Bedrohliche Einschränkungen der Privatsphäre und Eigentumsrechte in der EU

  • Bargeldvorschriften und Bargeldkontrollen 
  • zunehmende gesetzliche Goldeigentümerkontrolle 
  • in absehbarer Zeit Einführung von erheblichen fiskalischen Belastungen auf Goldeigentum
 
Die gesetzlichen Vorschriften (4. EU Geldwäsche-Richtlinie 2015/849) werden ab 26. Juni 2017 in der Europäischen Union auch zur Kontrolle der Goldeigentümer eine dramatische Verschärfung erfahren. Es handelt sich in diesem Zusammenhang aber nur um eine einzelne Massnahme in einem ganzen Mosaik von voraussichtlich weiteren gesetzlichen Einschränkungen der Privatsphäre und Eigentumsrechte der Einwohner.
 
Ab 26. Juni 2017 besteht somit auch eine neue gesetzliche Goldverkaufseinschränkung von physischem Gold gegen Bargeld.
 
Die Deutschen Banken haben ausserdem schon heute eine gesetzliche Buchführungspflicht über die Halter von Schliessfächern. Man hört von kompetenten Fachkreisen, dass der deutsche Staat die Einführung einer zentralen Meldestelle für Bankschliessfächer und eine jederzeitige Erfassung der Schliessfachvollmachten auf Knopfdruck elektronisch abrufbar plant. Sobald diese Grundlage umgesetzt wird, ist es nur noch ein kleiner Schritt um auch Deklarationspflichten über den Schliessfachinhalt gesetzlich vorzuschreiben.
 
Man hört jetzt schon die Argumentation, dass derjenige, der sein Vermögen ehrlich deklariert, nichts zu befürchten hat. Die neuen und geplanten administrativen Entwicklungen weisen ganz klar als abschliessende Massnahme auf eine vollständige Kontrolle der Goldeigentümer vermutlich verbunden  mit einer erhebliche Besteuerung von persönlichem Goldeigentum und des Wertgewinnes auf Gold hin. Spätestens beim Einritt einer sich verdüsternden Konjunktur und Finanzlage sind die erläuterten Massnahmen keinesfalls als absurd zu bezeichnen, sondern dürften planmässig Realität werden. 

Im Bundesstaat Arizona in den USA haben Gold und Silber jetzt sogar den gesetzlichen Status eines offiziellen Zahlungsmittels erhalten. Das ist ein Faktum, das auf den Missstand und die Gefahr der Geldentwertung im Sinne von Kaufkraftentwertung des US-Dollars hinweist und ein erhebliches Misstrauen gegenüber der amerikanischen Zentralbank FED zum Ausdruck bringt. Gleiche Überlegungen wären auch gegenüber der von Mario Draghi geführten Europäischen Zentralbank angebracht.