31. März 2017

Weltweite Steuer-Razzia gegen Kunden der Credit Suisse



Die Niederlande haben eine weltweite Razzia gegen mutmaßliche Steuerhinterzieher ausgelöst. Die Niederlande haben laut Reuters am Freitag eine großangelegte Aktion auf mutmassliche Steuerhinterzieher auch in Deutschland und weiteren Ländern bekanntgemacht. Razzien gab es neben den Niederlanden zudem in Großbritannien, Frankreich und Australien.  Aus der Schweiz kam eine empörte Reaktion. Die dortige Bundesanwaltschaft äußerte sich verärgert über das Vorgehen der niederländischen Behörden und sprach von einem Verstoß gegen Regeln der internationalen Zusammenarbeit. „Die Bundesanwaltschaft der Schweiz ist befremdet über die Art und Weise, wie diese Operation unter bewusstem Nichteinbezug der Schweiz organisiert worden ist“, erklärte eine Sprecherin. 

In den Niederlanden wurden bei Razzien in mehreren Städten Vermögenswerte in Millionenhöhe beschlagnahmt. Dabei handelte es sich unter anderem um teure Gemälde, Goldbarren, Schmuck und ein Luxusauto. Nach Auskunft der FIOD werden Dutzende von Personen des Steuerbetrugs und der Geldwäsche verdächtigt. Sie sollen Geld bei der Schweizer Bank deponiert haben, ohne dies den Behörden zu melden. 

Seit wann muss man den Behörden melden wenn man bei einer inländischen Bank Geld auf seinem Konto deponiert ? Für uns ist das staatliche Willkür, da es ja kein Bankgeheimnis mehr in Europa gibt !
Aufgrund der Beschlagnahmungen sollte man darüber nachdenken, sich ein Lagerort außerhalb der EU zu suchen der starke Eigentumsrechte verbürgt.