2. Dezember 2020

RCEP Asien: Das größte Handelsabkommen der Welt !

China ist die mit Abstand größte Volkswirtschaft in RCEP. Gleichzeitig handelt es sich nicht um ein Abkommen von Pekings Gnaden. Im Gegenteil, zu verdanken ist sein Zustandekommen dem regionalen Staatenverbund ASEAN. Auf ihn ging die ambitionierte Initiative im Jahr 2011 zurück und er führte die Verhandlungen in den vergangenen neun Jahren. Bis Ende vergangenen Jahres hat die chinesische Regierung 445 Dokumente verabschiedet, in denen sie konkrete Maßnahmen und Instrumente der MIC25-Strategie definiert. Welche Summen insgesamt bereits geflossen sind, lässt sich nicht beziffern. Allein im vergangenen Jahr investierte China rund 300 Mrd. USD in Forschung und Entwicklung, dies entspricht fast 2,2 Prozent des chinesischen Bruttoinlandsprodukts. Beijing kündigte zudem bis Ende vergangenen Jahres knapp 4000 Pilotprojekte zu neuen Technologien an. Selbst Kanzlerin Angela Merkel spricht von erhöhtem Wettbewerbsdruck aus Asien infolge des neuen Abkommens. 

Das neue Freihandelsabkommen wird den Schwerpunkt der Weltwirtschaft weiter nach Osten verschieben. Im Vergleich zum RCEP-Marktvolumen verliert der europäische Binnenmarkt an Bedeutung. Obwohl es jedem Unternehmen freisteht, in der Freihandelszone zu produzieren und somit an die Vorteile des Freihandels zu partizipieren, würde die Produktionsverlagerung die Arbeitsplätze an europäischen Standorten dauerhaft vernichten. Die Schwächung der europäischen Industrie kann auch dazuführen, dass die europäischen Standards bei globalen auf regionalen Normen reduziert werden.

Was plant nun die EU ? Die EU möchte 2050 klimaneutral sein.

 




23. November 2020

Wer glaubt an die Einlagensicherung und Sicherheit der Alterssicherungsverträge ?

Nun sparen über 80 % der Verbraucher in konventionelle Bank- oder Versicherungsprodukte, die nun auch nachweislich keine oder nur geringste Renditen erwirtschaften. Wir erlauben uns auf diese Mainstreamprodukte auch in die Tiefe näher einzugehen

Das SAG-Gesetz 

Nahezu kaum jemand in der Finanzbranche und als Verbraucher hat jemals von diesem einschneidenden Gesetz aus Dezember 2014 gehört oder gelesen. Das SAG besagt, dass eine neue „Bankennotrettungsinstitution“ anordnen kann, sofern eine systemrelevante Bank eine Insolvenz droht, die Bank nun Kunden-gelder einziehen oder in Aktien der Bank zu einem von ihr festgelegten Nennwert umwandeln darf und zwar kraft dieses Gesetzes! Interessanterweise wurde in § 5 SAG festgehalten, dass alle Funktions-träger über das nach dem SAG ablaufende Verfahren Stillschweigen zu wahren haben. Wer ist seit 2014 betroffen? Alle Privatkunden und Firmenkunden, die Einlagen ab 100.000 € bei einer system-relevanten Bank führen. Die Einlagen können sich aus verschiedenen Bereichen zusammensetzen. Die Summe aller Positionen ergeben die exakte Einlage, welche, wenn diese 100.000 € überschreitet, nun unter das SAG fallen. Das sind das Sparbuch, Festgeld, Tagesgeld, Giroguthaben, Sparverträge, Namensschuldverschreibungen und auch die Liquidität aus Wertpapier depots. Das SAG Gesetz erlaubt es nunmehr alle Konten und Sparvarianten bei insolvenzbedrohten Banken zu „konfiszieren“, auch wenn sogar die Durchschnittshöhe im Jahr oberhalb von 100.000 € lagen oder diese Gesamtsumme eines Familienstammes (bitte vergegenwärtigen!) bei einer gemeinsame Bank die genannte Summe überschreitet. Der Sparer oder vielmehr der Bürger bürgt wieder einmal mit großen Teilen (oder der Gesamtheit) seines Vermögens. 

Collective Action Clause

Die kollektive Handlungsklausel besagt, dass es den Euroländern künftig erlaubt ist, Schuldenschnitte schneller und einfacher durchzuführen. Davon könnten auch Millionen deutsche Sparer betroffen sein. Es ist quasi ein Angriff auf die Ersparnisse der Bürger, nach geplantem Schuldenschnitt und rücksichtsloser Enteignung. Alle neuen Staatsanleihen der Eurozone enthalten seit 2013 eine solche  Klausel. Das klingt für Laien paradox und viele dürften glauben, davon nicht betroffen zu sein - wer besitzt schon direkt Staatsanleihen. Es kann aber praktisch tatsächlich jeden treffen. In jeder Lebensver-sicherung und in jedem privaten Rentensparvertrag sind solche Papiere enthalten. Und mit der Klausel können die Staaten zukünftig die Rückzahlung von Schulden verweigern, selbst wenn der einzelne Sparer dem nicht zustimmt. Damit kann es wiederum doch jeden Sparer in Deutschland treffen. 

§ 314 VAG (vormals § 89)

Der Gesetzgeber weiß systemrelevante Institutionen zu schützen, sicherlich ist es auch die Aufgabe so etwas zu tun. Nur wenn die eigene private oder betriebliche Altersversorgung daran hängt, sollte man mehrfach überlegen, solche Verträge fortzuführen. Was besagt dieser Paragraf? Er besagt, wenn Versicherungsunternehmen „echte Finanznot“ erleiden, Leistungen komplett verweigert, herabgesenkt werden und auch vorzeitige Auszahlungen bei Kündigungen verweigert werden dürfen. Dazu besteht aber die Verpflichtung der Weiterzahlung durch den Versicherungsnehmer! Somit hängt ein Kunde so einer Versicherungsgesellschaft komplett am Tropf des Versicherers und des Gesetzgebers.

§ 98 KAGB

Dieser Paragraf aus dem Kapitalanlagegesetzbuch ist wenigen Menschen bekannt. Er besagt, dass Kapitalverwaltungsgesellschaften die Rücknahmen von Fondsanteilen verweigern beziehungsweise aussetzen darf, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen. Natürlich muss so etwas öffentlich bekannt gegeben werden usw., aber es handelt sich hierbei ganz klar um den „Notausgang“ für Be-teiligungsunternehmen (AIF-Fonds) und von Investmentfondsgesellschaften, wenn diese Not leiden oder sich dramatisch verspekuliert haben, auf Kosten der Anleger und Kunden. Welche weiteren Einflüsse haben wir, wenn jemand sparen, Investieren oder Geld anlegen möchte ? ?

-0,5 % oder +0.5 % ergibt  1,0%, deshalb Tagesgeld, Festgeld außerhalb der EU in Norwegen !

Geldanlage Norwegen

17. November 2020

Wenig Netto vom Brutto + kleine Renten + bunte Vielfalt = Massenarmut da keine Rücklagen !

Die Kaufkraft misst die Menge an Waren, die mit einer bestimmten Menge Geld gekauft werden können. Im Jahr 2020 verzeichnet die Pro-Kopf-Kaufkraft in Europa einen Rückgang von rund 5,3%. Durch die expansive Schulden- und Geldpolitik aller EU-Staaten – unter tatkräftiger Beihilfe der Europäischen Zentralbank EZB – wird der Euro weiter in seinem Wert ver-wässert und an Kaufkraft in der Zukunft verlieren. 

Das Fürstentum Liechtenstein ist in Europa die unangefoch-tene Nr. 1 unter aktuell 42 in einer GFK-Studie untersuchten Ländern. In dem Zwergstaat, das den stabilen Schweizer Franken als Landeswährung hat, liegt die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft bei 64.240 Euro. An zweiter Stelle folgt die Schweiz mit 41.998 Euro vor Luxemburg mit 34.119 Euro, Island mit 28.155 Euro und dem Königreich Norwe-gen mit 25.699 Euro, das sich mit seiner Landeswährung, der Norwegischen Krone, ebenfalls außerhalb des Euros befindet. Die Pro-Kopf-Kaufkraft liegt in Österreich bei 23.585 Euro und in Deutschland bei 22.388 Euro. Der Durchschnitt in Europa bewegt sich bei 13.894 Euro.

im Auftrag der Heimkapital GmbH hat die forsa Politik- und Sozialforschung GmbH unter Senioren eine Befragung zum "Sparen im Rentenalter" durchgeführt. Die Ergebnisse sind ebenso interessant wie auch höchst bedenklich. Für mich die erschreckendsten Punkte an der Studie: Fast die Hälfte der Senioren geht mit weniger als 10.000 Euro Sparguthaben in Rente. 17 Prozent können während der Rente nichts sparen und 10 Prozent haben Restschulden von über 50.000 Euro auf ihre Immobilie! Die Sparguthaben zum Rentenstart sind in Deutschland ungleich verteilt: So gaben in der Umfrage 44 Prozent der Befragten im Rentenalter an, mit weniger als 10.000 Euro Sparreserve in die Rente zu gehen, jeder zehnte (10 Prozent) der Befragten hat beziehungsweise hatte sogar gar nichts auf der hohen Kante. Immerhin ein Viertel (25 Prozent) hat 50.000 Euro oder mehr Reserven. Hinzu kommt, dass jeder zehnte der Immobilienbesitzer mit einer Restschuld von mehr als 50.000 Euro in Rente geht.

Nicht nur die Staatsschulden der USA explodieren, auch die EU-Länder nehmen derzeit neue Schulden in Milliardenhöhe auf. Am Ende des Tages werden Bürger und Steuerzahler der starken Gemeinschaftsländer wie Deutschland die finanziellen Folgen der Coronavirus-Krise bezahlen müssen. 

 


 

 

 

 

10. November 2020

Wie gewonnen – so zerronnen, „Unser Geld & Covid 19“ !

So lautet der Untertitel der ING-Studie welche sich mit den Auswirkungen des Virus auf das Vermögen der Bürger in Deutschland und Europa im 1. Quartal 2020 beschäftigt. 

Das Finanzvermögen bei Privatpersonen reduzierte sich um insgesamt 771 Milliarden Euro gegenüber Dezember 2019. Das sei mit Abstand der höchste Finanzvermögensverlust der letzten 20 Jahre, haben die Fachleute ausgerechnet. Die Bundesbürger horten in der Krise nicht nur Mehl, Hefe und Toilettenpapier, sondern auch Bargeld.

Die Corona-Pandemie hat mehrere beunruhigende Trends beschleunigt, die schon vorher ihr Unwesen trieben: Dazu gehört ein exponentielles Schuldenwachstum, eine zunehmende Abhängigkeit von Regierungen und verstärkte Interventionen der Zentralbanken auf den Märkten und in der Wirtschaft. So wurde aktuell weltweit die Schulden-Marke von 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschritten. Das heißt im Klartext: Sämtliche Staaten der Welt sind höher verschuldet als die jährliche globale Wirtschaftsleistung. In Europa wackelt es ganz gewaltig.In der Eurozone sind die Verbindlichkeiten in diesem Jahr insgesamt um noch einmal 1,5 Billionen Dollar gestiegen und werden auf 53 Billionen Dollar taxiert. Dies wären gut 46,5 Billionen Euro.  Der kontinentweite Lockdown trifft die ohnehin überschuldete EU gewaltig.

Kristalina Georgieva, die Direktorin des Internationalen Währungsfonds: 

Um diese Verwerfungen abzufedern, plane der IWF deshalb zusammen mit der Weltbank ein völlig neues digitales Währungssystem. Sie nannte es kurz in Ihrer Ansprache „A New Bretton Woods Moment“ und verwies auf die potenziellen Vorteile der Verwendung digitaler Währungen durch Zentralbanken.  Ins gleiche Horn bläst übrigens auch die EZB ! Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), planen 7 der weltweit führenden Notenbanken digitale Währungen einzuführen. Dabei handelt es sich um die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank (EZB), die Schweizer Notenbank, die Bank von Japan, die Bank von England, die Bank von Kanada und die Schwedische Nationalbank. Die Gesetze sind mit Bail-In und einigen weiteren Entmachtungsgesetzen bzw. Enteignungsgesetzen bereits vorbereitet. Es wird auf den E-Euro hingearbeitet. 5G wurde während dem Lockdown extrem ausgebaut. Also die Infrastruktur für eine vollumfängliche Überwachung und Abgabestruktur durch das digitale Währungssystem ist perfekt vorbereitet.
 
Der Systemwandel ist ohnehin unumgänglich.

„Die Kommission zielt auf volle Durchsetzung von Instant Payments in der EU bis Ende 2021", heißt es in dem Strategiepapier der EU.

Während im Handel weiter auch mit Bargeld bezahlt werden darf, sollen Payment Service Provider (PSP) zum Echtzeit-Service verpflichtet werden - notfalls per Gesetz. Nach Ablauf der Übergangsfrist zur Bereitstellung von "SEPA Instant Credit Transfers" im November dieses Jahres will Brüssel überprüfen, wie viele PSP und Bankkonten für Instant Payments bereitstehen. Reicht das Ergebnis der Kommission nicht aus, wird ein Gesetzentwurf zur obligatorischen Teilnahme am SCT Instant Scheme bis Ende 2021 vorgelegt.

Damit werden PSP verpflichtet, Instant Payments abzuwickeln. Für Banken ist es daher generell empfehlenswert, die Digitalisierungsstrategie zu beschleunigen, um auch dem Echtzeit-Aspekt gerecht zu werden.

Das Fürstentum Liechtenstein ist in Europa die unangefochtene Nr. 1 unter aktuell 42 in einer GFK-Studie untersuchten Ländern. In dem Zwergstaat, das den stabilen Schweizer Franken als Landeswährung hat, liegt die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft bei 64.240 Euro. An zweiter Stelle folgt die Schweiz mit 41.998 Euro vor Luxemburg mit 34.119 Euro, Island mit 28.155 Euro und dem Königreich Norwegen mit 25.699 Euro, das sich mit seiner Landeswährung, der Norwegischen Krone, ebenfalls außerhalb des Euros befindet. Die Pro-Kopf-Kaufkraft liegt in Österreich bei 23.585 Euro und in Deutschland bei 22.388 Euro. Der Durchschnitt in Europa bewegt sich bei 13.894 Euro.

 



 


 

1. November 2020

Deutschlands "reiche" Sozialfälle die sich nicht Reich fühlen bzw. es nicht wissen!

Das Mittlere Einkommen oder Medianeinkommen in einer Gesellschaft oder Gruppe bezeichnet die Einkommenshöhe, von der aus die Anzahl der Haushalte (bzw. Personen) mit niedrigeren Einkommen gleich groß ist wie die der Haushalte mit höheren Einkommen. Damit definiert der Median das mittlere Einkommen.

Mit einem Nettoeinkommen von 1496 Euro bis 2804 Euro gehört ein Single zur Mittelschicht im engeren Sinne. Zwischen 2805 Euro und 4673 Euro gehört er zur einkommensstarken Mitte und mit mehr als 4673 Euro zu den relativ Reichen.

Wer als Single mehr als 3.440 Euro netto verdient, gehört laut einer Studie des Institus der deutschen Wirtschaft in Deutschland zur Oberschicht. Das betrifft etwa zehn Prozent der Bevölkerung. Kinderlose Paare zählen ab einem gemeinsamen Haushaltseinkommen von 5.160 Euro netto im Monat zu diesem Teil der Bevölkerung.

Single mit 3.529 Euro netto im Monat gehört zum oberen Zehntel in Deutschland. Das Ergebnis der Studie dürfte so manch einen überraschen. Denn wenn ihr alleinstehend seid und über ein Einkommen von 3.529 Euro netto pro Monat oder mehr verfügt, gehört ihr zu besagten oberen 10 Prozent.21.09.2020
 
Wer es ins reichste Prozent geschafft hat, brachte es als Alleinstehender monatlich auf mindestens 6.400 Euro netto. 

Vermögen:

Haushalte, die über ein gemeinsames Nettovermögen von mehr als 477.200 Euro verfügen, zählten im Jahr 2018 zu den vermögensreichsten 10 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland wie Auswertungen von Befragungsdaten ohne Berücksichtigung von Betriebsvermögen zeigen. 
 
Ein Haushalt mit einem Haupteinkommensbezieher unter 30 Jahren gehörte beispielsweise zu den vermögensreichsten 10 Prozent seiner Altersgruppe, wenn er über ein Vermögen oberhalb von rund 71.300 Euro verfügt. Bei Haupteinkommensbeziehern zwischen 55 und 59 Jahren lag die gruppenspezifische Grenze bei 625.400 Euro.
 
Das Medianvermögen der Haushalte ohne Partner (Singles und Alleinerziehende) liegt bei 20.000 Euro, bei zusammenlebenden Paaren (mit oder ohne Kinder) mit 151.400 Euro sehr viel höher. Bei 55- bis 59-jährigen HEB mit einem Partner ist das Medianvermögen mit rund 245.000 Euro am höchsten. 
 

 


 

RCEP Asien: Das größte Handelsabkommen der Welt !

China ist die mit Abstand größte Volkswirtschaft in RCEP. Gleichzeitig handelt es sich nicht um ein Abkommen von Pekings Gnaden. Im Gegent...