWF) Macrons „ehrgeiziges“ und „mutiges“ Reformvorhaben. Sie wissen, dass Frankreich - neben dem anderen EU-Schwergewicht Italien - ebenfalls angeschlagen und hoch verschuldet ist. Für beide käme also ein Eurozonenfinanzbudget gerade recht. 

Da Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der desaströsen Bundestagswahl angeschlagen ist, liegen nun die Hoffnungen der EU-Lobbyisten und Finanz-Globalisten bei Macron. Mit ihm soll ihr großes Ziel erreicht werden: Die Entmachtung der nationalen Parlamente, um einen absolutistischen EU-Zentralstaat zu errichten! Doch selbst wenn Macron und Merkel diesen Kurs vorgeben, gibt es Widerstand dagegen. Vor allem aus den osteuropäischen Mitgliedstaaten, die einen solchen nicht mittragen wollen. 

Letztlich jedoch könnten sich wohl tatsächlich die Kräfte durchsetzen, die einen EU-Superstaat wollen! Somit wäre das "Römische Reich 2.0" errichtet !!

Bereits Wirklichkeit: Demokratie nur noch hinter verschlossenen Türen

EU-Gesetze werden im EU-Ministerrat durch die jeweiligen nationalen Vertreter beschlossen. Sie wissen: Hinsichtlich von EU-Verordnungen...